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Jahresrückblick 2007 Nachdem ich mit dem Jahr 2006 nicht ganz zufrieden war, wollte ich es 2007 besser machen. Doch es gelang mir nicht! Da ich gerne meinen eigenen Ansprüchen gerecht werde, bin ich doch schon ein wenig enttäuscht über das Stagnieren meiner Entwicklung und das ich mich von einer Person so verbiegen lassen habe. Aber noch ist nicht Hopfen und Malz verloren und im kommenden Jahr werde ich 30. Zeit der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Bevor ich zu dem Erlebten im abgelaufenen Jahr komme, möchte ich hier ganz besondere Menschen aufzählen, die ich auch in schwierigen Zeiten an meiner Seite weiß - frei nach dem Spruch: Im Glück glaube mir, erfährst du nie wer´s ehrlich mit dir meint, nur wer im Unglück hält zu dir, der ist dein wahrer Freund. Ganz vorn mein sehr guter Freund Roland, zwar 4 Jahre jünger, aber in seinem Denken und Handeln das ein oder andere Mal mir voraus. Moni und Friedel ihr habt einen wundervollen Sohn. Andrea und Jürgen, die obgleich sie selbst jede Menge um die Ohren haben, immer für mich da sind. Meine Eltern, die mich so lieben wie ich bin. Meine Bürokollegin Steffi, obwohl ein ganz anderer Typ und ich mir nicht sicher war bei der Zusammensetzung von uns beiden, ob das gut geht, mir mit Aussagen wie: Ich glaube du brauchst die Methode mit dem Holzhammer, die Augen geöffnet hat. Peggy, mit der man gut shoppen und Cafe schlürfen kann und Karin, meine alte Cottbuser Combo Ina, Jacqui, Manja, Anke R. und Aylin und nicht zu vergessen Dominik und Lausi, die auch immer aufmunternde Worte für mich hatten. Danke das es euch gibt. Nun komme ich aber endlich zu der Zusammenfassung der Erlebnisse im Jahr 2007. Im Februar wurden die Handballer Weltmeister und ich war beim Viertelfinalkrimi in der Köln Arena dabei. Genial. Um jetzt auch mal bissl zu prahlen, erzähle ich hier auch noch mal, dass ich bei meinem Heimatbesuch im Februar in Cottbus beim Radltraining die spätere Deutsche Meisterin Luise Keller mit Trixi Worrack traf und ich mich mit Trixi in die Führung spannte, um die graue" Luise nach Hause zu bringen. Also gehört mir ein Stück der Medaille auch oder? :-) Im März ging es dann 2,5 Wochen nach Mallorca. Dort traf ich auf die Kumpels auf Hannover, Klaus und seine Combo vom SV GWR, die Brüder Rudi und Masseur Peter, die Frankfurter Clique von Peggy´s Freund Tommy. Ich fuhr paar Kilometer Rad als Tourenguide zwischendurch und organisierte das Abendprogramm. Da war ich in meinem Element. Im Mai fuhr ich eins von wenigen Rennen in diesem Jahr. Ohne Training wurde ich unweit von meiner Geburtsstadt Dritte in Schenkendöbern. Aber ganz knapp. Erst auf den letzten Metern zogen rechts und links je eine Fahrerin aus Berlin vorbei. Egal. Für mich war es ein Erfolg des Kopfes. Anfang Juni heiratete dann meine Banknachbarin aus der Berufsschule. Endlich. Die beiden waren ja auch schon über ein Jahrzehnt zusammen. Fetzig fand ich den Heiratsantrag. Anke hat sich ja immer nen romantischen Antrag gewünscht. Also waren Anke und Michael eines Tages bei einem Feuerwerk und Michael sagt zu Anke: Ist das nicht romantisch? Darauf Anke: ja. So hatte ja Anke was sie wollte und Michael hielt um ihre Hand an. Clever gemacht muss ich da sagen. Die Hochzeit war supi. Im gleichen Monat war ich das 3te Mal auf einem Grönemeyer Konzert. Das war bestimmt nicht das letzte Mal. Im nächsten Jahr ist er ja wieder in NRW unterwegs. Tour de la Province du Luxembourg in Belgien mit den Jungs von Vlassenroot und ich als sportliche Leiterin. Es war super anstrengend und ein Knochenjob - Auto fahren im Rennen, Besprechung, Flaschen waschen, neu füllen, Wäsche waschen - es hat jeden Tag geregnet -, Massage, Auswertung des Rennens, Planung des nächsten Tages. Aber mit den Jungs hat es Spaß gemacht. Die sind so pflegeleicht. Wiederholung gern. Ende August stand Klassentreffen auf dem Programm. Es traf sich die Klasse 1 a aus dem Jahre 1984. Da ich aber mal wieder mehrere Termine auf dem Zettel hatte, absolvierte ich zunächst ne Radtour mit meinen ehemaligen Arbeitskollegen vom Landkreis Spree-Neisse, der Wohngeldstelle. Dann ging es nach Guben. Nach dem 2ten Mal umschauen, hab ich auch fast alle wiedererkannt. Ich erlebte einen tollen Abend und hatte gar nicht das Gefühl die Jungs und Mädels über ein Jahrzehnt nicht mehr gesehen zu haben. Eine Woche später war ich schon wieder in der Spreewaldregion unterwegs mit Rolando. Ich zeigte ihm den tiefsten Osten mit dem wunderschönen Spreewald. Nachdem er noch ne Woche bei einer Freundin in Berlin blieb, ich zwischenzeitlich wieder 3 Tage arbeiten ging, flog ich abermals gen Osten. Brandenburg Rundfahrt der U 23. Hierauf freute ich mich besonders, da ich davon ausging, dass ich ne Menge alter Wegbegleiter wiedertreffe. Und dem war dann auch so. Beim Münsterlandgiro hatte ich dann meine Premiere als Rennleiterin der Studenten Deutschen Meisterschaft der Frauen. Das hab ich auch ganz gut gemeistert denke ich. Da ich meine eigenen sportlichen Aktivitäten in den letzten Monaten etwas vernachlässigte, meldete ich mich in der Muckibude an und ging fortan 2 mal wöchentlich zum Fett verbrennen. Auch eine kleine Radtour mit einigen Arbeitskollegen fand nach langem Aufschieben endlich statt. New York. 6 Tage reiste ich mit meinem Bruder Ende Oktober in die atemberaubende Stadt. Alles ist so groß und gewaltig. Ich haute ne Menge Dollars auf den Kopp, sah mir die Halloween Parade an und konnte die Eindrücke kaum verarbeiten. In dieser Zeit bekam ich auch die Nachricht vom Tod von Kumpel Christian. Das war echt ein Schock. Wer holt mir denn jetzt die Insekten aus meinem Auge, wenn diese mich wieder angreifen? Chrissie du wirst allen fehlen. Du warst so eine Bereicherung mit deiner Lebensfreude für die Welt. Im November ging es nach Hamburg mit Freundin Ina. Hauptgrund war das Musical Dirty Dancing", aber nebenbei zogen wir uns noch die Stadt rein. Alles in allem ein wunderschönes Wochenende. Wie schon seit 7 Jahren flog ich im Dezember nach Mallorca. Das erste Mal allein. Ich hatte es bitter nötig. Und auch die agile Lilli kann mal richtig die Seele baumeln lassen und faulenzen über Tage hinweg. Viele Pläne habe ich für 2008, die ich hier aber noch nicht verrate. Schaut einfach ab und an mal vorbei. In diesem Sinne wünsche ich (fast) allen Lesern meiner Kolumne für das kommende Jahr alles Gute, immer Sonnenschein im Herzen, die Erreichung ihrer Ziele und vor allem Gesundheit. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ich bin so satt ich mag kein Blatt (24.-30.12.2006) Heiligabend. Der Tag an dem ich Jahr für Jahr den Umsatz im Marktkauf Bautzen ankurbele. Bruder eingepackt und ab. Erst Lotto spielen, weil hier sprangen jedes Jahr Weihnachten paar Euros raus. Dann rein in den mehr als vollen Markt. Wat wollen die alle hier. Haben die vorher keine Zeit gehabt ihre Dinge zu besorgen? Müssen die wie ich das heute erledigen. Egal. Mit dem vollen Wagen ging es irgendwann an die Kasse, Karte gezogen, bezahlt und ab. Doch nicht etwa gen Verwandtschaft sondern ins Kornmarktcenter. Auch hier noch bissl Money gelassen und schließlich trieb der Hunger mich zurück. Um 16 Uhr war der Weihnachtsmann dann endlich da. Na klar musste bei den Lütten gleich alles ausprobiert werden. Ich schien auch lieb gewesen zu sein und bekam auch etwas. Das ganze Prozerde dauerte einige Stunden. Hier Geschenke abfassen, da welche und so weiter. Das der Mann mit der rot weißen Mütze und dem langen roten Mantel nicht alles an einem Ort ablegen kann. Nee, nee. Abendessen und dann wurde die Feuerwehr ausprobiert, Playmobil und und und. Klar das der Nachwuchs kaum ins Bett zu bekommen war. Was am Vorabend begann wurde nun fortgesetzt. Essen, essen, essen. Zwischendurch geschlafen, TV und DVD Die wilden Kerle" geschaut und bissl mit den Kiddis getobt. Am 2. Weihnachtsfeiertag gings noch mal weiter. Eigentlich wollte ich zwischendurch bissl Sport treiben, damit ich nicht mit 10 kg Übergewicht gen Westen aufmache und vielleicht kein Visum mehr bekomme. Ich lag also mittags auf der Couch mit meiner Cousine und dem 7-jährigen Jann als mich doch dieser mehrmals ernst ermahnte ich solle doch endlich etwas tun. Uuuups. Okay ich mach ja schon. Ne Stunde Sport, duschen und ab zur Birthday Fete meiner Tante ins 5 Kilometer ferne Nebenörtchen. Das Wetter war bombastisch also ließ ich alle mit dem Auto fahren und machte mich zu Fuß auf den Weg. Dort angekommen, brauchte ich Stärkung, aß ein Stück Kuchen und schon war ich von den Kindern als Spielpartnerin auserkoren. Wir spielen Mutter, Vater, Kind und ich war das Kind. Ah ja. Zwischendurch noch ein Gesellschaftsspiel und nach einiger Zeit flüchtete ich gen Wohnzimmer zu meiner Altersklasse. Es dauerte keine 5 Minuten, da wurde mir wieder am Arm gezogen. Ich fragte die Eltern der Kinder, warum denn ich??? Diese antworteten: Tja mit uns ist es langweilig, uns sehen se immer. Okay, okay. Überredet. Also wieder mit. Gott sei Dank durfte ich in Ruhe Abendessen. Ich glaub gegen 22 Uhr machten wir dann die Biege. Diesmal zog ich die Fahrt im Auto vor. Meine Eltern morgens eingeladen und mit einem kleinen Umweg über den Friedhof zu Opa´s Grab - dieser Besuch ist mir enorm wichtig - ging es nach Cottbus. Bissl am Computer gesessen und die letzten Tage im www abgecheckt und ab gings in Brau & Bistro. Hier traf ich auf Manja und Anki. Tomatensuppe, Kartoffelecken alles passte noch rein. Ist ja auch immer lecker hier. Gequakt über Gott und die Welt und den spätesten Treffpunkt für ein Wiedersehen festgehalten. Im Mai kommen die Mädels dann mal wieder zu mir zur großen Fete. Nachdem ich ausschlief machte ich mich auf Richtung Hilden. Eigentlich war alles ganz anders geplant. Handball, Essen mit Freundin Jacqui und Spaß haben. Doch es kam anders und ich sollte meine Entscheidung noch bereuen. Meine Ellis waren riesig enttäuscht und das war für mich vollends nachvollziehbar. Manchmal spielen halt auch die Nerven bei einem der normal Nerven wie Drahtseile hat nicht mit. So musste ich auf die alljährliche Nachweihnachtsshoppingtour verzichten. Stattdessen haute ich mich vor den PC und bastelte an der HP von den Vlassenroot Jungs. Ich musste wenigstens etwas sinnvolles tun. Bissl den Kühlschrank noch gefüllt und ansonsten abgehangen. Der Sonntag war dann öde. Nix getan und nur gelangweilt. Nee so konnte es nicht weitergehen. Und so sehnte ich Silvester entgegen. So ein Jahreswechsel bringt ja immer viel Hoffnung mit. Bis zur nächsten Woche und bis zum nächsten Jahr Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bei mir gibbet nix zu holen (17.-23.12.2007) Bevor ich mit der Aufarbeitung meiner angefallenen Arbeiten begann, musste zunächst der Urlaub ausgewertet werden und dann hatten die Kollegen und Kolleginnen ja auch Weihnachtsfeier. Darüber musste ich alles wissen. Mama und Papa hatten richtig getimet und so war die zweite Fuhre Weihnachtsplätzchen zur Freude der hungrigen Mäuler da. An diesem Dienstag hatte ich Weihnachtsgeschenke kaufen auf meinem Plan. Daraus wurde nix. Gegen 20 Uhr knurrte mein Magen so heftig, dass ich den Pizza Dienst ins Büro bestellte. So aßen Steffi, Roland, René, Suse und ich zusammen Abend und konnten anschließend mit neuer Energie weiterbuckeln. Glühweinschlürfen auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt. Zu siebent machten wir uns auf in die Menschenmenge. Das Besäufnis war aber nur von kurzer Dauer und so widersprach ich auch nicht René´s Wunsch ihn nach Wuppertal zu seinem Bruder zu chauffieren. Kleine Tränen kullerten über mein Gesicht. Das letzte Mal vor Frank´s Umzug nach Ostwestfalen gingen Mandy und ich mit ihm und seiner Frau nen Café trinken. Es sind schon einige gekommen und gegangen in der Firma, aber noch nie war ich so traurig. Aber wie sagt der Spruch in unserer Abschiedskarte: Der Teufel soll dich holen mit Pulver und Pistolen, wenn du je vergisst, wer Mandy, wer Liane ist. Da Frank ja 3 Kinder möchte, kann er eins ja wenigstens nach mir benennen oder? 16 Uhr machte ich die Biege und ging mit 2 tägiger Verspätung meine Weihnachtsgeschenke einkaufen. Geschenke wurden verteilt, ja ist noch nicht Heiligabend, aber Steffi und Rolando seh ich ja heute zum letzten Mal. Was ich den beiden geschenkt habe? Steffi bekam sehr passend zu ihrer ständigen Müdigkeit einen Sandmann und Rolando einen Gutschein für eine Anfänger Wasserskistunde. Das hatte er mal beiläufig erwähnt und manchmal hört Liane zu und merkt sich auch Dinge. Mittags ging ich nen Weihnachtscafé mit Steffi und Irfan trinken und verabschiedete mich um 17 Uhr in den Weihnachtsurlaub. Ausschlafen und ne kleine Runde joggen. Mein Gott ist das kalt. Als meine Bronchien wieder aufgetaut waren, packte ich meine Tasche und wollte ins Sachsenland aufbrechen, da kam meine Nachbarin des Weges und fragte mich, ob ich letzten Abend etwas ungewöhnliches gehört hätte. Nö warum? Bei uns wurde eingebrochen. Waaaaaas? Über mir? Dennoch fuhr ich einigermaßen ruhig los. Bei mir gibbet ja nicht viel zu holen. Ich habe 2 wertvolle Dinge - mein Laptop und mein Rad und beides hatte ich eingepackt. Geld hab ich nicht und Schmuck och nicht. Bei Gießen stand ich dann ne Stunde im Stau. Da ich kein Zeitdruck hatte, konnte ich damit leben. Dann bei Jena noch mal bissl Stop und Go und pünktlich zum Abendessen trudelte ich bei Jann und Tim und deren Eltern ein. Ein wenig noch rumgetobt und mit meiner Cousine bis 0.30 Uhr gequakt und ab in die Falle. Meine Cousine möchte unbedingt, dass ich in meiner Kolumne erwähne, dass der Gulasch anbrannte. Ihren Wunsch bin ich hiermit nachgekommen. Wir sind aber trotzdem alle satt geworden und ich erklärte mich freiwillig bereit mit Tim Mittagsschlaf zu machen. Tim war zunächst nicht begeistert aber irgendwann fand er sich im Land der Träume wieder. Nachmittag wieder toben und bei der restlichen Verwandtschaft vorbeischauen. Aufgeregt was der nächste Tag bringt und ob der Weihnachtsmann mich nicht vergisst, schloss ich meine Äuglein na klar erst nach meinem Rosamunde Pilcher Film. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Durchgehalten (10.-16.12.2006) Alles andere als liebevoll wurde ich morgens geweckt. Nee nicht der Wecker, dass wäre ja noch relativ liebevoll gewesen, die spanischen Mitbewohner rückten die Möbel hin und her und vergaßen, dass Türen Klinken haben. Nun gut. Nicht aufregen. Ich war ja zum abschalten hier. Kurz vor 10 Uhr schlich ich mit meinem Radl aus Playa de Palma raus. Nur nicht allzudolle wehtun, aber das war heute nicht zu vermeiden. Ganz schön stürmisch. Hoffentlich kommen die Profis gleich und ich kann mich ne Weile in den Windschatten hängen. Und da waren sie. Schalten und hinterher. Aua, aua. Ganze 20 Kilometer habe ich geschafft. Dann hatten se mich abgehangen. Schöne Freunde. Danke. Da herrschte noch Seitenwind. Ganz alleine war ich dann beim Gegenwind auf mich gestellt. 12 km/h, 11 km/h. Nicht das ich gleich vor Langsamheit umfalle. Tja voll und ganz Touri würd ich da mal sagen, nee. Irgendwann erreichte ich das Hotel und nachdem ich wieder einigermaßen bei Kräften war, schlürfte ich zum Tabaco Shop und kaufte Briefmarken. Ich hatte ja Kollegin Fritz versprochen, jeden Tag ne Karte zu schreiben. Das tat ich auch, nur halt die Marken dafür hatte ich noch nicht. Und wieder ein Faulenztag vorbei und langsam gewöhn ich mich dran. Auch heute stieg ich auf´s Rad. Der Wind hatte nachgelassen, die Sonne strahlte und so ließ ich bissl meine Beine kurbeln. Wieder holten mich die Profis nach ner Weile ein und ich versuchte es erneut. Es klappte. Mit dabei wie in jedem Jahr Wagi. Schnell noch paar Worte gewechselt, bevor er Richtung Berg Randa abbog. Na da brauch ich gar nicht hin. Da roll ich ja rückwärts runter mit meiner Form. Am Nachmittag watschelte ich ins Internetcafé und schaute was es neues im www gibt. Das die Rentner ganz schön dreist sind, erfuhr ich am Abend. Ich war doch echt 5 Minuten eher als 3 Omas im Speisesaal und nahm mir heraus, mich an den Tisch zu setzen, wo die 3 Ladys immer saßen. Das passte denen gar nicht und so stellten sie ihre Teller auf den gleichen Tisch und da sie wohl genau wussten, dass ich nicht mit denen mein Abendmahl einnehmen werde, hatten sie es geschafft, dass ich mir nen neuen Tisch suchte. Nur nicht aufregen. Lohnt sich bei denen nicht mehr. Sollen sie doch ihren Willen auf ihre letzten Tage haben. Wolken am Himmel. Hmmh. Da fahr ich mal mit dem Bus nach Palma wa?! Stundenlang im Disney Laden wie immer aufgehalten, aber nix gekauft - Premiere. Zum Mittagessen ne Kleinigkeit geholt und dann zu Fuß zurück immer am Strand entlang. Aber nicht den gepflasterten Weg sondern quer durch den Sand, zwischen den Steinen / Felsen rumgesprungen und nach 2 Stunden war ich am Hotel wieder angekommen. Kurz nach 11 Uhr führte ich mein Zweirad ne Runde aus. Nach der Rückkehr zog ich mir mal Oliver Geissen´s Talk Show rein. Das reicht jetzt aber auch wieder für 5 Jahre. Ich war viel zu dolle bewegt von den Problemen die die Gäste da haben. Das kann ich mir nicht täglich antun." Um 20.15 Uhr dann na klar Cobra 11. Darf ja auch auf der Insel nicht fehlen. Meine Firma hatte heute Weihnachtsfeier. Musste ja im Bilde bleiben und so wurde meine Telefonrechnung in die Höhe getrieben. Gegen 22 Uhr pennte ich aber erschöpft vom smsen ein. Mitternacht schellte der Wecker. Kollegin Suse hatte Birthday. Anrufen oder smsen. Anrufen hört se bestimmt eh nicht bei der Party. Also ne sms und weiterschlafen. Um 0.21 Uhr die Danke sms. Aaaah. Und Äuglein wieder zu. Na der ständig unterbrochenen Bettruhe stieg ich erst nach 12 Uhr auf die Fiets. Und war kurze Zeit später auch wieder zurück. Keine Lust. Erstmal zu Mc Donalds und Kartoffelecken essen. Das tun wozu ich Lust habe, so hieß die Devise. Also tat ich das. Lust hatte ich aber nicht darauf, dass mich ständig irgendwelche Spanischen Rentner antouchten. Da teil ich wohl mit Paddi eine Meinung über das Volk. Nun wollte ich mal ne größere Runde strampeln. Ich fuhr kurz nach 11 Uhr los, die Küstenstraße entlang und war nicht die langsamste. Ich überholte nen Touri mit Umhängetasche, der sogleich es toll fand mit 30 Meter Abstand hinter mir herzuradeln. Entweder fährste richtig hinten dran oder gar nicht. Sonst nervst. Nach 15 Kilometer bekam er dann wohl mit, dass ich vom weiblichen Geschlecht war, schaltete das große Kettenblatt, trat an, fuhr vorbei, um dann mit 150 Meter vor mir im gleichen Tempo weiterzufahren. Ganz großes Kino. Gott sei Dank bog er irgendwann ab. Ich also weiter nach Santanyi. Shit. Ich kann nicht mehr. Was nu? Ich schleppte mich also jetzt von Kilometer zu Kilometer bis Felanitx. Hier legte ich an der Tanke Rast ein, zog mir ne Cola und nen Mars Riegel hinter und war so auf die Fahrt nach Porreres gewappnet. Geschafft. Weiter ging es nach Llucmajor. Wo ich schon mit dem 53er Blatt hochkam, musste diesmal das 39er herhalten und hinter der 23iger. Endlich Rückenwind. So konnte ich die letzten 20 Kilometer noch genießen, war aber heilfroh, dass ich mein Tens4you Gerät für die Erholung eingepackt hatte. Boa tat das jut. Nun noch Rad einpacken. Erst wehrte ich mich, fand aber keinen, der es mir abgenommen hätte. Zu erwähnen bleibt noch, dass ich in diesen 9 Tagen soviel Obst und Gemüse gegessen habe, wie das letzte halbe Jahr. Am Dessert ging ich jeden Tag vorbei. Kein Pudding oder ähnliches. Nur ein Eis genehmigte ich mir mal. Es fiel mir nicht schwer. 8 Uhr Abreise ins kalte Deutschland. Fast hätte ich meinen Perso im Hotel vergessen, doch als ich ins Taxi zum Flughafen stieg, kam der Hotelier noch angerannt. Na das wär leicht stressig geworden. Einchecken und ab in den Flieger. Geht der auch wirklich nach Deutschland. Ich hatte das Gefühl, hier sitzen nur Polen drin. Egal. Ich hatte ne Reihe für mich allein und schlief auch bald ein. In Dortmund angekommen, alles ins Auto und nach Hilden. Wäsche gewaschen, was gegessen und der Urlaub war Geschichte. Und diesmal kann ich die Tage auch wirklich als Urlaub bezeichnen. So gefaulenzt und auch durchgezogen, hätte ich am dritten Tag nicht gedacht, dass ich das packe. Aber man lernt ja nie aus. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Sommer", Sonne, Strand (03.-09.12.2006) Sportlich begann auch diese Woche. Vor dem Büroalltag noch schnell paar Kilos gestemmt und anschließend wieder was für das Überstundenkonto getan. Am Dienstag führte mich der Weg nach der Arbeit noch in den Baumarkt. Ich brauchte noch solch Verpackungsmaterial - ihr wisst schon was ich meine - für mein Radl. Dann angefangen das Rad schon mal einzupacken, doch weit bin ich nicht gekommen. Hab ja noch paar Tage Zeit. In der Mittagspause suchte ich mal einen Radladen auf, den ich bis dato nur von außen kannte. Es war wohl besser so. Nach 5 Minuten im Laden, ich hätte diesen, wenn es denn was vernünftiges gegeben hätte, ausräumen können, kam dann der Verkäufer in Hundepantoffeln herangeschlürft. Ich hätte gerne nen Schlauch. 6,50 Euro bitte. Wat? Na egal. Ich hab keine Zeit mehr, woanders noch hinzulaufen also eingesteckt und wieder ins Büro. Nie wieder. Auf den Abend hab ich ma schon paar Tage gefreut. Badminton spielen mit Kollege Roland, René und Suse. Zunächst spielte ich 3 oder 4 Spiele zusammen mit Roland. Das erste gewannen wir, doch dann war Hängen im Schacht. Dann ging es mit René weiter. Wieder habe ich verloren. Ne zeitlang hatte Herr Aertken wohl kein Bock und ich durfte nach jedem Ball hechten. Nun gut, so verlier ich wenigstens paar Kalorien. Dann fast der Knock out. René am Aufschlag und ich stand leider im Weg. So ging ich durch die Wucht des Balles der meinen Hals traf zu Boden. Doch Indianer kennen keinen Schmerz. Jetzt Mädels gegen Jungs. Wieder verloren. Och meno. Dann noch ein Spiel mit Roland und endlich wieder ein Sieg. Der war aber auch hart erkämpft. Obwohl von 7 oder 8 Spielen nur 2 gewonnen, hat es mächtig Spaß gemacht und ich hoffe auf baldige Wiederholung. Ich fuhr dann noch die Kracke" zum Bahnhof und René sogar bis nach Wuppertal zu seinem Bruder. Und wieder Sport. Noch mal Muckibude. Der Mitgliedsbeitrag muss sich ja auch lohnen, ne?! Anschließend der letzte Tag vor dem Urlaub. Als dann Frank´s Abschiedsmail kam, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Shit. Ich habe es vergessen. Schnell in die 12. Etage und nochmal feste drücken. Alles, alles Jute für die Zukunft und vergiss mich bitte nicht. Um 21.30 Uhr packte ich dann zusammen, obwohl ich nicht alles fertig bekam, was ich mir vorgenommen hatte und fuhr heme. Mit 58 Überstunden hatte ich mir diesen Urlaub wahrlich verdient. Schnell noch Waschmaschine ansetzen, Tasche und Rad packen. Endlich um 23.30 Uhr schloß ich die Äuglein. Nu ratet mal wann der Wecker schellte. 3.45 Uhr!!! Alles ins Auto und ab nach Dortmund. Wie ich meine Augen offen hielt oder ob ich schlafend zum Flughafen fuhr, weiß ich nicht mehr ganz genau. Ich kam jedenfalls heile an, checkte ein und stieg in den Flieger. Keine 2 Minuten später schlief ich ein. Kurz vor der 20igsten Landung auf der Sonneninsel Mallorca erwachte ich. Taxi genommen und ab ins Hotel. Dieses kannte ich nur vom erzählen, na mal schauen. Shit. Mein Hotelgutschein. Der liegt zu Hause. Aber no problem. Hab trotzdem einen Schlafplatz bekommen. Flüssigkeit gekauft und erst mal Mittagsschlaf. Nicht das hier jemand auf die Idee kommt, ich bin hier im Trainingslager. Nee, nee. In erster Linie Urlaub und deshalb auch alleine. Mal wirklich alle Viere grade sein lassen und Batterien auffüllen. Um 15 Uhr drehte ich noch knapp über eine Stunde ne Runde mit dem Drahtesel. Essen. Joh wie von Franjo beschrieben. Das ist hier echt gut. Bissl umgeschaut am Abend und zeitig ins Bett. Leute ihr könnt euch nicht vorstellen, wie platt ich war von den letzten Tagen, Wochen, Monaten. 8 Uhr aufstehen, Frühstück und kurz vor 12 Uhr dem Wind getrotzt und ne Runde gedreht. Die Sonne strahlte und da interessierte es mich auch nicht, dass ich zeitweise nur 15 km/h auf dem Tacho hatte. Einfach nur durch die Gegend tingeln. Vor dem Abendessen noch mal geratzt und danach ein Buch gelesen. 22 Grad. Los beneidet mich! Nachdem ich meinem Magen Nahrung zugeführt hatte, machte ich mich auf zu einem langen Spaziergang. Tag 3 und langsam wird mir langweilig. Gerade auf Mallorca werden so viele Erinnerungen wach. Auf meinem Spaziergang traf ich dann noch nen Arbeitskollegen, der einen Wochenendtrip zum Brunch im 12 Apostel unternahm. Wie klein die Welt doch ist. Später bekam ich noch das Angebot eine kleine Spritztour mit nem Typen in seinem tollen Auto zu unternehmen, doch ich lehnte dankend ab. So allein fühl ich mich dann auch wieder nicht. Da hätte schon jemand ganz bestimmtes kommen müssen. Nach dem Abendessen machte ich mir dann nen Fernsehabend. Menschen, Bilder, Emotionen und dann war ich auch schon wieder müde. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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In jedem steckt ein Kind (26.11.-02.12.2007) Neben dem Gang in die Muckibude und der Abarbeitung meiner beruflichen Aufgaben stand an diesem Montag nix weiter auf dem Plan. Am Dienstag absolvierte ich einen Erste Hilfe Kurs. Ich bin nämlich in der Firma auch Ersthelfer. Da sag mal einer ich sei nicht flexibel. Die 68-jährigen Kursleiterin war richtig gut drauf, es wurde viel gelacht aber auch der Ernst der Sache nicht aus den Augen verloren. Für die, die es noch nicht wissen. Die stabile Seitenlage und die Herz Lungen Wiederbelebung hat sich geändert. Alles viel einfacher. Früher wurde ja immer die komplizierte deutsche Variante angewendet, nu machen wa die Österreichische. Nach Unterrichtsende fuhren Kollegin und Freundin Mandy und ich noch ins Büro. Da wir bis 17 Uhr, wo wir mit Kollege und Freund Frank verabredet waren, noch Zeit hatten, arbeiteten wir fleißigen Bienchen noch ein wenig. Dann begann ein total genialer Abend. Zu viert, Frank schleppte seinen Freund noch mit, gingen wir in das Restaurant, wo auch die Firmenweihnachtsfeier stattfindet, an der ich leider aufgrund meines Urlaubes nicht teilnehmen werde. Nach einem lecker Essen und einigen Getränken später, vielen alten und neuen Geschichten, neigte sich der Tag dem Ende und ich wollte nicht heim. Mein Herz strahlte, obwohl der Anlass ja eigentlich in die Gegenrichtung ging. Mitte Dezember ist Frank dann wech. Wer übernimmt seinen Part und versteckt meine Tastatur, hängt mich beim MTB ab oder nimmt mich sonst wie auf den Arm? Als wir zur Firma liefen, kam bei den Jungs das sogenannte Kind im Manne durch. Ihre Pfiffe durch die Nacht erhörten die Taxifahrer, die reihenweise anhielten, sie stellten uns Beinchen usw. Einen Schreck bekamen sie als ich einen Klingelstreich inzinierte. Als ob ich so was wirklich tun würde. Dann musste ich mich bücken, um meinen Schnürsenkel zuzubinden. Diese Chance nutzten die beiden Kerle, schubsten mich auf die kalten Pflastersteine und zogen mir beide Schuhe aus und liefen davon. Doch irgendwann hat alles schöne mal ein Ende. Leider. Das musste ich ja nun zu gut dieses Jahr erfahren. Ich fuhr dann Mandy noch heim und war gegen 1 Uhr in der Koje. Tag 2 des Ersten Hilfe Kurses. Leider war die Kursleiterin erkrankt und so hatten wir bei ihrer Tochter Unterricht. Sie war nicht ganz so witzig, aber machte ihre Sache ganz gut. Die Witzigkeit von gestern wollten heute andere übernehmen. Nur leider kam das überhaupt nicht bei den anderen Teilnehmern an. Irgendwann platzte mir dann der Kragen und ich bat den Typen mal einfach seinen Mund zu halten. Er kapierte das zwar nicht, doch ich überstand sein Geplapper und das zweier weiterer Leute auch. Wieder fuhr ich in die Firma, arbeitete noch kurz paar Rechnungen ab und ging dann mit Kollegin Fritz auf den Düsseldorfer Weihnachtsmarkt. Erstmal den Wanz vollhauen und dann lange Zeit am Knobelstand verbracht. Bis auf die Pyramide bauen habe ich nix hinbekommen. Ansonsten gab es nichts weltbewegendes. Kurz vor dem Einstieg in die Straßenbahn erinnerte ich mich an Worte eines Kollegen, der mir erzählte, dass Steffi hoffte, dass ich nicht wieder irgendwelche fremden Leute anquake. Also wurde es höchste Zeit für meinen Auftritt. Da kamen also 4 Leute aus Karstadt heraus und einer von denen wollte die 3 anderen vor dem Weihnachtsbaum fotografieren. Da sie ja aber nu eigentlich zu viert unterwegs waren, wäre es ja eigentlich angebracht, dass ich mich anbiete das Foto zu schießen, aber nö, ich bat mich an, mich mit auf´s Foto zu stellen, d. h. ich tat es einfach. Die waren auch ganz locker drauf und der Fotoknipser meinte ich solle doch auch den Arm um die anderen legen. Steffi schüttelte nur den Kopp. Dann bemerkte ich, dass die 4 Niederländer waren. Hmmh. Donnerstag - ein Duell stand an. Die meisten gingen zwischen 17 Uhr und 19 Uhr nach Hause. Selbst mein Gruppenleiter war vor mir weg. Nur am anderen Ende des Ganges brannte noch Licht. Als bei mir um 20.20 Uhr der Akku leer war, überprüfte ich noch kurz ob das Licht da hinten nicht nur ein Fake war. Aber das saß wirklich noch Chefe. Mist. Wieder nur Platz 2 für mich. Ich fuhr heim und war auch zeitig unter der Decke. Cobra 11 war ja eh schon vorbei. Denn nu war wieder Fitnesscentertreff. Heute steigerten wir die Gewichte beim Bankdrücken. Bald kann sich Roland bei Mister MC Fit des Monats bewerben. Hi, hi. Die Weihnachstplätzchen trafen heute auch ein. Mama hat uns ja verboten vor Montag sie zu essen, aber irgendwie konnten unsere Finger nicht davon lassen. Die Strafe bekam ich gleich. Nach 3, wirklich nur 3 Stück, vielleicht auch 4, aber echt nicht mehr, bekam ich jämmerliche Bauchschmerzen. Wer nicht hören kann, muss fühlen oder wie? 17 Uhr haute ich ins Wochenende ab. Schnell noch ins Sonnenstudio und dann nach Kölle mit Peg auf den Weihnachtsmarkt. Vorher noch bei Esprit geshoppt, ich will nicht wissen, wie viel Kohle die schon von mir eingeheimst haben, aber da find ich irgendwie immer was. Die Stände auf dem Weihnachtsmarkt glichen dem in Ddorf. Bis der neue Tag anbrach, tranken wir in einem Cafe noch etwas und dann fuhr ich zurück. Irgendwie konnte ich nicht so richtig pennen. Ich hatte immer im Hinterkopp, dass ich ja diesmal auch Samstag arbeiten muss. So war ich dann auch schon um 8 Uhr im Büro. Gegen 10.30 Uhr kamen dann noch Suse, Irfan und Steffi. 12.30 Uhr streichte ich die Segel. Da das Wetter supi war, wollte ich eigentlich ne Runde radeln, doch ich wurde müde und ging schnorcheln. Als ich erwachte, regnete es, also blieb mir nur noch das einkaufen. An der Lottostelle stellte ich mich nicht an, das waren mir eindeutig zu viele Leute. Und was will ich mit 38 Millionen Euro? Ich sah mir abends noch die Show die größten Hits 2007 an, die mit Einen Stern der deinen Namen trägt" auf Platz 1 endete. Aufgewühlt nach diesem Song versuchte ich einzuschlafen. Geh ich noch mal arbeiten oder fahre ich ne Runde Rad? Ich entschied mich für´s Rad fahren, obwohl das Wetter alles andere als goldig war. Egal. Ich musste raus aus der Bude. Ich kam ganze 25 Kilometer weit. Dann überholte mich ein Auto und ich dachte wie hört sich das denn an. Der sollte mal in die Werkstatt, bis Dummerchen Lilli merkte, dass es ihr Vorderreifen war, wo gerade die Luft entwich. Klar, hatte ich keine Luftpumpe bei. Es regnete mittlerweile heftiger. Wat nu? Naja ist ja noch ne Weile hell. Aber irgendwie war ich stinkig. Ist halt nicht mein Jahr. Mir ging es ja die Woche über bestens und damit ich ja nicht abhebe, holt mich der liebe Gott gleich wieder auf den Boden der Tatsachen oder wie?! Um das ganze Dilemma abzukürzen, ich musste nicht die ganzen 25 Kilometer laufen. Es gibt ja tolle Freunde. Das war aber noch nicht alles an dem Tag. Irgendwie schaffte ich es auch noch, meinen Internetzugang zu zerstören. Grrrrh. Ich hoffe ich bekomm das so schnell wie möglich wieder hin. Also schaute ich den Rest des Tages fern. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Workaholic (19.-25.11.2007) 4 Wochen bis Weihnachten und da ist bei uns in der Firma bekanntlich der Teufel los. Am besten man stellt sich sein Bett gleich neben den Schreibtisch. Um 20 Uhr bin ich dann am Montag aber doch in meine 4 Wände gefahren. 7 Uhr stand ich wieder putzmunter vor der Muckibude. Mit meinem Sportspartner ließen wir die Muckis spielen. Da ich nach Feierabend mit Freundin Karin verabredet war, erlaubte ich mir nur an diesem einzigen Tag in der Woche mal früher zu gehen. Karin kam mich diesmal in Hilden besuchen. Wir fuhren in ne Pizzeria und genossen den Abend. Seit unserer letzten Begegnung liegen glaube ich schon Monate dazwischen. Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei und der Tag neigte sich dem Ende. Für den Rest der Woche hieß es malochen, malochen, malochen. Heimzu hatte ich immer nen Taxi. Ach und da fällt mir ein. Solltet ihr mal Reifen, also die Dinger die auf der Felge sitzen, ich red jetzt speziell von Fahrradreifen kaufen, auch Mäntel genannt, wiegt die Zuhause nach. Es kann nämlich sein, dass die sich um 20 g unterscheiden. Da stimmt nicht immer das angegebene Gewicht! Ich mein das kommt dann alles gerade bergauf zum tragen. Jedes Gramm zählt sagt der Experte. J. T. nicht bös sein. Als ich Donnerstag morgen mit dem Bus nach Düsseldorf reinfuhr, gingen an einer Haltestelle die Türen nicht mehr zu. Und wie bei den Deutschen üblich, fingen die ersten gleich zu meckern an. Wat kann denn der Busfahrer dafür? Mein Gott, Aufregung am Morgen geht auf den Magen. Also cool bleiben Leute. Macht nicht immer aus einer Fliege einen Elefanten. Insgesamt habe ich in der Woche 50 Stunden gebuckelt. Am Freitag hatte Papa och seinen 65igsten Birthday. Große Party war angesagt aber die Partymaus Lilli war nicht zugegen. Jetzt redet ihr mir nicht auch noch ein schlechtes Gewissen ein. Beim 70igsten bin ich wieder mit von der Partie. Samstag morgen bei Eiseskälte fuhr ich mit dem MTB nach Düsseldorf zur Muckibude. Um 10 Uhr war ich mit Roland verabredet. 5 vor 10 ne sms er habe verschlafen und die Bitte zu warten. Na klar ich bin ja geduldig. Als Single hat er nie verpennt. :-) Ich gönn ihm sein Glück. Mit 35 Minuten Verspätung trudelte er ein und wir machten uns ans Kalorien abbauen. Nach getaner Arbeit watschelten wir noch ins Sonnenstudio. Ich fuhr dann wieder heim und Forrest" ging arbeiten. In Hilden schlenderte ich noch durch die City und stöberte nach Weihnachtsgeschenken. Um 5.45 Uhr war dank meines Nachbarn die Nacht zu Ende. Ihm war mal wieder danach bissl die Musik aufzudrehen. Aber Junge, die Rache kommt meist unverhofft. Heute stand Fenster putzen auf dem Erledigungszettel. Abend zog ich mir Dirty Dancing im TV rein. Hab ich ja lange nicht gesehen. * grins * Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Eine steife Brise (12.-18.11.2007) Das angesetzte Fitnesstraining wurde aufgrund von Muskelschmerzen meines Sportlers durch Squash spielen auf den Dienstag verlegt. So schob ich nen längeren Bürotag ein und verbrachte den Montag eher ruhig. Nun ging es also wieder los. Zur 9.30 Uhr Besprechung kam ich ein wenig zu spät, Rolando noch später. Auf die Frage wo er denn sei, als ich eintrudelte, antwortete ich: Der? Der liegt noch unter der Hantelstange." Männer brauchen halt in gewissen Dingen immer bissl länger. Am Abend war ich eigentlich mit Kollege und guten Freund Frank verabredet, der die Firma zum Jahresende verlässt. Er hat kurz nach mir seinerzeit hier angefangen und hat sich nunmehr aus privaten Gründen entschlossen, wieder näher an seine Heimat Bielefeld zum Brötchen verdienen zu begeben. Seine Frau wird es freuen und ich freu mich an sich auch für ihn, dass es endlich geklappt hat, doch ich bin auch ganz schön traurig. Jedenfalls wurde dieses Treffen verschoben. Da war doch diese Woche in der Art schon was? Das lässt mich leicht grübeln. Nun gut, dann arbeite ich halt bis 20.30 Uhr. Was soll´s. Keine Verabredung vor der Arbeit, keine danach. So blieb nur das Papier hin- und herschieben im Büro und der Tagesabschluss auf dem Sofa. Sport zum zweiten in dieser Woche. Überall jetzt mal ne Scheibe mehr drauf. Mein Gott was war ich an diesem Tage voller Motivation auf Arbeit. Ich habe richtig viel geschafft. Um 18 Uhr machte ich mich Richtung Kölle auf. Treff mit Peggy. Müssen uns ja über unsere Amerika Urlaube unterhalten. Wir aßen im Maredo zu Abend, quakten bis 23 Uhr und verabredeten uns noch mal, den Weihnachtsmarkt unsicher zu machen. Der Großteil der Kollegen begab sich zeitig ins Wochenende. Kurz vor 18 Uhr waren nur noch zwei Enten und eine Biene in der Abteilung anzutreffen. Die Beteiligten wissen um ihre Nicknamen. Um 18.30 Uhr packte ich meine 7 Sachen und fuhr mal wieder zu einer Versammlung. Ich dachte hier treffe ich endlich mal Klaus wieder und dem Mounti Fachwart hatte ich es auch versprochen. Doch beide ließen mich im Stich. 3 Mal in einer Woche versetzt. Also kauf ich mir demnächst doch nen Hund. Vielleicht ist wenigstens auf den Verlass. Der Abend wurde dennoch ganz nett, da ich ja och schnell mit anderen Leuten ins Gespräch komme. Auch bis dato noch nicht gekannt, aber schnell festgestellt, dass man doch ähnliches erlebt hat. In Hilden wieder angekommen, musste ich noch meine Tasche packen. 6 Uhr aufstehen und ab zum Bahnhof. Einmal Hansestadt Hamburg bitte. Zunächst mit der S-Bahn nach Düsseldorf, von dort mit dem Regionalexpress bis Dortmund und weiter mit dem IC bis HH. Und das alles pünktlich. In Hamburg wurde ich dann von Freundin Ina schon erwartet. Mit dem Taxi ging es zum Hotel und anschließend mit dem Bus zum Rathausplatz. Hamburg erkunden war angesagt. Durch die Speicherstadt mit Gewürzmuseum und Zollmuseum ging es in die City. Hier bissl durch die Geschäfte geschlendert und zurück zum Holiday Inn. Umziehen und ab zum Neue Flora Theater. Ich löste den Gutschein Musical Dirty Dancing" ein. Die negative Berichterstattung anderer konnte ich in keinster Weise nachvollziehen. Ich fand es klasse. Auch Ina war voll begeistert. Nun ging es zur Reeperbahn. Einmal die Große Freiheit durch und dann in ne Kneipe. Wodka Lemon und Nachos bitte. Wodka Lemon bekam ich nach 30 Minuten, meine Nachos sah ich nie. Dabei hatte ich doch so einen Appetit darauf. Der Kellner war bissl überfordert, doch um Mitternacht isst man ja och keine Nachos mehr. Um 2 Uhr waren wir dann endlich in der Kiste. Kurz nach 9 Uhr krabbelten wir unter der Decke hervor. Lecker, lecker Frühstück gemampft und wieder zur Reeperbahn. Von dort aus ging es Richtung Fischmarkt, wo alles schon vorbei war. Weiter an der Elbe entlang zu den Landungsbrücken und zum Michel. Vor der Heimfahrt schnell noch ne heiße Schokolade geschlürft und ab in den IC. In Dortmund hatte mein Zug nach Düsseldorf 20 Minuten Verspätung. So konnte ich noch am Automaten mein Zusatzticket lösen und nicht erst beim Schaffner. Und schon war ich Besitzerin einer fremden Ec-Karte. Der Typ vorher war mit seinen Gedanken wohl nicht ganz bei der Sache und ließ das gute Stück stecken. Ich nahm mich also der Karte an und als ich wieder in meinem Loch angekommen war, googelte ich nach dem Besitzer und wurde sofort fündig. Also zum Sonntag Abend noch ne jute Tat vollbracht und och pünktlich meine Kolumne getippt. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Jetlag (05.-11.11.2007) 7 Uhr schellte der Wecker. Och nö. Nur noch mal kurz umdrehen. Shit. 10:03 Uhr. Schnell uf Arbeit durchgefunkt und jesacht ik bin unterwegs. Da aber der große Teil der Belegschaft in Besprechung war, ist es nicht mal aufgefallen, dass ich erst um 11 Uhr eintrudelte. Nun musste ich erst mal meine ganzen Urlaubs-Mitbringsel verteilen und dann checkte ich die berufliche Lage - Mails lesen, Post durchschauen und ähnliches. Um 18.30 Uhr nahm mich Chefe mit nach Hause und hier beichtete ich dann auch mein Zuspätkommen. Ehrlich wie immer - oder meist. Gut, dass ich Dienstag nen Termin hatte und so mich zwingen musste beim Läuten des Uhrwerks meinen Körper aufzurichten. Reisekostenschulung stand an. Ich mach jetzt also och noch Reisekostenabrechnungen. Da ich keine Streichhölzer fand, musste ich zum Café greifen. Nach dem Feierabend gingen Sportsfreund Rolando und ich uns noch im Fitnesscenter anmelden. Wir hatten zwar ursprünglich überlegt noch ein viertes Mal zum Probetraining zu erscheinen, waren aber letztendlich doch schon so überzeugt, dass wir ne Membercard haben wollten. Zu Hause angekommen noch bissl Haushalt erledigt und ab. Um 7.15 Uhr kontrollierte das Duo Drissen / Gaffron die Funktionstüchtigkeit ihrer erworbenen Card. Nach positivem Ergebnis stand einer kleinen sportlichen Ertüchtigung nix im Wege. Hmmh. Mein Sportler hielt seinen Trainingsplan während meines Urlaubes nicht ein. Keine Gymnastik gemacht. Immer noch so ungelenkig wie vor 1,5 Wochen. Grrrh. Am Abend fuhr ich noch zur Vereinssitzung des SV GWR und freute mich Kumpel Klaus mal wiederzusehen. Doch er schaffte es aus beruflichen Gründen leider nicht. Das war nicht all zu schlimm. Ich hatte guten Ersatz. Der Mountainbikefachwart, mit dem ich bis dato noch nie ein Wort gewechselt hatte, verhinderte einen langweiligen Abend. Mal sehen ob ich seine Einladung zum crossen früher oder später einmal annehme. Cross? Ähm. Ja. Mal schauen. Gegen 22.30 Uhr hatte ich dann wieder meine Buchte erreicht. Der Donnerstag verlief relativ ruhig. Ich hatte noch einmal ne tierische Müdigkeitsphase - stundenlang. Suse sagt das dauert ein Tag pro Stunde Zeitunterschied. Na dann müsste das ja der letzte Tag gewesen sein. Da ich die ganze Woche so gerädert war und es nicht mal in den Supermarkt schaffte, mich stattdessen von Schokoladenkuvertüre ernährte - ich hatte wirklich nix anderes mehr - musste ich mir zum Wochenende endlich mal was für den Kühlschrank besorgen. Den Korb vollgepackt und Happy Weekend. Lilli on Tour - ab nach Büttgen. Bahnschnupperlehrgang mit 13- bis 15-jährigen Jungs und Mädels. Zunächst mal alle mit einem Bahnrad versorgt und dann ab zum 2-stündigen Anti-Doping Forum. Hier fing mich anschließend die Reporterin von Eins Live ab und machte mit mir ein Interview. Zum Mittagessen gab es im Sportforum na klar ne große Portion Nudeln. Viel leckerer war aber der Pudding. Kurz durchschnaufen und ab auf die Bahn. Ich machte zunächst mit den Kiddis paar Übungen, damit sie ein Gefühl für das Bahnrad bekommen. Um 16.30 Uhr verließ ich die Nachwuchssportler und gab sie in die Obhut von den 2 anderen Betreuern und kurvte nach Bochum. Denn hier hatten die Jungs dieses Wochenende Teamtreffen. Meno selbst am Wochenende gibbet auf der A 40 Stau. Doch pünktlich zum Abendessen trudelte ich bei Uwe´s Stammitaliener ein. Hach wurde ich herzlich empfangen. Ey Jungs ihr seit echt dufte. Kurz bei den neuen Fahrern vorgestellt und Pizza gemampft. Nun ging es in die Innenstadt zum suffeln und quaken. Na klar blieb ich nüchtern. Mitternacht als die Jungs gen Disco aufbrachen, machte ich die Biege. 8.30 Uhr stand ich in Büttgen wieder auf der Matte. Ich hatte ja neben meinen beiden Mädels Elena und Anna schon am Vortag einen Mounti aus Essen ins Herz geschlossen, aber nun verliebte ich mich in den 13-jährigen Ben. Ja wenn er mal nicht so jung wäre. Der war so putzig. Der kleinste hatte die ganze Truppe im Griff. Er spielte mit seinem Bahnrad, dass mir die Kinnlade runterfiel. Wie kann man so sein Rad beherrschen, wenn man nicht mal 4 Stunden insgesamt auf so einem Hobel gesessen hat. Beeindruckend. Als seine Gruppe beim Fahren nicht so richtig funktionierte, nahm er das Zepter in die Hand und 2 Runden später lief die Truppe. Das Mittagessen bildete den Abschluss der Veranstaltung, mit der wohl alle zufrieden waren. Noch kurze Auswertung und ab in die Itterstadt. Aufgrund von Kopfschmerzen kroch ich zeitig unter die Decke. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Viel zu zeitig (28.10.-04.11.2007) Zum Frühstück gab es Muffins in allen Variationen. Nee, nix für mich. Mag zwar Muffins, aber die sahen irgendwie komisch aus. Also zum Speedy und was anderes zwischen die Beisserchen holen. Dann ging es weiter mit einer Stadtrundfahrt. Boa war das kalt. Ich hatte nur nen dünnen Pulli und ne Jacke an und oben uf´m Dach des Busses, war es windig, mir schlackerten die Ohren, meine Füße frohen. Jammer, jammer. Zusammen mit französischen Touristen lernten wir New York also besser kennen. Beim zweiten Zwischenstop, ich war mittlerweile ein Eiszapfen, kaufte ich mir Handschuhe und nen dicken Pullover. Hier schauten wir uns noch das Bankenviertel und Ground Zero an. Das mussten wir allerdings ohne Reiseleiter tun, da dieser uns erklärte, dass es vielen Amerikanern heute noch weh tut, sich das anzuschauen. Wir fuhren weiter durch Chinatown zurück zum Ausgangspunkt. Um noch was für die Fitness zu tun, ging es auf den Rockefeller Tower. Etage 67. Okay okay. Ja ich habe den Fahrstuhl genommen. Toller Blick über New York. Alles ist soooo groß. Wieder unten angekommen, mussten Postkarten gekauft werden und davon nicht wenige. Ein Rundgang des im Reiseführer angepriesenen Kaufhauses Macy´s beendete den Tag. So toll fand ich das jetzt nicht. Im Reisepreis inklusive war auch eine 90 Minuten lange Bootsfahrt. Ich bin seetauglich. Grins. Die U-Bahn, auch Subway genannt wurde ausprobiert und das nächste Kaufhaus unter die Lupe genommen. Century 21. Och nee. Wo soll ich denn hier Klamotten kaufen? Ich will doch Dollar ausgeben. Doch es gibt ja noch Läden auf dem Broadway. Aber erst mal alles unter die Lupe nehmen. Und ein Lärm herrscht in der Stadt. Keine Minute vergeht ohne Sirene - ehrlich und ein Hupkonzert der Autos um die Wette. Wahnsinn. Das Essen hier sagte mir überhaupt nicht zu. So nehm ich wenigstens nicht zu. Hat auch was gutes. Um 3.30 Uhr klingelte mein Handy. Sms von Kollegin Birgit. Na danke schön. Aber ich hätte das Ding ja auch aus machen können. Bin aber gleich wieder eingeschlafen. Da an diesem Tag kein Platz mehr für einen Hubschrauberrundflug frei war, stand dieser Tag im Zeichen von Geld ausgeben. Und das tat ich dann auch. Einmal neu einkleiden bitte. Auf dem Rückweg wurde durch den Central Park gewatschelt. Hier wurde ein neuer Film gedreht - Titel unbekannt - Schauspieler unbekannt. Einen kurzen Abstecher nach Brooklyn beinhaltete der Tag ebenfalls, bevor es Abend zur Halloween Parade ging. Die Halloween Parade war mit dem Düsseldorfer Karneval nicht zu vergleichen. Die Amerikaner haben echt ausgefallene Kostüme. Supi. Noch einmal ging es zum Ground Zero. Der Gang durch die Ausstellung - sehr bewegend. Später ging es mit der Fähre zur Statue of Liberty auch Freiheitsstatue genannt. Die knapp über 100 Stufen nahm ich diesmal zu Fuß. Nach der sportlichen Höchstleistung genehmigte ich mir nen Hot Dog. Nee. Das war auch nicht so mein Ding. Nach einiger Verzögerung kam dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit auch noch das Schiff zur Rückfahrt. Der Tag war noch nicht zu Ende, da sah ich mich in einem Hubschrauber wieder. Leider dauerte das Prozedere nur 15 Minuten und ich hätte liebend gern mal selbst das Steuer in die Hand genommen. Im Hotel waren mittlerweile viele Franzosen und Niederländer eingetroffen. Teilnehmer und Supporter des New York City Marathons. Die Niederländer sorgten auch am Samstag morgen im Central Park für Stimmung. So ist man das gewöhnt. Ob Radsport, Eisschnelllaufen, die Oranjes können Party machen. Toll. Ich mietete mir derweil ein City Bike und pedalierte durch den vorgenannten Park. Meine letzten Dollar gab ich für´s Essen aus und schon waren auch 6 Tage Amerika um. Am frühen Nachmittag ging es Richtung Airport John F. Kennedy und um 19.15 Uhr - Ami Zeit - hob die Maschine ab. Ich war so müde, aber irgendwie konnte ich nicht pennen. Die knapp über 6 Stunden Flugzeit waren rasch vorüber und nachdem ich auch nicht lange auf die S-Bahn warten musste, war ich wieder in meinen 4 Wänden und haute mich auf´s Ohr. Okay nicht ohne schon die Fotos von der Kamera runtergeladen zu haben. Das Abendessen nahm ich außer Haus ein - es gab Hähnchenkeulen und nachdem mein Magen endlich mal wieder ordentliches Essen hatte und ich fertig gequakt hatte, ging es in die Lodenheide zurück. Getrübt wurde der Urlaub am Mittwoch durch ne Hiobsbotschaft. Christian (www.ckeller.eu), Kumpel aus Hockenheim hatte einen schweren Radunfall und es gibt kaum eine Überlebenschance. Christian habe ich 2006 auf Mallorca kennengelernt. Super netter Typ, immer gut drauf - er liebte sein Leben und er liebte den Radsport. Nur einmal im März 2007 stellte er den Radsport hinten an, als er auf Mallorca ein Mädel kennen und lieben lernte. Er war so verrückt, dass er beschloss, nach ihrer Abreise seinen Trainingsaufenthalt zu unterbrechen und zu ihr nach Berlin zu fliegen. Ich habe ihm damals davon abgeraten, obwohl genau so ein Typ ich ja auch in gewissen Dingen bin, doch er ließ sich nicht davon abbringen. Ich denke es war dann doch die richtige Entscheidung. Sein Herz wollte es so, dann ist es auch gut so. Na klar durfte er auch nicht auf meiner Saisonabschlussparty fehlen und auch wenn er anschließend den ein oder anderen um seinen verdienten Schlaf gebracht hat, ne Melli, so bin ich dankbar, dass ich ihn kennenlernen durfte, denn nach meiner Rückkehr am Samstag aus New York erfuhr ich - die Geräte wurde abgestellt. Christian ist nicht mehr unter uns. Mein Gott 23 Jahre - mitten im Leben. Ich kann es noch immer nicht so recht glauben. Um 8.30 Uhr musste ich Sonntag morgen raus aus den Federn. Jahreshauptausschusssitzung Radsportjugend NRW. Also auf nach Duisburg. Von 10 Uhr bis 13 Uhr Versammlung mit lecker Schnittchen und wieder zurück nach Hilden. Dann ging´s an´s Foto bearbeiten, damit die Leute nicht immer nur was zu lesen haben auf meiner HP sondern auch mal zum schauen. Hatte ja bei Chefe angedeutet, dass ich die kommende Woche im Büro zum regenerieren nutzen könnte, doch damit war er irgendwie nicht einverstanden. Also muss ich zeitig ins Bett aber erst nach Bauer sucht Frau". Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Mucki´s aufbauen (22.10.-28.10.2007) 7.15 Uhr Treff mit Kollege Roland in Düsseldorf, nee nicht im Büro - im Fitnesscenter. Ich muss mal wieder was für meine Kondition und für meine Muskelatur tun. 1,5 Stunden stemmten wir Gewichte und gingen putzmunter, frisch und frei rüber ins Büro. Zur Mittagszeit hatte ich dann nen kleinen Einbruch also musste ein Café her. Bis 19 Uhr geackert und mit Lucie und Steffi ging es dann zum Abendessen in den Hafen. Anschließend Kino - Überraschungspremiere. Und was für eine Überraschung das war. Nach 10 Minuten verließen wir den Saal. 30 days of night." Meine Fingernägel waren fast völlig abgeknabbert. Nichts für mein Herz. Ich untreue Tomate telefonierte nach Wochen mit Peg. Für sie geht es am folgenden Tag für 14 Tage nach Florida und da musste ich vorher noch die neuesten Neuigkeiten austauschen. Kollege Irfan kam mit Mittelohrentzündung ins Büro. Super. Dann lieg ich im Urlaub ne Woche im Hotelbett oder wie. So musste er sich ganz schön was von mir anhören und blieb schlussendlich den ganzen Tag in seinem Büro und traute sich nur zum essen heraus. Nach dem Feierabend ging es zum Supermarkt und der Jahresbericht Mädelwartin Radsportjugend NRW wurde getippt. Und wieder war Muckibude angesagt und ich glaubte meinen Augen kaum, doch auch Steffi fand aus ihrem Bett und gesellte sich zur Sportgruppe Gaffron/Drissen. Mal sehen wer noch so dazukommt bei den nächsten Trainingseinheiten. Durch Arbeitsbeginn 9.30 Uhr und aufgrund meiner anstehenden 2-tägigen Dienstreise musste ich bis 18.15 Uhr durchhalten. Dann war mein Schreibtisch aufgeräumt und ich verabschiedete mich bis in 1,5 Wochen. Wenn alles jut geht. Aaaah. 5.15 Uhr schellte der Wecker. Auf nach Frankfurt. Da die Bahn im Nahverkehr streikte nahm ich bis Düsseldorf den Bus und die U-Bahn. Rein in den ICE - stundenlang meinen Platz gesucht - ich schlief wohl noch und ab nach Frankfurt. War ganz schön aufgeregt. Weiß ja gar nicht was mich so erwartet und die Lilli in so einer großen Stadt gaaaanz auf sich alleine gestellt. In Frankfurt angekommen nahm ich ein Taxi zum Hauptsitz meiner Firma. Hier wurde ich schon erwartet und schon bald wurde ich mit Infos und Neuigkeiten überschüttet. Ob ich das nach meinem Urlaub auch noch alles weiß? In der Mittagspause bekam ich vom Kollegen auch ne kleine Stadtrandführung. Zum Mittag gab es Currywurst. Hmmh. Gegen 17 Uhr machte ich mich auf den Weg ins Hotel nach Bad Homburg. Völlig abgeschieden im Wald. Was wenn mich hier jemand klaut? Ja ich weiß. Spätestens wenn die Sonne aufgeht, lassen mich die Entführer laufen. Mein Hunger trieb mich noch in die Stadt. 20 Minuten zu Fuß!!! Bei Nordsee Kartoffelecken gekauft, rein damit und da Lilli ja super gerne Karten schreibt, tat sie das auch von dieser Kurzreise. Mit dem Taxi ging es wieder nach Frankfurt. Zuhören, im Schädel verarbeiten und anwenden. Um 16 Uhr ging es zum Bahnhof. Dort in den super vollen und kalten ICE gestiegen, Gott sei Dank hatte ich nen Platz reserviert. Die U-Bahn in Düsseldorf kam auch gleich, doch der Bus fuhr mir vor der Nase weg. Irgendwann hatte ich es in die Wohnung geschafft. Naja sind ja Überstunden und Chefe hat nix mehr zu meckern, dass ich zu wenig davon habe. Ja Jürgen das halte ich dir ein Leben lang vor! Grins. Samstagmorgen holte ich dann meinen Bruder vom Flughafen ab, bissl durch die Stadt geschlendert und Evi Sachenbacher beim Skiweltcup angefeuert. Björn Dählie hab ich och gesehen und ne Milka Mütze mit so Hörnern erhascht. Das war gar nicht so einfach. War nämlich umsonst und wo es was umsonst gibt, da ist meist was los. Nun musste ich noch Tasche packen. Na soviel musste ja für ne Woche nicht rein. Schon gar nicht bei dem Dollar Kurs. Mit der S-Bahn ging es kurz nach 10 Uhr zum Flughafen, einchecken und 3 Stunden warten. Ja bei USA Flügen muss man ja ne halbe Ewigkeit eher am Abflug sein. Die Ausreise klappte reibungslos und so nahm ich im LTU Flieger Platz. Was jetzt 8 Stunden lang tun? Buch lesen, schlafen, essen, Landung auf dem Airport John F. Kennedy. Ne halbe Stunde auf den Bus Shuttle gewartet und Richtung Hotel. Nach dem Zimmerbezug ging es noch mal kurz raus in den Kiosk nebenan. Da in Germany schon längst der neue Tag angebrochen war, war es kein Wunder, dass ich gegen 21 Uhr - Amizeit- müde war und voller Neugier was mich in den kommenden Tagen erwartet. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Schlappschwanz (15.10.-21.10.2007) Mal wieder ne eher langweilige Woche. Montag abend war ich noch zum Rapport beim Chef, der mir mal bissl den Kopp waschen musste. War wohl mal wieder höchste Zeit. Nach Einkehr in meinen 4 Wänden ging ich noch ne knappe Stunde im dunkeln MTB fahren. Vorm Fernseher bekomm ich den Kopp ja nicht frei. Nach dem Brötchen verdienen hatte ich heute noch Besprechungstermin in Kölle von der Radsportjugend NRW. Ich benötigte über 1,5 Stunde bis zum Ziel und fand dann nicht mal den Besprechungsraum, selbst der Pförtner hatte null Peilung. Supi. Umsonst. Ich fuhr also wieder heimwärts und musste hierbei feststellen, dass mein Tank sich dem Ende neigte. Doch wenn man ne Tanke braucht, findet man bekanntlich nie eine. 7 Kilometer hatte ich noch übrig, da leuchtete das Shell Schild. Puh. Nochmal gut gegangen. Das hätte mir noch gefehlt. Da ich ziemlich angesickt war, stopfte ich mir zur Nervenberuhigung ein Maxi Menü von MC D rein. Mittwoch und Freitag erledigte ich nur meine alltägliche Arbeit und lümmelte nach Feierabend rum. Donnerstag krallte ich mir Kollege Roland und schleifte ihn in die Kraftbude. Die war rappelvoll. Den Buben hab ich dann paar Geräte erklärt und ließ ihn paar leichte Gewichte stemmen. Nur nicht soviel wegen dem folgenden Muskelkater. Ich selbst betätigte mich auch, musste aber feststellen, was für ein Schlappschwanz ich geworden bin. Oh, oh. Shoppen hieß es am Samstagvormittag, Mittag bissl pennen und ansonsten chillen, chillen, chillen. Sonntag hatte ich mich zum MTB Training umgezogen, doch als ich vor die Tür trat, regnete es. Also wieder kehrt und chillen, chillen, chillen. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Grenzen erfahren (08.-14.10.2007) Preise ich sonst immer an, wie viel ich arbeite, muss ich doch diesmal ehrlich zugeben, dass das ne Woche mit maximal 35 Stunden war. Nix zu tun? Doch schon. Aber mein Kopp ließ es nicht zu. Und so bestand diese Woche darin, mir mal über gewisse Dinge im Leben Gedanken zu machen. Was will ich überhaupt im Leben, wo will ich hin und viele andere tausend Fragen. Für einige Fragen habe ich eine Antwort gefunden, für andere leider noch nicht. Der einzigste Tag, an dem ich bissl abschalten konnte, war der Mittwoch und da möchte ich Fritzchen mal danken, dass sie am Dienstag Nachmittag noch dafür gesorgt hat, dass die Abteilungsradtour am kommenden Tag stattfindet. Kurz nach 15 Uhr machten sich 5 Weiber und ein Kerl auf den Weg Richtung Kaiserswerth immer am Rhein entlang. Erste Pause nach 2,5 Kilometer. Plattfuß bei Fritzchen. Gut, dass der Mann an unserer Seite Flickzeug bei hatte. Nach einer halben Stunde ging es weiter. An der Fähre in Kaiserswerth angekommen, schlürften wir ne Kleinigkeit, setzten mit dem Kutter auf die andere Rheinseite über und traten die Rücktour an. Bissl Cross Country, das Jammern einer Mitstreiterin, die Sprüche von Lilli anderen Passanten gegenüber: Wer rastet - rostet oder Geht es hier nach Amsterdam (der Typ konterte übrigens clever: Nee du fährst grad Richtung Basel.), das Kennenlernen der Krefelder Dorfjugend in Meerbusch, wobei ich zunächst dachte es sei die Düsseldorfer Dorfjugend, das Animieren meinerseits dieser bei Fritzchen nochmals Luft reinzupumpen und das Kennenlernen des Grundstückes von Verena Pooth waren so einige Erlebnisse auf den zurückgelegten 25 Kilometern. Das Abendessen nahmen wir zusammen im Freiligrath ein und lösten uns dann kurz nach 20 Uhr auf. Donnerstag gab es für mich dann ne Schrecksekunde. Ich packte um 15 Uhr meine Sachen und fuhr nach Hause. Ich fuhr durch den Uni Autobahntunnel als ein Auto aus Wesel nach links auf meine Spur zog und mich übersah. Ich trat auf die Bremse, kam ins Schleudern nach rechts und links und irgendwann - es fühlte sich wie Stunden an - bekam ich das Auto wieder unter Kontrolle. Der Typ streckte als Entschuldigung seine Hand aus dem Auto und fuhr von dannen. Ich war völlig fertig mit den Nerven. Passt ja im Moment alles zusammen. Am Freitag verabredete ich mich mit meinem Chef zum Mittag. Normal gehe ich ja gegen 12 Uhr essen, bissl später ist auch kein Problem, doch als ich gegen 13 Uhr immer noch kein Anruf erhielt, überprüfte ich mein Telefon auf Funktionstüchtigkeit und um 13.30 Uhr hatte ich mich schlussendlich damit abgefunden, dass ich vergessen wurde. Nun gut, auch das passt zur momentanen Situation war meine Erkenntnis. Um 13.50 Uhr war es dann aber doch soweit. Jetzt war ich schon so ausgehungert, dass ich kaum noch Hunger hatte. Anschließend noch schnell den Praktikanten verabschiedet und ab Richtung Münsterland. Unterwegs hatte ich noch ein Treffen, bei dem ich mich wieder von meiner schlechten Seite zeigte. Der Sturkopf Lilli. Warum mache ich so einen Mist? Bei Melli angekommen, wurde erst mal die Wohnung unters Auge genommen. Nach dem Essen noch bis Mitternacht gequasselt und dann ab in die Koje. Nach dem Frühstück ging es zur RTF nach Coesfeld mit Vereinskollegen aus Emsdetten und wenn jemand denkt die Gaffron ist eh wieder nur die 45 Runde gefahren, dann habt ihr euch gewaltig getäuscht. 112 Kilometer hab ich geschafft und das im 32er Schnitt. Fragt nicht wie, ich weiß es selbst nicht. Ab Kilometer 37 spürte ich nix mehr, trotzdem bog ich nach etwas mehr als 50 Kilometer nicht auf die 77er Runde ab, sondern nahm die lange Route. Ich wusste auch bis dato nicht, dass es im Münsterland soviel Anstiege gibt. Puh. Die letzten 20 Kilometer schaute ich über Kreuz, von Kopf bis Fuß schmerzte alles, wirklich alles, doch ich biß mich durch. Aufgeben gilt nicht und vielleicht tut mir diese Quälerei auch anderweitig etwas gut. Unterwegs traf ich noch auf Franjo, der sich wunderte in welchem desolaten Zustand ich mich befinde. 10 Minuten nach Zielankunft war ich wieder völlig erholt und schlug für den Abend noch ne Joggingrunde von 1 h vor. Doch ich fand keine Mitstreiter. Nach ein paar Lebkuchen in Mellis Heim fuhr ich zurück in die Itterstadt. Danke noch mal für die knapp 24 Stunden bei dir und deinem Süßen. Zum Abendessen ging es zu Andrea und Jürgen und Jürgen Einstein" lernte an diesem Abend auch noch, warum der Fläming Fläming heißt. Bin mal gespannt, wann sein Hirn voll ist und er nix mehr aufnehmen kann. Den Sonntag verbrachte ich dann mit der versäumten Arbeit der Kolumne schreiben und wieder der Suche nach Antworten auf meine Fragen. Ich schieb ja den ganzen Mist, der mir im Moment im Kopp rumschwirrt auf meine nun in einigen Monaten anstehende 3 vorne beim Alter. Früher hab ich vieles einfach getan, aber nun macht mir immer öfters der Kopp ein Strich durch die Rechnung. Doch ich werde weiter an mir arbeiten und den Anforderungen, die ich an mich selbst habe, gerecht zu werden. Die Vergangenheit kann ich leider nicht beeinflussen. Was geschehen ist, ist geschehen. Ich will mich nicht rausreden, dazu bin ich glaub ich viel zu streng mit mir selbst, aber nobody is perfect. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Alles hört auf meine Anweisungen (01.-07.10.2007) Montag - tja. Keine Stichpunkte notiert. Da wird wohl nix erwähnenswertes passiert sein. Also haken wir diesen Tag hier gleich mal ab und gehen zum folgenden Tag über. Mit Suse war ich zum Badminton verabredet. Tagsüber zitterte sie schon am ganzen Leib vor dem Duell. Völlig unberechtigt. Ich hatte nicht den Hauch einer Chance. Wenn ich mal einen Punkt ergatterte, freute ich mich wie ein Schneekönig. Boa ich wurde über den Platz gescheucht, links, rechts, Stopball, Schmetterball. Hola. Für meine kämpferische Leistung gab es dann von ihr und ihrem Lebensgefährten lecker Kohlenhydrate. Gegen 23 Uhr brachte mich Suse zurück zur Firma, wo ich noch mein Auto holen musste. Mitternacht kroch ich dann unter meine Decke. 6 Uhr wieder unter ihr hervor. Feiertag und Lilli mal wieder auf Achse. Hab ma ja vergangene Woche ausgeruht. 8 Uhr Ankunft in Münster. Münsterlandgiro war angesagt. Und ich fungierte als Rennleiterin für die Internationale Deutsche Meisterschaft der Studentinnen. Führungsfahrzeug, Jury alles in einem. Man bin ich wichtig. Grins. Die meisten Starterinnen kannte ich persönlich und so war ich ziemlich sicher, dass alles glatt laufen würde. Vor meinem Auftritt um 10.30 Uhr verabschiedete ich noch Melli und ihren Süßen auf die Jedermannstrecke von 130 Kilometern. Ich traf auch noch Schiko, Norman aus Düren und den ein oder anderen Bekannten. Dann war es soweit. Ich gab den Mädels paar Regeln mit auf den Weg und ab ging die Post. Experten sagten mir noch, dass die Mädels nach 10 Kilometern von den Jedermännern 60 Kilometer aufgefahren werden, doch dies geschah erst nach 30 Kilometern. Studentinnen können auch zügig radeln. Beim Überholvorgang der ersten beiden Gruppen ging auch alles glatt, bei der dritten Gruppe versuchten 2 Mädels mitzufahren, da musste ich mal bissl schimpfen aber an sich lief bis 10 Kilometer vor dem Ziel alles bestens. Da kamen dann die Jedermänner, die nicht viel schneller als meine Truppe war und so vermischte sich alles. Ich konnte nun ja auch nicht mehr sagen, raus aus dem Jedermannpulk, wir befanden uns im Finale. Auch als es mal kräftig knallte und einige mit dem Asphalt Bekanntschaft machten, blieben die Girls verschont. Im Endeffekt war aber alles okay. Meckereien gibt es ja überall. Ich gab den BMW ab und wartete auf Melli. Sie hatte auch das Ziel erreicht und wurde in der Frauenwertung Dritte. Supi. Zu dritt ging es dann ins Eiscafé. Hier schauten wir uns das B/C Rundstreckenrennen an. Zurück im Start / Zielbereich kündigten sich die Profis schon an. Wir kletterten ne Mülltonne rauf um einen besseren Überblick zu haben und sahen am Ende nen KT Fahrer aus den Niederlanden als Sieger. Unsere Abteilung war nach dem Feiertag sehr dürftig besetzt. Fritzchen ließ mich auch im Stich und so kämpfte ich mich alleine durch den Tag. Nach meinem 13 Stunden Tag auf Achse am Tag der Einheit, schaltete ich 2 Gänge runter und ließ die Seele baumeln. Obwohl das diese Wochen bei mir leichter gesagt als getan ist. War ich zum Freitag ganz alleine von unserer Truppe? Nee. Moment. Suse kam für paar wenige Stunden ins Büro, ehe sie zusammen mit Lucie, Rolando, Schubi und René Richtung München zum Oktoberfest aufbrach. Ich hatte mich zwecks anderweitigen Terminen am Wochenende und der Vermutung, dass ich da kein Spaß haben werde, gegen diese Reise und das Ereignis entschieden. RTF in Mettmann. Eigentlich könnte ich ja auch mal wieder ne Runde pedalieren. Also umziehen und ab. Mit dem Rad durch´s Neandertal und Richtung Start. Welche Streckenlänge mute ich mir zu? Fangen wir erst mal langsam an. 45 Kilometer. 12 Grad zeigte das Thermometer und meine Ohren froren. Mein Gott bin ich eine Mimose. Die 60-jährigen kurbelten in kurz kurz an mir vorbei und ließen mich mit meinem Langarmtrikot und Beinlingen selbst an der kleinsten Autobahnbrücke stehen. Die Geräusche, die sie von sich gaben, während sie an mir vorbeirauschten, ließen mich vermuten, dass ich gleich einen Einsatz als schnelle medizinische Hilfe haben werde, aber ich sah schlussendlich keinen im Graben liegen. Vielleicht waren es auch meine eigenen Geräusche. Durch meine An- und Abreise hatte ich so 60 Kilometer am Ende geschafft. Gerade so noch den Helm abbekommen und unter die heiße Dusche. Nun ging es weiter nach Büttgen zum Bundesligarennen der U 23, Frauen, Junioren und Juniorinnen. Hier und da ne neue Info aufgeschnappt, u. a. mit Ex Trainer Max aus Cottbus gequasselt, bissl klug gescheißert bei den Renner und Rennerinnen, spektakuläre Stürze miterlebt und wieder abgehauen. Radrennen in Nettetal. Ob ich auch starte? Ganz schön bescheuert in der Verfassung aber manchmal ticke ich halt nicht ganz richtig. 5 Pünktchen hätten mich unter die Top 10 NRW´s gebracht und das mit 5 oder 6 Rennen in der Saison. Das diese komische Liste total unwichtig ist, war mir klar, aber manchmal wie schon erwähnt, ticke ich nicht ganz richtig. Ich stellte mich also an den Start, attackierte in der 3. Runde, weil das mir alles zu langsam war und wurde in Runde 4 abgehangen. Das war´s. Nun leistete ich Christian, Melli´s besseren Hälfte Gesellschaft und fachsimpelte über verschiedene Dinge. Als Melli dann endlich ihre 25 Runden hinter sich hatte, wir uns frisch gemacht hatten, gingen wir- rischtisch - ins Eiscafé. Auf dem Weg zum Auto traf ich noch Lausi und rieb ihm noch seine Beinchen für das Rennen ein. Ich machte die Fliege und ließ den Tag locker ausklingen. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wie die Gretel von der Post (24.-30.09.2007) Sorry für das mehr als verspätete Lebenszeichen von mir. Aber manchmal ist einem nicht einmal nach dem, was man sonst gerne tut. Diesmal war es nicht mal die fehlende Zeit zum tippen. Ich möchte trotzdem gerne die letzten 3 Wochen hier nicht einfach unter den Tisch fallen lassen. Der Wochenanfang war ruhig, Normale Arbeit, langweiliger Abend auf dem Sofa. Das Jahr neigt sich ja auch dem Ende zu und dann geht einem nach 9 Monaten schon mal die Luft aus. Sozusagen: Akku leer. Ich hoffe nur, dass ich irgendwo und in naher Zukunft ne Steckdose finde, um das Teil wieder aufzuladen. Mittwoch gab es dann mal wieder ne Special Aufgabe im Büro. Serienbrieferstellung mit 615 Empfängern. Aaaaaah. Gegen 18.30 Uhr war ich damit fertig und löste den Druckvorgang aus. Nebenbei fing ich an die ausgedruckten Briefe einzutüten. Halbe Stunde und dann ist die Sache geritzt war meine Vermutung. Aber weit gefehlt. Um 21 Uhr hatte ich das Gefühl noch nicht mal 1/3 geschafft zu haben. Da Chefe die Schokoschublade abgeschlossen hatte, mein Magen aber auf halb achte hing, musste ich leider meine Arbeit liegen lassen und mir was zwischen die Kiemen besorgen. Gut, dass es solche Einrichtungen wie MC Donalds gibt. Am nächsten Morgen bekam ich dann 2 Damen zur Unterstützung beim Einkuvertieren. Ratz fatz waren wir nach 2 Stunden fertig. Ja morgens noch mal 2 Stunden. Lilli hat sich mal wieder völlig selbst überschätzt mit ihrer halben Stunde. Dann ging es wieder an die alltägliche Arbeit und abends wieder der Rückzug in die 4 Wände. Da war dann auch schon wieder der Freitag. Das Wochenende klopfte an die Tür und so war ich zeitig verschwunden. Zu Hause noch Vorbereitungen für den Trip zur Weltmeisterschaft nach Stuttgart getroffen und zeitig in die Kiste. Um 4 Uhr klingelte der Wecker. Ooooooooh nee. Mein Vorhaben kloppte ich in die Tonne. Ich fuhr nicht nach Stuttgart. Ich blieb liegen aber ein schlechtes Gewissen plagte mich. Ich hatte es einigen Leuten versprochen. Teilnehmern und Zuschauern und nun? Naja wenigstens meldete ich mich ab. Ich schaute mir dann das Frauen Rennen und die U 23 Weltmeisterschaft am TV an. Fest die Daumen drückend, fieberte ich mit. Doch in diesem Jahr war das Glück nicht mit den Deutschen. Sonntag Mittag war dann mal selbst Sport treiben angesagt. Eine Runde um den Unterbacher See. Ging besser als gedacht. 5,5 Kilometer. Danach im Biergarten en Wasser geschlürft und ab unter die Dusche. Neben der Straßenweltmeisterschaft der Profis stand das Endspiel der Frauenfußballweltmeisterschaft noch an. Diese Ereignisse zog ich mir bei meiner kleinen Freundin Kim Julia und deren Eltern rein. Kurz noch Federball gespielt, nen Spaziergang absolviert und zum ersten Mal in meinem Leben Zwiebelkuchen gegessen. Ja lacht nicht. Gab es im Osten nicht oder wenn es ihn gab, hat ihn Mama nie für mich gemacht. Nun hätte ich gerne den Film von Rosamunde Pilcher gesehen, doch da ließ der Herr des Hauses nicht mit sich diskutieren. Also musste ich so ein Zeug mit ??? Ach egal. Keine Ahnung. Ist schon so lang her. Gegen 22 Uhr hatte ich genug gesehen und trat die Heimreise an. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Herbstanfang mit Sonne satt (17.-23.09.2007) Und noch mal ausschlafen, obwohl mein Cousin brüllte mich irgendwann von einer Etage tiefer wach. Frühstücken und dann ging ich bei supi Sonnenschein mit klein Timm an die frische Luft. Kaum können die Kiddis laufen, musste stets 100 %ig hinterher sein. Mittag gingen wir dann Jann vom Schulbus abholen. Für ihn hat nun schon das 2. Schuljahr angefangen. Mein Gott wie die Zeit vergeht. Mama machte dann mit ihrem großen Hausaufgaben und Lilli ging mit dem kleinen wohin? Richtig, schlafen. Gegen 17.30 Uhr brachte mein Cousin mich wieder gen Flughafen. Im Flieger bekam ich dann die Entschädigung für den Hinflug. Ich hatte ne ganze Sitzreihe für mich alleine. In Düsseldorf na klar im Regen, gelandet, kam auch gleich die S-Bahn nach Hilden. Vera hatte derweil schon angefangen mit ihren vielen fleißigen Helfern ein weiteres Mal ein Haus auf Vordermann zu bringen bis ich vor dem TV in Gedanken bei ihnen war. Den Dienstag, Mittwoch und Donnerstag kam man ganz kurz zusammenfassen. Tagsüber bissl mehr als 8 Stunden gearbeitet und abend gefaulenzt. Obwohl mein Kühlschrank mehr als leer war, schaffte ich es nicht einmal zum Supermarkt in diesen Tagen. Außerdem ärgert mich noch immer mein Husten, sodass ich auch nicht mal auf´s Rad stieg. Am Freitag hatte ich nach Feierabend Premiere als Zuschauerin beim Eishockey Spiel. Mit mir fuhren 8 Kolleginnen nach Krefeld, aßen Pizza bei Rolando und fuhren anschließend in den König Palast. Die Pinguine spielten im Derby gegen die DEG. Wir stellten uns Rolando zuliebe in den Krefelder Block. Das Eishockey Spiel war okay, also man muss so was mal gesehen haben, aber das ich öfters dahingehe, dem wird wohl nicht so sein. Warum nicht? Weil das Publikum unter aller Würde war. Das ist kaum in Worte zu fassen. Schlachtrufe okay, aber was da an Redewendungen und Wörter ununterbrochen durch die Halle gerufen wurde, ich kam aus dem Kopfschütteln überhaupt nicht mehr raus. Meine Gedanken traue ich mich hier gar nicht niederzuschreiben, weil man bei den Leuten vor Ort echt Angst haben muss. Hallelujah. Und mit der Meinung stand ich nicht alleine da. Um nicht falsch verstanden zu werden, es gibt auch Ausnahmen, aber ich hatte das Gefühl das war ne Minderheit. Später war ich beim Captain noch was trinken und bissl quaken und trat kurz vor Mitternacht die Heimreise an. Und wieder ausschlafen. Ungewöhnlich, aber manchmal soll das auch bei mir vorkommen. Gegen 11 Uhr radelte ich zum Bäcker, doch noch auf dem Rad gesessen, hi, hi. Vorgenommen hatte ich mir heute ne RTF, die gleich um die Ecke stattfand, aber mein Hinterteil, meine Beine, mein Kopf alles wollte nicht. Also blieb ich auf dem Sofa liegen. Später überredete mich mein knurrender Magen zum Gang in den Supermarkt. Das war aber auch schon alles. Und wenn man so auf dem Sofa liegt und mal nix um die Ohren hat, denkt man auch mal nach. Ich bin an diesem Tage und auch schon in den vergangenen Tagen zu der Erkenntnis gekommen, dass ich in gewissen Situationen meine Augen weiter öffnen und mehr Sensibilisierung an den Tag legen muss, besonders wenn es um etwas geht, was einem sehr wichtig ist. Wie ich gerade jetzt darauf komme? Nun es gab Dinge in der Vergangenheit, die konnte ich nicht nachvollziehen, stellte mir zwar immer wieder Fragen, tat aber nicht alles hierfür die Antworten zu finden. Als es aber zu spät war, nämlich jetzt, tat ich es und war bzw. bin enttäuscht von mir, dies nicht eher getan zu haben. Vielleicht wäre dann das ein oder andere anders gelaufen. Nobody ist perfect ist in diesem Fall keine gute Ausrede. Doch ich hoffe man verzeiht mir. Sonntag morgen fuhr ich dann nach Düren-Merken. Um 10 Uhr hatten hier die Mädels Start und da ich Peg und Melli schon lange nicht mehr gesehen hatte, nutzte ich die Gelegenheit. Während die beiden Radrennen fuhren, latschte ich mit Lausi und Tommy den Rundkurs ab. Da beide Mädels aber nicht allzu viel Zeit mitgebracht hatten, musste ich mich anderweitig beschäftigen, bis die U 23 Jungs eintrafen, damit ich ihnen ihre Klamotten geben konnte. Doch no problem. Es waren ja noch die Eltern von den U 15 Mädels da und so unterhielt ich mich sehr angenehm. Familie Vorholt spendierte mir dann auch noch ein Glas Wasser, sodass ich bei der doch kräftigen Sonne nicht austrocknete. Währendessen lief das C-Klasse Rennen und glaubte meinen Ohren kaum, doch da fuhr mein alter Trainingskollege Mathias Jelitto vorne weg und gewann. Den hab ich auch Jahre nicht gesehen aber er hat sich überhaupt nicht verändert. Kein bisschen. Als ich dann die Trikots und Hosen an den Mann gebracht hatte, ich war mittlerweile 6 Stunden vor Ort, reiste ich mit dem Start des Hauptrennens ab. Dann hieß es mal wieder bissl an der Mädels HP basteln und auf den interessanten Fernsehabend mit Prager Botschaft" und der anschließenden Doku vorbereiten. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Schlafen ist gesund (10.-16.09.2007) So liebe/r Besucher aus Uehrde schon 13 - Spitzenreiter - mal in der aktuellen Woche auf meiner Page gewesen und immer umsonst. Aber nun ist sie endlich da die neuste Kolumne. Es kam was kommen musste. Gliederschmerzen, Schnuppen, dicken Hals. An Arbeit war heute nicht zu denken, also meldete ich mich nen Tag krank. Selbst der Gang zum Briefkasten oder zum Mülltonnen rausstellen war heute fast schon zu viel. Ich hasse es, wenn mein Körper nicht so will, wie ich es mir vorstelle. Einen Tag später hatten zwar die Gliederschmerzen nachgelassen, doch mit meinem Husten hütete ich lieber noch einen Tag mehr das Bett. Endlich mal wieder Talk Shows schauen. Bildung der etwas anderen Art. Am Mittwoch noch nicht 100 % fit aber arbeitsfähig erschien ich wieder im Büro. Zeigt mir jetzt keinen Vogel aber ich blieb 11,5 Stunden hier. Manchmal ist mir nicht zu helfen, das weiß ich selber. Aber im Moment hab ich echt wenig Überstunden. Fast schon zu wenig ne?! - Insider - . Anschließend war ich im Düsseldorfer Hafen noch verabredet. Ich traf mich mit nem alten Schulkameraden, den ich 16 Jahre nicht gesehen hatte. Wir hatten die letzte Zeit schon mal bissl Mailkontakt und da er beruflich in Neuss die Tage unterwegs war, nutzte ich die Chance. Auch hier kam es mir wie beim Klassentreffen vor ein paar Wochen nicht so vor, als lägen so viele Jahre dazwischen. Mein Husten machte mir immer noch zu schaffen und so hang ich nach Feierabend den ganzen Abend über der Schnüffelnase und inhalierte und inhalierte. Ich verschwand zeitig im Bett und las mal wieder ein Buch. Das vierte dieses Jahr. Die letzten 3 Jahre habe ich glaube ich insgesamt eins gelesen. Und da war es auch schon wieder Freitag. Ich musste mal wieder ein starkes Fell haben und einige Sprüche einstecken, ne Einstein?!. Aber muckern gilt nicht. Teile ja auch das ein oder andere Mal aus. Meine New York Reise wurde heute auch fest gebucht. Zunächst wollte mich ja mein Cousin begleiten, doch Geldmangel zwang ihn zur Absage. Gott sei Dank gibt es da noch jemand, der mich auf der Reise nach USA begleitet. Das Wochenende wurde dann mit einer kleinen MTB Runde eingeleitet. Ich hatte ganz schön zu kämpfen mit meiner Erkältung und schnappte das ein oder andere Mal kräftig nach Luft. Ich ließ mir aber nix anmerken. Gaffron´s kennen keinen Schmerz. Vielmehr war mein Begleiter nicht gut drauf. Er hatte seine Kette manipuliert und als er am Ende seiner Kräfte war, spielte er seinen Plan aus. Ein Kettenglied war, ääähm wie sag ich es am besten, steif ist doof, sagen wir nicht mehr so beweglich. Bissl die Zeit herausgezögert mit Reparatur und dann festgestellt, dass es ja dunkel wird und man lieber nach Hause fahren sollte. Nun gut dann fahren wir also heimwärts. Für mich hieß es dann mal wieder Tasche packen. Um 5.30 Uhr klingelte der Wecker. Schnell noch was bügeln, duschen und ab zum S-Bahnhof. Um 7.00 Uhr hatte ich den Flughafen erreicht. Mein Flieger ging 7.35 Uhr. Nur keine Panik. Bei der Handgepäckkontrolle vorgedrängelt und ab in die Flieger. Ich hatte Reihe 1. Supi - Beinfreiheit. Doch die Freude währte nur kurz. Der erste Nachbar kam. Ey du hast ein Sitz gebucht also bleib auf deiner Seite. In der Hoffnung, dass der Fensterplatz frei bleibt und ich dorthin rutschen konnte, las ich Zeitung. Es kam schlimmer. Noch mal ein paar Zentimeter mehr Körperumfang setzten sich auf meine rechte Seite. Gut, dass ich nur bis Dresden fliege und nicht bis Mallorca. Andere Leute im Flieger hatten ihren Spaß mich als Hering da sitzen zu sehen. Wie immer holte mein Cousin mich vom Flughafen ab. Nun musste ja noch ein Birthday Geschenk gekauft werden. No Problem. Nach dem Mittagessen haute ich mich auf´s Ohr. Bis die ersten Gäste eintrafen. Dann hieß es Birthday Fete meiner Cousine. 30ig is se geworden, das steht mir in einigen Monaten auch bevor. Shit. Als alle einen bestimmten Alkoholpegel erreicht hatten und mein Vater einen Kasten Bier bei einer Wette verloren hatte, wettete ich mit meiner Tante und meinen Onkel, dass ich in den eiskalten Swimmingpool steige. Leute ich war völlig nüchtern!!! Ehrlich. Und so stieg ich in den Pool, was meine Eltern gar nicht so witzig fanden. Nun habe ich nen Kasten Bier, obwohl ich nicht mal Bier trinke. Hmmmh. Der Sonntag verlief dann ganz ruhig. Nachdem ich bis nach 9 Uhr ratzte, spielte ich mit dem Nachwuchs. Zwischendurch immer mal wieder gepennt - Akku aufladen für die kommenden Wochen. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Mal wieder im Osten der Republik (03.-09.09.2007) Das Wetter zeigte sich zu Wochenbeginn mal wieder von seiner schönsten" Seite. Es plätscherte und plätscherte. Bevor ich in die Firma fuhr, stand heute ein Zahnarzttermin auf dem Plan. Ne halbe Stunde Wartezeit, um nach 5 Minuten wieder den Patientenstuhl zu verlassen. Alles i. O. Frau Gaffron. Also alles wie immer. Erste Frage im Büro. Wo ist mein Gruppenleiter? Kurzfristig Urlaub genommen. Gut, gut. Dann kann ich locker in die Woche starten. Nachmittag dann noch lecker Kuchen von Lucie´s Birthday probiert und pünktlich Feierabend gemacht. Auf meiner Terrasse hatte ich mal wieder Action. Zunächst dachte ich mein Nachbar zieht seine Rollos hoch, doch als es nicht aufhörte, ging ich mal schauen. Da hatte ein Greifvogel sich nen anderen Vogel geschnappt und verhaute" den und schlug ihn immer wieder auf den Boden. Als er mich bemerkte, ließ er den Vogel fallen und verschwand. Der andere Vogel hatte Gott sei Dank nur viele Federn verloren, konnte aber weiterfliegen. Der geheimnisvolle Dienstag hatte Auszeit. Um 18 Uhr ging es ab zur MTB Tour auf dem Klingenpfad - in der abgespeckten Form. 3 Stunden und ich bin nur einmal bergauf abgestiegen. Da hatte ich zu wenig Schwung. Aber die Runde war echt nett. Nun hieß es noch Tasche für die nächsten Tage packen und mit Uwe noch schnell gephont. Mein Chaffeur kam mich um 7 Uhr abholen und so schaffte ich bis 14 Uhr noch einige berufliche Aufgaben. Dann fuhr mich Steffi dankenswerter Weise auf den Flughafen. Diesmal hob der Flieger nach Berlin pünktlich ab und genau in diesem Moment schlief ich ein. In Tegel angekommen nahm ich den Bus zum Berliner Hauptbahnhof. Schnell noch was zu mampfen gekauft und zum Zug. Doch der hatte 35 Minuten Verspätung. Aber ich hatte ja ein Buch dabei. Gegen 20 Uhr war ich dann am Zielort Prenzlau angekommen, wo mich Lars abholte. Im Hotel schnell was gegessen und dann fing der Betreuerjob an. Flaschen waschen, Flaschen füllen und Essen für den kommenden Tag vorbereiten. Ausschlafen war angesagt. 9.30 Uhr Frühstück, Auto packen und gegen 12 Uhr ging es dann zum Start der Brandenburg Rundfahrt U 23. Viele alte Bekannte traf ich wieder. Viel Zeit für quaken blieb leider nicht. Die Jungs standen ja im Vordergrund. Nach dem Startschuss führte mein Weg mich zur Verpflegungskontrolle. Aber wo ist die? 1 Runde rum und keine Schilder gesichtet. In der 2. Runde suchte ich mir zusammen mit den anderen Teams einfach eine geeignete Stelle aus. Dann kamen und sie und ich hoffte das alles gut klappen würde. Das tat es dann auch. 4 Verpflegungsbeutel konnte ich an den Mann bringen. Und da Lilli ja sparsam ist, machte sie sich dann auch auf die Suche nach den Beuteln, die die Jungs hoffentlich in den Graben geschmissen hatten. Ist ja auch Geld, was so ein Beutel kostet ne?! Eine Runde später bekam noch der 5. Sportler einen Beutel. War aber nicht mehr so schwer, da mittlerweile das Feld auseinandergerissen war. Lars begleitete nun die erste Gruppe, wo wir 2 Fahrer drin hatten und ich nahm Gruppe 2. Leider blieb eine Top Platzierung aus, da es 700 Meter vor dem Ziel zu einem Sturz kam und unsere beiden Fahrer darin verwickelt waren. Nach dem Abendessen folgte wieder die Vorbereitung für den nächsten Tag. Die 2. Etappe führte von Prenzlau nach Zedenick über 115 Kilometer. Ich fuhr 85 Kilometer in der Kolonne mit - Verpflegung gab es heute nicht - und als die Jungs noch eine Zielrunde von 30 Kilometern zurücklegen mussten, kaufte ich den naheliegenden Bäcker leer. Die Bäckersfrau hatte schon Angst um ihren Umsatz, da die Straßen gesperrt waren aber dann kam ja ich und kaufte Kuchen um 6 hungrige Mäuler zu stopfen. Für mich gab es dann auch noch nen Liebesknochen - im Westen bekannt als Eclair. Leeeeeeecker. Nachmittag ging es noch mit einem Zeitfahren über 12 Kilometer weiter. Ich fuhr Tobias, Patrick und Dominik hinterher. Danach war ich heiser. Man sagte mir später man hätte mich schon 500 Meter vorher gehört. Die Polizisten haben mir schon die Wasserflasche gereicht zum ölen der Stimme. Mir haben früher die Anfeuerungsrufe immer geholfen. Diesmal hatten wir 40 Kilometer bis zur Unterkunft noch zurückzulegen. Wir übernachteten in einem ehemaligen KZ Lager. Das positive daran: Ich hatte mitten im Wald, abgeschieden von der Außenwelt Internetzugang. Zedenick-Luckenwalde über 180 Kilometer hieß Etappe 4. Ich suchte mir paar Abkürzungen und gab die Anfahrt zu den Sprintwertungen durch. Dann stellte ich mich am Ortsausgang Potsdam in die Verpflegungszone und wartete wieder aufgeregt auf meinen Einsatz. Diesmal konnte ich sofort 5 Verpflegungsbeutel unterbringen. Nachdem ich wieder einige Flaschen und Beutel eingesammelt hatte, fuhr ich in der Kolonne bis zum Ziel mit. In Luckenwalde mussten die Jungs dann noch 2 Zielrunden á 13 Kilometer fahren und ich wartete mit den Jacken im Zielbereich. Michael wurde am Ende toller 4ter. Dank Richard waren wir aus Luckenwalde auch schnell weg und in der Unterkunft. Während Richard die Räder putze, bereitete ich die Silberlinge für den nächsten Tag vor und wusch die Flaschen. Diesmal schliefen wir in Trebbin, die Jungs in einer Baracke - ich in einem Hotelzimmer ohne Internetzugang. Ich haute mich zeitig in die Koje, da der folgende Tag ja noch anstrengend werden sollte. Letzte Etappe Luckenwalde - Geburtsstadt Guben. Darauf freute ich mich besonders. Die Betreuerin vom MLP Radteam im Schlepptau nahm ich immer wieder Abkürzungen und so hatten wir auch etwas vom Radrennen. Boa waren die Jungs fix unterwegs. Nach 140 Kilometern hatten sie einen über 50iger Schnitt. Meine Eltern waren auch nach Guben gereist und hatten Kuchen mitgebracht. Ich hatte aber wenig Zeit für sie, da Fabi auch noch zur Dopingkontrolle musste und ich ihn dahin begleitete. Als wir irgendwann fertig waren, waren die anderen zur Abfahrt bereit. Autos gepackt, Jungs geduscht. So fuhren wir schnell Fabi zur Dusche und traten die Heimreise an. Und das wurde immer mehr zur Quälerei für mich. Meine Nase fiel immer mehr zu und mein Kopp brummte. Gegen 23.15 Uhr erreichten wir Bochum. Auto ausräumen und Michael erklärte sich dann noch bereit mich nach Hilden zu bringen. Vielen lieben Dank. Um Mitternacht war ich zu Hause und total fertig. So und jetzt will ich noch wissen, wer aus China, UK, United States, Irland, Belgien, der Schweiz, Österreich und Frankreich auf meiner Homepage sich rumtreibt. Los tragt euch ins Gästebuch ein, damit ich bissl rumprahlen kann. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Du bist wie du bist (27.08.-02.09.2007) Nach mehrjähriger Abstinenz in Sachen Badminton, wagte ich mich heute mal wieder an den Schläger. Udo hatte geladen und so fuhr ich aufgeregt nach Büttgen und stand schon vor dem 1. Aufschlag schweißgebadet auf dem Platz. Hoffentlich stelle ich mich nicht allzu dämlich an. Nach der Regelkunde und ein paar Ballwechsel ging es los. Satz Nr. 1. Zunächst hatte ich nix zu sagen doch von Minute zu Minute spielte ich mich mehr ein. Ich kämpfte um jeden Ball, hechtete, sprang, stoppte. Trotzdem verlor ich den Satz. Im Satz 2 erspielte ich 10 Punkte. Leider hatte Udo kurze Zeit später 15 und konnte auch dieses Spiel für sich entscheiden. Auch der letzte Satz ging an den ehemaligen Wettkampfspieler. Ich bekam noch ein Lob für meine Beweglichkeit und meinen Kampfeseinsatz, schlürfte noch ne Cola und hatte die Sporteinheit für diese Woche schon am Montag geschafft. Was noch unbedingt erwähnt werden muss: Karsten vom TEAM ME fuhr an diesem Tag irgendwo in Deutschland seinen ersten Podestplatz ein. Ich hoffe ich war die erste, die diese Erfolgs-SMS erhielt. Ach shit. Dienstag. Aber wartet. Bissl was weiß ich zu berichten. Ich zog heute einen anderen Arbeitsplatz vor. Suse bat mich ihren Stuhl warm zu halten, sie hatte sich einen Tag frei genommen. Und als kollegiale Kraft tat ich dies. Leider hatte Roland gesundheitlich nicht seinen besten Tag. Doch da gab es ja noch Doktorin Lucie. Sie servierte Vitamingetränke, Obststeller etc. Na klar in 2-facher Ausführung. Ich musste ja vorbeugen. Und nach dem Feierabend? Hmmh. Der nächste Kranke und schon wieder ich in der Nähe. Vielleicht liegt das ja auch an mir? Hauptsache mich steckt keiner an. Das kann ich im Moment nicht gebrauchen. In einer kurzen Pause huschte ich kurz zu Lucie ins Büro und holte ne Zitrone. Ausquetschen, heißes Wasser druff und dem Angeschlagenen aufgezwungen. Halber Arbeitstag und dann ab in den Kurzurlaub. Um 14 Uhr machten Roland und ich die Fliege und fuhren mit der Bahn zum Flieger, der da uns eigentlich nach Berlin bringen sollte. Doch die Anzeigetafel auf dem Airport zeigte da genau bei unserem Flug das Wort annuliert". Nun ja. Also auf zum Lufthansa Schalter. Kein Problem Frau Gaffron sie fliegen jetzt von Köln nach Berlin. Das Taxi zahlen wir. Ah ja. 5 Minuten später. Oh Flieger von Kölle ausgebucht. Okay. Schnellste Alternative. Flug nach Stuttgart und dann weiter nach Berlin. Na warum nicht. Also flogen wir erst nach Stuttgart mit einer Propellermaschine. Aaaaaah. In Stuttgart ging es na klar nicht pünktlich weiter. Gegen 19.30 Uhr hatten wir endlich Berliner Boden unter uns. Aaaaaber wo ist meine Tasche????? Roland: Mit dir fahre ich nie wieder in den Urlaub!!! Ich: Tja mit mir kann man was erleben wa? Die Tasche musste dabei sein, weil wir noch auf dem Rollfeld in Stuttgart die Tasche gesehen haben, auch wie sie eingepackt wurde. Auf zu Lost and Found. Die Angestellte hatte bissl den Überblick verloren. Die Geschichte hier im Detail niederzuschreiben, würde eine Sehnenentzündung in meinen Handgelenken hervorrufen. Die gute Frau konnte mir im Endeffekt auch nicht weiterhelfen, also blieb als letzte Chance das Zollgepäcklager. Während man nach meiner Tasche suchte, schauten wir uns das andere Gepäck an. Wer vergisst denn einen Kinderwagen und davon gab es hier jede Menge. Und da ein Rollstuhl. Wie passiert das denn? Vielleicht konnte derjenige einfach nur wieder laufen, als er gelandet war?! Nach diesem Spruch hatte auch Roland wieder ein Lachen im Gesicht. Im strömenden Regen ging es mit Sack und Pack zu Sixt. Kurz noch mit den BGS geflirtet und rin ins Auto. 22 Uhr hatten wir dann endlich unser Hotel Mama erreicht. Den Wessi vorgestellt, was gemampft, Roland bekam na klar Spreewaldgurken und davon ein ganzes Kilo. Als der neue Tag einbrach, beendeten auch wir den Tag. Am Freitag führte die Reise uns in meine Geburtsstadt. Hier war ich zwar schon in der vergangenen Woche, doch da hab ich mir ja nix angeschaut. Als ich meinem Gast meine alte Schule zeigen wollte, wunderte ich mich. Hmmh. Die sah doch anders aus. Also kurzer Abstecher. Mein Gott wie sich hier alles verändert hat. Nachdem ich auch noch mein altes Zuhause gezeigt hatte, ging es weiter zur Ausstellung Plastinarium" von Gunther von Hagen. 3 Stunden sahen wir uns die Körperwelten an. Gut das mein Magen mitspielte. Nach einer Pizza zur Stärkung verließen wir Deutschland und besuchten unsere Nachbarn in Polen. Kurz über den Markt geschlendert und wieder zurück. Nun ging es in den Tagebau. Das war an diesem Tage noch nicht alles. Premiere für Roland als Zuschauer beim Bahnradsport. Wir hatten sogar das Glück direkt an der Startlinie zu sitzen. Später gingen wir ins Fahrerlager und siehe da wie viel mich noch kannten. Nur den Sprecher, den wollte ich nicht kennen. Mein Gott hat der viel Mist erzählt. Kritik muss in diesem Fall sein. Als ich dann auf die Keirin Weltmeisterin von 2006 traf, wurde mir warm ums Herz. Lilli, du hier. Das ich dich nochmal wiedersehe. Weißte noch damals?" Hach. Auch als ich später noch auf Ex Spitzensportlerin Katrin Meinke traf, musste ich tief seufzen. Lilli, wie geht´s dir? Weißte noch damals im Internat?" Zum Abschluss habe ich dann Roland noch ein Bahnrad erklärt und als wir wieder im Hotel ankamen, stand das Abendbrot auf dem Tisch. Nebenbei gab es noch die Geschichte der Sorben und Wenden von Mama und um 1 Uhr machte ich das Licht aus. Noch nen Tipp an den australischen Fahrer Mark French. Mach mal Nationenwechsel. Wenn man French heißt kann man doch nicht für Australien starten. So wird das nie was mit dem Siegen. Paddeltour im Spreewald. 9.30 Uhr trafen wir uns mit Ina und radelten mit Pit Stop im Heimatmuseum in Dissen (sehr zu empfehlen, wenn ihr mal in der Nähe seit) nach Burg. Hier noch den Bismarckturm besichtigt und dann rein ins Boot und los ging es auf die 2-Stunden Tour. Da Ina es zunächst vergaß dem Steuermann zu erklären wo links und rechts ist, hatten wir anfänglich enorme Orientierungs-/Abstimmungsprobleme zur Belustigung der anderen Paddeltouristen. An der 2ten Schleuse, die ich betätigte und sogar noch ein großes Boot abfertigte, dafür nen Euro bekam, wechselten wir. Jetzt übernahm ich das Steuern. Hmmh. War ja wirklich nicht so einfach. Meine Hose war irgendwann getränkt. 2 Stunden waren längst um, doch unser Ziel weit und breit nicht zu sehen. Wir mussten uns gegenseitig motivieren, um nicht gänzlich zu resignieren. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit, nach sage und schreibe 3,5 Stunden, liefen wir in den Hafen ein. Nach einer kurzen Verschnaufpause, Stärkung mit einer Portion Eis, Ina war diesmal sehr bescheiden, radelten wir nach Cottbus zurück. Da Roland bekannterweise beim paddeln bummelte, konnte er sich leider das Bundesligaspiel Cottbus-Nürnberg nicht mehr ansehen. Kurzer Zwischenstopp bei meinen Ellis und wieder los Richtung Altmarkt. Hier gesellte sich Jacqui noch dazu. So gingen 3 Hühner und 1 Hahn zum bekannten Italiener Roma und wen trafen wir da? Die Spieler von Energie Cottbus. Wie essen? Bei einem 1:1. Da gibt es doch normal ne extra Trainingseinheit, zumal der Ball zum Ausgleich 5 Minuten vor Schluss auch haltbar war. Als der Bauch voll war, gingen wir bissl spazieren und kehrten noch kurz in ne Kneipe ein. Lilli wurde langsam müde und so ging es gegen 23 Uhr zurück. Bis 2 Uhr dann doch noch TV geglotzt und dann eingeschlummert. Bevor es wieder gen Westen ging, zog ich mir noch meine Lieblingssendung Immer wieder sonntags" mit Stefan Mross ein. Es war die letzte und es war sehr ergreifend. Seine Kollegen sangen am Ende ein noch auf ihn geschnittenes Lied und ich hätte in diesem Moment Stefan am liebsten in den Arm genommen. Der Junge macht das wirklich gut. Als ich Stefan lauschte und versuchte ihn mal feste zu drücken, hatte ich das Gefühl Roland und meine Eltern hatten in der Nacht falsch gelegen. Sie schüttelten vehement den Kopf. Hatten sie sich verrenkt? Später stellte sich heraus, dass keiner glaubte, dass ich es ernst meine. Selbst dann nicht, als ich von seiner Stefanie ein Lied auswendig sang. Na egal. Hauptsache im nächsten Jahr ist Stefan wieder da und bis dahin Stefan: Du bist wie du bist, es ist wie es ist, komm mal rüber, wir nehmen dich in den Arm." Irgendwie hatte ich das Gefühl meine Eltern wollen mich nun loswerden, so packte ich meine 7 Sachen, verabschiedete mich und fuhr mit meinem Begleiter nach Berlin. Nun stand noch eine Schifffahrt auf dem Rhein, äh der Oder, äh der Spree an. Diesmal überließen wir das Ruder anderen. Da Rolando mit seinen Urlaubstagen besser haushaltete als ich, blieb er an diesem Tage in Berlin zurück. Ich empfing 2 Mitfahrer und düste nach Düsseldorf und das fast ohne Stau. Kaputt und obwohl in meiner Heimat unterwegs, viel dazugelernt und neues gesehen. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wiedersehen nach mehr als 1 Jahrzehnt (20.-26.08.2007) Auch einen Gruppenleiter holt irgendwann die Realität wieder ein und so hatten 3 Wochen faulenzen ein Ende. Ran an die Arbeit, solange der Akku noch voll ist, ne?! Ich gab heute die Zusage, die neue berufliche Herausforderung anzunehmen und bin nun gespannt was auf mich zukommt. Tja und da haben wir ihn wieder. Den Dienstag. Nun, was soll ich zu diesem Tag schreiben? Gibt es vielleicht nix zu berichten oder geh ich da zum Nordic Walking Kurs, dreh irgendwelche krummen Dinge oder oder oder? Das Leben steckt voller Geheimnisse. Kaum geglaubt aber wahr, ich war beim Barbier. Manche finden meinen Igelschnitt nicht so supi, aber war halt billig * lächel * Am Donnerstag Mittag stand große Betriebsversammlung an. Mal lauschen, was die Geschäftsführung so zu berichten hat. Später ein Happen gegessen und zeitig ausgecheckt. Es war nämlich wieder Sportltag. Erst wollten wir nach Solingen um den, der, die, das Glüderberg zu fahren. In Solingen waren wir glaube ich auch, nur den Glüder hab ich nicht erklommen , stattdessen musste ich mich mit so Sandhügeln in und um Dabbringhausen begnügen. Nee mal Spaß beiseite. Die Runde war ganz schön anstrengend und ich fragte mich nach 2,5 Stunden warum der Typ da neben mir nicht jammert, obwohl mir ja schon die Beine brennen. Okay dann heul ich eben. Aua, mir tun die Knochen weh." Hör auf zu plärren, was soll ich denn sagen?" Na geht doch. Genau auf diese Aussage habe ich gewartet. Hi, hi. Zwischen Monheim und Düsseldorf rauschte Falko noch an uns vorbei, doch wir erreichten seinen Windschatten nicht. Ist ja auch schon einer von den besseren Amateuren, keine C-Wanze, sondern ne B-Gurke. Tzzz. Als ich nach etwas über 90 Kilometern das Ziel erreichte, führte mein Weg mich erst zum nahegelegenen Büdchen. Ein Mars und ein Twix bitte. Quer reingeschoben und schon ging es mir wieder besser. So waren auch die letzen 200 Meter bis zur Haustür machbar. Von was viele schon Tage redeten, heute bekam ich die Fotos vom Sommerfest. Na so schlimm sind se ja nu och wieder nicht. Das die Leute immer so übertreiben müssen. Ich hab schon nen schlechten Eindruck von mir gehabt. Aus meinem geplanten 14 Uhr Feierabend wurde nix. 2 Stunden später machte ich endlich die Biege. Geplant war ne Reise nach Cosebuz doch der Staumelder versprach nix gutes. So fuhr ich noch mal in die Wohnung und wollte bei Einbruch der Dunkelheit einen neuen Versuch wagen. Doch als die Sonne unterging, wurde Lilli müde. Also stieg sie anstatt ins Auto, ins Bett. 2.15 Uhr war die Nacht zu Ende. Jetzt aber Beeilung. Rin ins Auto und los. Die Straßen waren frei und so kam ich gut vorwärts. Nach ca. 350 Kilometer wurde der Sauerstoff knapp und ich entschloss mich zu einer Pause und einem kleinen Spaziergang. Dann folgte die Überquerung der Grenze und schwups war ich auch schon in der Heimat. Schnell meinen Eltern hallo gesagt, 5 Minuten auf der Couch ausgeruht, Mama´s Fahrrad geschnappt und zu Ina geradelt. Von hier aus ging es weiter nach Kolkwitz zum Startpunkt der Radtour mit meinen ehemaligen Kollegen aus der Wohngeldstelle des Landkreises. Am Bäcker unterwegs noch Kuchen für 30 Cent!!! gekauft und so war ich für die Tour gerüstet. Wie sich herausstellte, arbeiten die Mädels oder auch älteren Frauen mittlerweile verstreut in anderen Abteilungen. Ja und dann fuhren wir los obwohl wir im Laufe des Tages wohl mehr Pause machten als Rad fuhren. Ich weiß nicht wie viel Kilometer wir am Ende hatten, ich schätze so um die 60 aber dafür haben wir brutto 7, ja 7 Stunden gebraucht. Nicht das ich rasen wollte, nö nö war ja als Radtour betitelt aber am Ende wurde mir bissl langweilig. In Kolkwitz dann noch ein Eis gegessen oder 2 aber Ina mit ihren 10 Kugeln hab ich nicht getoppt. Jetzt rede dich nicht mit der Größe raus. Hörste?! Ich verabschiedete mich anschließend, das Grillen fiel für mich aus und fuhr nach Cottbus. Irgendwie war ich jetzt doch kaputt vom rumgondeln, zeitigen aufstehen und und und. Doch in erster Linie war ich wegen dem Klassentreffen ja angereist. Also duschen, bissl schick machen und nach Guben. Den ersten Part hatte ich schon verpasst und so traf ich die Jungs und Mädels beim essen im Bistro. Aaaaaaaah. Ich kenn keinen. Ein zweites Mal geschaut und doch fast alle wiedererkannt. Normal erzählt ja Lilli immer gerne Geschichten, doch ganz gespannt lauschte ich was aus meinen Schulkameraden so geworden ist. In der Vorstellungsrunde musste ich dann mal kurz eingreifen als einige sich anderweitig unterhielten. Seit doch mal ruhig, ich versteh nix und wenn meine Mutter mich wieder fragt, weiß ich wieder nix." Mal vorweg. Ich wusste warum ich diese Aussage machte. Später wurden noch Geschichten von früher erzählt, Wahnsinn an was sich manche erinnnert haben. Hab ich eigentlich die ersten 4 Schuljahre gepennt? Ein Mitschüler behauptete dann auch noch wir hätten uns hinter einer Mauer geküsst. Ich? In dem Alter? Niemals!!! Irgendwie hatte ich schon nach kurzer Zeit das Gefühl die Schulzeit war gestern und nicht über ein 15 Jahre her. Ich hätte noch ewig mit denen zusammensitzen können, doch alles schöne geht einmal zu Ende und so machte ich mich kurz nach 1 Uhr auf den Rückweg nach CB. Tür aufgeschlossen und Mama kam mir schon entgegen. Und wie war´s. Grins? Hatte ich das nicht geahnt? Angeblich war ja der Vollmond schuld, dass sie nicht schlafen konnte oder war es nicht doch die Neugier? Okay also bis 2.45 Uhr noch gequasselt und dann Gute Nacht. 9 Uhr raus aus den Federn. Frühstücken, Tasche packen und Tschüss. Ab zum Sachsenring in etwa 200 Kilometer Entfernung. Ich war bissl spät dran aber mein Porsche brachte mich pünktlich an den Ort des Geschehen. Internationales Radrennen am Sachsenring. Schnell die Jungs begrüßt und dann ging es auch schon los. Ich watschelte in die Verpflegungszone und wartete hier auf Rene, der leider erkrankt war und das Rennen nicht bestreiten konnte. Für mich gut dass er da war, denn wir hatten alle Hände voll zu tun. Man hatten die Männer einen Durst. Die letzten 2 Runden fuhr ich dann noch im Begleitwagen bei Lars mit und feuerte Patrick an, der als einzigster von uns am Ende übrig blieb. 26 Fahrer erreichten das Ziel. Total auseinandergepflückt. Für mich wär der Kurs nix gewesen. Hä, hä. Nach dem Einpacken der Autos verabschiedete ich mich und traf auf dem Weg zum Auto noch kurz Herrn Reimer aus Cottbus. Hallo gesagt und im Kopf schwirrten wieder alte Zeiten rum. Leider musste ich weiter, denn ich hatte ja noch paar Kilometer vor mir. Genau gesagt derer 500. Erste Pause schon in Erfurt, ein Cafe musste her. Dann Stau am Hattenbacher Dreieck. Boa der klaute mir ganz schön Zeit. Egal. Um kurz nach 23 Uhr war ich wieder in Hilden angelangt und nachdem ich noch ne Waschmaschine ansetzte, ging ich kaputt aber glücklich das Wochenende so durchgezogen zu haben, in die Kiste. Obwohl ich zwischendurch lustlos war, bin ich im Endeffekt froh alle Termine wahrgenommen zu haben. Denn die vielen tollen Erlebnisse nimmt mir keiner. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Let´s go Party (13.-19.08.2007) Urlaubswoche 3 von Schubi und weiter geht´s mit der Sonderaufgabe vom letzten Freitag. Zunächst ging das an mir vorbei, doch nachdem ab Mittag Lucie aufgrund von Fieber die Segel streichen musste, sprang ich ein. No problem. Alle für einen, einer für alle. Ich hatte heute stimmungstechnisch nicht meinen besten Tag, versuchte dies aber so gut es ging zu überspielen. Doch es gibt Menschen, den kann man nix vormachen. Und diese Menschen sind sehr wertvoll. Hut ab, wenn ein Chef soviel um die Ohren hat, aber doch noch so ein Auge für seine Mitarbeiter und auch ein gerade mal 25-jähriger Kollege. Daaaanke und Frohnatur ist bald wieder Frohnatur. Versprochen. Dienstag musste ich mich dann auch mal wieder bei Uwe melden. Er machte sich schon Gedanken und sagte mir seine Hilfe zu, wenn ich sie benötige. Tut gut zu wissen, aber ich will ja die Hürden des Lebens alleine meistern. Das ist nun mal kein Wunschkonzert. Das Mittagessen nahm ich heute mit meinem guten Kumpel Frank ein. Seit er 6 Etagen höher sitzt oder ich 6 Etagen tiefer, sehen wir uns nur noch selten. Tja die guten alten Zeiten. Wegen meiner beruflichen Zukunft hatte ich heute auch bei meinem Chef ein Gespräch. Er hakte so oft wegen meinem Befinden nach, bis ich endlich redete. Seine Meinung schätze ich sehr. Deshalb machte ich mich nach Feierabend auf und joggte ne Runde. Nach 35 / 40 Minuten war ich kaputt aber lange noch nicht zu Hause. Jetzt kam mein Kämpferherz wieder durch. Ich hätte ja zwischendurch paar Meter gehen können, doch ich hielt bis zum bitteren Ende durch. Am Ende hatte ich ne Stunde geschafft. Über die Folgen war ich mir nicht ganz im klaren. Denn, ich hatte Muskelkater. Und wie. Abend fuhr ich nach Kölle zur Sommerbahnmeisterschaft. Peg brauchte moralische Unterstützung. Ich traf da auch nach langer Zeit den deutschen Stehermeister Jan-Erik wieder und hielt ein etwas längeres Schwätzchen. Dann noch mit Peg´s Papa gequasselt, Peg´s Rennen als größter Fan angeschaut und gegen 22 Uhr war ich wieder in Hilden. Meine nicht mehr vorhandenen Muskeln taten mir heute noch mehr weh, sehr zur Belustigung meiner Kollegen. Nun ging fast gar nix mehr. Ich musste mich beim setzen abstützen und kroch über den Flur. Da eine Sekretärin im Urlaub ist und die andere sich heute krank meldete, übernahm ich noch deren Job. Trotzdem verließ ich heute um kurz nach 16 Uhr das Haus, weil auf Anraten meines Chefs ich ja auch mal an die Person Liane denken soll. Nun ging es noch auf eine kleine Radtour rund um Hilden mit Zwischenstop am Eisladen. Nach 20 Kilometer waren wir am Ausgangspunkt wieder angelangt. Während der Herr des Hauses das Abendessen vorbereitete, spielte ich mit dem Nachwuchs Barbie. Für den Hunger gab es dann lecker belegte Baguettes. Bis 23 Uhr noch gequasselt und dann schnell mit dem Radl in meine Wohnung. Auch zum Freitag hieß es noch mal Vertretung Sekretariat. Ich dachte schon wieder an meinen vollen Schreibtisch, aber ich redete mir dann wieder ein, ich kann nicht mehr als arbeiten und die Welt retten kann ich schon gar nicht. Ab 16.30 Uhr stand dann auch Sommerfest der Firma an. So richtig Lust hatte ich nicht, doch Kollegin Suse überredete mich dann doch vorbeizuschauen. Die meisten anderen Kollegen waren wegen diversen anderen Verpflichtungen nicht mit von der Partie(y). Der Grillmaster leistete sehr gute Arbeit und so hauten sich die Jungs und Mädels den Bauch voll. Ich beließ es bei einer Bratwurst, was ich am Ende bereuen sollte. Kollege Jochen hatte ich versprochen ihn mit nach Hause zu nehmen, doch das musste ich nach einiger Zeit absagen. Ich konnte nicht mehr Auto fahren. Der Promillepegel war zu hoch, ich hätte mehr essen sollen. Ich konnte nicht mal mehr lange stehen so wackelig war ich auf den Beinen. Ich suchte mir auf der Wiese eine Bank und wartete darauf, dass mich irgendwann irgendjemand nach Hause fuhr. Ich hatte Glück. Es hatte jemand Erbarmen. Dieser Absturz kostete mich den ganzen Samstag. Normal wollte ich ja zum Friseur und nachmittags nach Witten zum Radrennen. Doch nix ging. Mein Auto musste ich auch in Düsseldorf noch holen. Mir ging es überhaupt nicht gut. Gegen Mittag gab ich mir nen Ruck und fuhr mit dem Bus in die Landeshauptstadt NRW´s. Als ich wieder zurück war, fiel ich wieder ins Bett. Was lehrt uns das? Mit Alkohol bekommt man auch keinen klaren Kopf. Es muss da eine andere Lösung geben. Ich werde weiter suchen. Mit Peg dann noch kurz gephont über ihr Rennen und dann war ich zeitig in der Kiste. Trödelmarkt stand an. 6 Uhr aufstehen. 7 Uhr Treffpunkt an der Messe Düsseldorf. Stand aufbauen, Kram hinstellen und Geld verdienen. Na Millionärin bin ich nicht geworden, aber um die nächste Woche zu überleben reicht es. 2 Kollegen gaben sich noch die Ehre und meinten och noch ganz frech: Eigentlich sind wir ja nur hier, um zu schauen wie es dir nach Freitag geht." Hääää? Ich bekomme dann wohl in der nächsten Woche noch paar Bilder zu sehen. Den Mann für´s Leben hab ich hier leider nicht kaufen können. Aber Trödel ist ja billig und was will ich mit nem billigen Mann. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Manchmal kommt es anders als man denkt (6.-12.08.2007) Da Chefe am vergangenen Sonntag Birthday hatte, musste das heute groß gefeiert werden. Lecker Schokokuchen und jede Menge Sekt gab es für die Gäste. Ich blieb beim gesunden O-Saft. Kollegin Nadine bescherte mir nen neuen Spitznamen, welcher bei den Kollegen auf lautes Gelächter stieß. Nu bin ich also die Spreewaldgurke. Aber solange mich männliche Kollegen noch Engel nennen ist alles okay. Lucie hatte glaube ich schon nach dem Aufstehen Alkohol zu sich genommen. Jedenfalls war sie heute nicht ganz bei Sinnen - völlig durchgedreht. Vielleicht war sie aber einfach nur zuviel in der Sonne. Wie in der Vorwoche habe ich den Dienstag verschlafen oder vielleicht will ich einfach hier nicht texten, was ich dienstags neuerdings so mache? Hmmmh. Wer weiß, wer weiß. Die Sonne die ich beim Sparkassen Giro tankte, machte sich nun in der Wochenmitte bemerkbar. Irgendwie war ich heute mega lustlos was die Arbeit betraf, hab nur Blödsinn im Kopf gehabt und so haute ich zusammen mit Steffi um 15.45 Uhr ab. An der Tür trafen wir einen Bauarbeiter, der hinein wollte. Ich öffnete, gab den Spruch: Wir kaufen nix, wir betteln selber zum besten, Steffi schüttelte nur den Kopp und er trat ein. Der Bauarbeiter und ich führten noch nen kurzen Dialog, wo ich noch nen Spruch zum besten gab bzw. zum schlechten für Fritzchen und als ich in den Aufzugsvorraum bog, standen da plötzlich Chefe und noch 2 Mitarbeiter. Uuups. Alle 3 haben na klar alles mitbekommen. Schäm. Eigentlich bin ich ja ne liebe, doch manchmal halt och net. Na da bekommt Steffi demnächst wieder nen Stück Schokolade und dann ist alles wieder jut. Zu Hause angekommen, entstaubte ich mein MTB. Da das Wetter nicht so berauschend aussah, verlegten wir die Trainingsrunde in den Wald. Ich weiß nicht wie lange ich schon nicht mehr auf dem Ding gesessen habe, doch es hat Spaß gemacht. Zum Ende ging es noch nen langen Berg hinauf, oben kurz die Aussicht genossen und runter. Aaaaaaah. Hilfe. Mama. Mein Guide war glaub ich schon fast wieder in Hilden zurück und ich eierte durch´s Gebüsch. Rechts neben mir der Abhang mit Bach. Gott bin ich ein Schißer. Nun fing es auch noch an zu regnen. Also Gang härter schalten und ab. Ein älterer Herr mit Einkaufskörbchen, den wir an einem Anstieg einholten, biß sich konsequent an unseren Hinterrädern fest. Nach 3 Stunden und 65 Kilometer durch´s Gelände erreichten wir unser Ziel. Donnerstag ließ mich Fritzchen im Büro alleine. Was ich zunächst nicht glaubte, aber ich überlebte den Tag. Abend hieß es endlich mal Urlaubs-Reisen planen, die in diesem Jahr noch anstehen. Und es sind immerhin noch 3. So richtig kam ich aber nicht vorwärts. Wenn sich Männer mal entscheiden könnten. Den Urlaub im Spreewald mit Rolando werde ich wohl mit 3 Tagen paddeln im Spreewald verbringen. Oder kann man da noch was anderes machen? Für Tipps gibbet mein Gästebuch. Für die beiden anderen Trips benötige ich ja nur Flug und Hotel. Alles andere ergibt sich dann vor Ort. Wo es hin geht, lest ihr wenn es soweit ist. 15 Uhr wollten wir heute das Wochenende mit einer Radtour entlang des Rheins mit anschließender Grillsession einläuten. Doch da die Wettervorhersage mehr schlecht als recht war, verlegten wir diese auf einen späteren Zeitpunkt. War auch ganz gut so, da vormittags mal wieder ne Sonderaufgabe reinflatterte, welche einige der eigentlichen Teilnehmer erwischte. Das Grillen fand für mich nach einer Einladung dennoch statt. Und da ich mich beim Gastgeber so wohl fühlte, hebte ich erst um 1.30 Uhr mein Hinterteil und fuhr in meine Gefilde. Die Bochumer Jungs befinden sich seit Mittwoch im Trainingslager in der Pfalz und ich wollte eigentlich am Samstag morgen nachreisen. Doch wie die Überschrift schon heißt, manchmal kommt es im Leben anders als man denkt. Ich känzelte aus hier nicht für Jedermann bestimmten Gründen das Treffen. Tja über das Wochenende gibt es also nix weiter zu berichten. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wiedersehen (30.07.-05.08.2007) Nun war er also gekommen. Der 1. Tag des 3-wöchigen Urlaubs meines Gruppenleiters. Und schon nach einigen Stunden im Büro wünschte ich ihn mir zurück. Da war zum einen das Telefon mit am anderen Ende komisch fragenden Leuten und zum anderen .... Naja lassen wir das. Gehört nicht alles ins I-Net. Mit Steffi führte ich die schon zur Tradition gewordene Cafeklatschrunde nach dem Mittagessen weiter und versuchte mich für den Nachmittag zu motivieren. Nach Feierabend zu Hause angekommen, traf ich meine Nachbarin und hielt ein Pläuschen. Ich glaub ne ganze halbe Stunde oder noch mehr. Sowas kommt nicht oft vor. Aber ich seh ja auch nie jemanden im Haus. Sie gab dann auch offen zu, dass sie die Initiatorin für die Auflösung meines Zoos war. Sauer auf sie war ich aber nicht. Hi, hi. Ich glaub in der Woche gab es keinen Dienstag. Oder ich habe ihn verpennt. Ich kann mich nämlich nicht erinnern, was da so vorgefallen ist. Hmmmh. Ich horch noch mal in mich hinein und komme vielleicht später noch einmal auf diesen Tag zurück. Nun ging es mal wieder auf eine Fietsrunde. Mal was anderes ausprobieren das Motto. Und so fuhren Jürgen und ich Richtung Mettmann, weiter nach Ratingen - ah hier wohnt also Kollege Lauf, Richtung Wülfrath. Plötzlich ein Schild - Fahrradfahren verboten. Hmmh. Während Einstein nach dem Weg fragte, telefonierte ich kurz mit Peg. Dann ging es weiter. Schau mal Liane, siehst du da rechts den Weg zwischen den Feldern?" Ja?!" Lass uns da hinfahren." Sah ganz schön steil aus, also versuchte ich mich rauszureden. Doch keine Chance. Am Fuße des Anstieges angekommen, sah das Ding gar net so schlimm aus. Also hoch da. Uiih. Im Sitzen keine Chance. Zum Ende zu musste ich sogar Geschwindigkeitswellen fahren um nicht umzufallen. Mein Puls raste. Meno nix mehr drin in den Beinchen. Anschließen noch ne Crosseinlage durch den Wald und über Wuppertal, Solingen zurück nach Hilden. 3 Stunden mit ca. 1.000 Höhenmeter. Ganz ordentlich für 2 Touris wie wir es sind. Zu Hause wieder angekommen noch mal mit Peg telefoniert. Manchmal hören wa uns Tage nicht, manchmal dafür mehrmals am Tag. Den Weg zur Arbeit wollte ich heute wieder per Drahtesel zurücklegen, doch das Wetter sah nicht gerade sehr einladend aus. So nahm ich den Bus, obwohl mir dabei nicht wohl war - seit meinem Kreislaufproblem war ich nicht mehr mit dem Verkehrsmittel unterwegs. Ich las mein Buch weiter - es ist mein drittes in diesem Jahr. Soviel habe ich die letzten 5 Jahre insgesamt nicht geschafft und kam gesund und munter in der Völklinger Straße an. Bissl gearbeitet und wieder heme. Den Kakao mit Steffi verschoben wir heute auf den Feierabend. Mittag verbrachte ich heute anderweitig - beim Schlachter. Tzzz. Eigentlich wollte meine Begleitung nur ein paar Koteletts holen, doch ich hatte das Gefühl der Metzger fängt das Tier erst und schlachtet es, so lange stand ich mir die Beine in den Bauch. Nach dem Fertigschlürfen des Kakaos fuhr ich nach Kölle zur Landesmeisterschaft Bahn. Puh. Nix los. Okay im weiblichen Bereich ist es nix neues, dass kaum Starter zu verzeichnen sind, aber bei den männlichen Kollegen sah es nicht viel besser aus. Zu meckern hatte ich na klar auch wieder, aber wenn man mich in den Jugendvorstand wählt, muss man sich dessen bewusst sein. Es soll sich ja was ändern bzw. bessern in NRW. Ich nahm noch die Siegerehrung des weiblichen Bereiches vor, quakte mit Peg, die mich besuchen kam und fuhr, nachdem es draußen schon eine zeitlang finster war, gen Hilden. Geh ich zum Friseur oder nicht? So richtig Lust hatte ich nicht, 2 bis 3 Stunden stille zu sitzen und so ging ich in die City shoppen. Geburtstagsgeschenke mussten her. Tagelang überlegt und keine Idee gehabt, doch wenn man durch die Geschäfte schlendert, findet man (frau) auch was. Mit vollen Taschen und leerer Geldbörse ging es mit einem Softeis auf der Hand zurück. Noch ne Runde radeln??? Aber erst mal Mittagsschläfchen. Boa und wenn ich einmal liege, komm ich so schnell auch nicht mehr hoch. Ich schaffte es gerade noch in den Supermarkt, aber nur weil der Hunger so groß war. Sparkassen Giro in Bochum und ich als Zuschauer live dabei. Da ich im Besitz eines Firmentickets bin, trat ich die Reise mit dem Zug an. Zunächst mit der S-Bahn bis Düsseldorf, dort ein Zusatzticket gezogen - ey du dummer Automat, was schluckst du mein Geld und gibst mir kein Ticket. 2,50 Euro umsonst. Okay am nächsten Automat neuer Versuch. 2,10 Euro - geklappt. Gegen 11 Uhr war ich am Ziel. Da erfolgte auch der Start zum Frauenrennen. Ich begab mich zur Verpflegungskontrolle, phonte nebenbei mit Uwe und traf am besagten Punkt Ex Radsportler Jochen - in der Mission Betreuer Team Stuttgart. Doch wer steigt denn da aus. Isa. Ey süße. Lang nicht gesehen. Lilli? Ich hab dich gar nicht erkannt." In ihrem luxemburgischen Slang quakten wir über alles Geschehene und ich ließ mir auch gleich die aktuelle Telnummer geben, damit es nicht wieder so lange dauert bis wir voneinander ein Lebenszeichen haben. Dann tauchten auch noch ihre Eltern auf. Während Isa zum Start mit dem Auto zurückfuhr, watschelte ich mit ihren Eltern an den Ausgangspunkt. Mit den beiden gab es auch jede Menge zu erzählen. Sehr, sehr angenehme Leute. Um 14 Uhr erfolgte der Startschuss zum Profirennen. Super viele Zuschauer hatten sich mittlerweile eingefunden. Ich spazierte abermals zur Verpflegungskontrolle und traf da auf Starfotografin Mareike. Da ich nicht allzu spät in Hilden sein wollte, machte ich mich 3 Runden vor Schluss Richtung Bahnhof auf. Den Schlussspurt bekam ich leider nicht mit, doch dafür hatte ich ja mehr oder weniger gute Informationsquellen. Vor der Rückfahrt vom restlichen Geld noch ne fette Currywurst mit Pommes gekauft und dann rein in die Tram. In Düsseldorf kam gleich die Anschluss S-Bahn und so war ich zum Sandmann pünktlich zurück. Nun merkte ich auch, dass der Tag ziemlich sonnig zu sein schien. Ich hatte ein knallrotes Gesicht und Kopfschmerzen. Hab ich gar nicht so mitbekommen am Straßenrand. Der kleine Sonnenstich von diesem Tage sollte Folgen haben. Aber davon nächste Woche mehr. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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1 Jahr Leben (23.-29.07.2007) Nach dem Feierabend ging es diesmal nicht in meine 4 Wänden sondern zum Flughafen. Einmal Düsseldorf - Dresden bitte. Vorher noch Geldbörse im Duty Free geleert. Ich kann ja nicht ohne Mitbringsel anreisen. Hier wurde ich von meinem Cousin und dessen neuer Freundin empfangen. Diesmal gab es mit dem Gepäck keine Probleme. Ich hatte nämlich nur nen Rucksack dabei. Am Zielort angekommen, gab es leeeecker Saure Eier. Extra für mich. Da komme ich doch immer wieder gerne zurück. Anschließend noch bissl mit Tim und Jann beschäftigt, Neuigkeiten ausgetauscht und flux neigte der Tag sich dem Ende. Wer hat denn heute Geburtstag? Der Tim hat das 1. Lebensjahr hinter sich. 365 Tage pures Leben und er hat es bestens gemeistert. Nach dem Frühstück, der Betrachtung der Geschenke ging es ans Spielen. Zum Mittag gab es Kohlrouladen. Hmmmmh. Zum Verdauungsspaziergang nahm ich mir den Kinderwagen und Timi. Dann gings ab in den Supermarkt. Zwischenzeitlich erfuhr ich, dass fast an der Haustür meiner Verwandtschaft das Einzelzeitfahren der Sachsen Tour stattfindet. So ein Mist. Da hat die Lilli falsch geplant. Schnell den Penny leergekauft, Tante von Arbeit abgeholt und zurück. Nun neigte sich der 24 h Aufenthalt dem Ende. Mein Cousin spielte wieder Chauffeur und brachte mich in Windeseile wieder nach Dresden. Windeseile. Und da der Wind oft mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, war auch mein Cousin so unterwegs. Flatsch. Das wird teuer. Am Flughafen angekommen, waren da auch gerade Gerolsteiner und Rabobankbetreuer anwesend, um ihre Schützlinge abzuholen. Ich checkte ein und ging zum Handgepäckkontrolle. Uups da war ja noch die Appelschorle drin. Auf Ex runter. Doch ich durfte immer noch nicht weiter. 2 Zahnpasten sind eine zuviel. Eine entsorgt und ab in den Flieger. Leider hatte dieser dann 20 Minuten Verspätung, sodass ich meine Anschluss S-Bahn nach Hilden verpasste. Irgendwann erreichte ich aber meine Koje. Tagsüber hänge ich in den letzten Tagen ziemlich viel am Telefon. Gesprächspartner sind die verschiedenen Kommunen in NRW. Doch am Ende hatte ich mehr Fragezeichen im Kopf als vorher. Die Mittagssonne genoß ich mit Kollegin Fritz bei einem Kakao auf der Terrasse unserer Cafebar. Nach Feierabend noch bissl Haushalt erledigt und auf der Couch rumgegammelt. Heute meldeten sich mal meine Eltern aus ihrem Kroatienurlaub. Den geht es richtig gut da. Sonne satt. Naja werden se sich wohl verdient haben. Um 17 Uhr zog ich die Bürotüre zu und machte mich auf den Heimweg. Radltour mit Jürgen stand an. Nachdem er in der Firma noch Glüder vorgeschlagen hatte, ich ihm das aber ausredete, weil das wäre in unserem Trainingszustand doch ein wenig hart, fuhren wir zunächst am Rhein entlang, bevor wir einen kleinen Stich nach Witzhelden hochkurbelten. Am Ende der 3-stündigen Ausfahrt ging es mir richtig gut. Nächstes Jahr werde ich mir wohl ne RTF Karte besorgen und versuchen den NRW Titel in dieser Disziplin zu erringen. Manch einer stellt seinen Urlaubsantrag ja Wochen vorher, damit er den Flug oder den Urlaub an sich buchen kann. Nicht so mein Gruppenleiter. Der reichte heute seinen Antrag ein und überlegte morgens noch für welchen Zeitraum. 2,5 oder 3 Wochen. Ich überredete ihn zu 3 Wochen. Nicht weil ich ihn nicht sehen wollte, nein er sollte mal richtig ausspannen. Das hat er bitter nötig. Doch wohin die Reise geht, wusste er zum Feierabend noch nicht. Flug auf ne Insel, Mittelmeerkreuzfahrt??? Na gut, wir werden es spätestens in 3 Wochen erfahren. Ach und übrigens fuhr ich heute morgen mit dem Bike in die Firma. Macht aber nicht so dolle Spaß. Der Weg durch die City ist einfach nicht supi. Uuups. Kühlschrank leer. Dagegen muss man (frau) was unternehmen. Also Kiste geschnappt, Geldbörse und ab in den Supermarkt. Nach der Rückkehr Wohnung lüften. Och nee. Was kriecht denn da schon wieder auf der Terrasse rum? Maus oder Ratte? Nee für ne Maus zu groß. Und ne Kröte och schon wieder. Da klingelte schon der Nachbarn. Er hatte meinen Zoo beim Blumen gießen gesichtet. Da aber die Vermieterin nicht da war, blieb mir zunächst nix übrig, als die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nach dem Mittag ging es dann zum Uni Rennen in Wuppertal. Nach einigen Wochen sah ich mal die Jungs wieder. Ganz schön anstrengender Rundkurs aber ich musste ja nicht auf den Hobel, sondern konnte mir das ganze von außen ansehen. Nach meiner Rückkehr in den Zoo, stellte ich fest, dass dieser von meinen Nachbarn aufgelöst wurde. Hmmh. Strömender Regen. Trainingstreff in Bochum. Doch bei dem Wetter setzten wir uns lieber ins Cafe und quakten. Anschließend ging es zum Mittagessen und gegen 13 Uhr wurde die Veranstaltung beendet. So schaffte ich es noch zur Tour im TV, stellte paar Bilder auf die HP, da Herr Lausberg mich schon tadelte und ließ den Tag ruhig ausklingen. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Pitschnass in der Wildwasserbahn (16.-22.07.2007) Kirmes am Rhein in Düsseldorf. Seit ich hier lebe, war es heute das 2te Mal, dass ich auf die berühmte Düsseldorfer Kirmes gehe. Ich bin noch nie so ein großer Rummelfan gewesen, was früher als Kind die Geldbörse meiner Eltern erfreute. Ich benötigte höchstens Money für Zuckerwatte und Lose. Bei geschätzten 35 Grad an diesem heißen Nachmittag machten wir uns zu sechst auf den Weg. Lilli wollte unbedingt die Kirmesfähre nehmen und so schipperten wir 2 Minuten von der einen Rheinseite zur anderen Rheinseite. Dort trafen wir dann noch auf Kollegin Fritz mit Anhang. Wo geht es als erstes hin? Richtig, ins Bierzelt. Ich zog mit Lucie derweil eine Fahrt im Kinderkarussell vor. Gut, dass es 2 Dumbos gab, sonst wär wohl zwischen uns beiden ein Streit ausgebrochen. Nachdem die Mannen 3 Bier gezischt hatten, ging es weiter - ins nächste Bierzelt. Ich mampfte derweil mit Suse Pommes, passte auf die Taschen auf, während sie und Lucie auf so ein Gerät gingen. Puh ich konnte da nicht mal hinschauen, da hat sich mein Magen schon gedreht. Doch die Wildwasserbahn wollte ich unbedingt mitnehmen. 6 Leute quetschten sich in das Boot und los gings. Ich ganz vorne. Bergauf, Wende und rückwärts geht es hinunter. Aaaaaaaah. Wieder rauf, Wende und hinab. Hiiiiiiilfe. In der Beziehung bin ich echt en Schisser. Aber ich hab es überstanden. Noch ne Runde Enten geangelt und gegen 22 Uhr machten wir die Fliege. Heute wurde der nächste Ausflug unter den Kollegen geplant. Diesmal ging es nicht um Promille, sondern um Kalorien. Wir machen ne Radtour. Kalorien abstrampeln um anschließend Kalorien beim Grillen wieder aufzunehmen. Ich zog also meinen Terminkalender hervor und schaute an welchem Tag noch nix drinstand. Hmmmh. Ist gar nicht so einfach in den nächsten Wochen. Doch es fand sich schließlich ein Tag. Schon am 1. Tag der Nachfrage hatte ich dann 7 Leutchen zusammen. Mal sehen wie viel es am Abfahrtstag sind. Da Chefe ja 3 Wochen auf Bali weilte, es war ihm gegönnt, mussten wir uns ja mal wieder Neuigkeiten austauschen und so ging ich heute nicht mit meiner Stammgruppe essen sondern mit ihm. Anschließend stand Mitarbeiterbesprechung an. Danach war allen klar, dass das mit der vielen Arbeit im Moment in den nächsten Wochen nicht besser wird. Aber nach dem Motto einer für alle, alle für einen packen wir das. Jetzt fragt ihr euch, saß die denn schon mal zwischenzeitlich wieder auf dem Rad? Ja an diesem Donnerstag. 1 Stunde. Wenigstens den Kreislauf in Schwung halten. Ne kleine Feierabendrunde und die Knochen waren zufrieden. Feierabend 14 Uhr. Doch zunächst sah es danach nicht aus. Um 13.30 Uhr schien die Welt unterzugehen. Blitz, Donner, schwarzer Himmel. Ich saß wie völlig starr an meinem Schreibtisch und blickte hinaus. Wie soll ich denn hier heimkommen? Keine Menschenseele war auf den Straßen zu sehen. Das Wasser prasselte an die Fassade und lief Wasserfallmäßig an ihr herunter. Nach ca. 15 Minuten war das Schauspiel vorbei. So kam ich an diesem Tag auch noch pünktlich zu meiner Lomi Lomi Massage in Kölle. Ich hab mir nämlich mal nen Wellnesstag gegönnt. Ich checkte im 5 Sterne Savoy Hotel ein, ging kurz auf´s Zimmer, um mich dann verwöhnen zu lassen. Nach der besagten Massage gab es noch ein Rasulbad, so mit Schlamm einreiben und so. Danach fühlste dich 10 Jahre jünger. Im Hotel gab es ein Restaurant auf der Dachterrasse unter freiem Himmel. Irgendwie verlockend, doch ein Salat 15 Euro? Ja, ich wollte mir mal was gönnen, doch ich wollte auch nicht private Insolvenz nach dem Wochenende anmelden, sodass ich ein Steak bei Maredo vorzog. Hintendran noch ne Eisschokolade, nen Spaziergang durch den Kölner Hauptbahnhof und ab ins orientalische Zimmer vom allerfeinsten. Nach dem fürstlichen Frühstück - boa, boa, boa -ging es in die City. Bissl durch die Geschäfte geschlendert, ne Fahrt mit der Seilbahn getätigt und zurück nach Hilden. Hier hab ich mich vor den Fernseher gehauen und mir das Zeitfahren reingezogen. Obwohl ich am Vorabend zeitig in der Kiste war, da ich ja die RTF in Köln Immendorf bestreiten wollte - die 45 Kilometer Runde wohlgemerkt, kam ich Sonntagmorgen nicht aus den Federn. Aber was bringt auch der Wellnesstag, wenn ich gleich anschließend wieder in Stressige Zeiten verfalle. So blieb ich gaaaaaaaanz lange im Bett und schlief und schlief, als wenn ich Tage nicht geschlafen hätte und robbte mich gegen Mittag raus. Denn da kam ja wieder Tour. Warum glotzt die denn ständig Tour? Wer weiß wer da sauber fährt und wer nicht? Ich glaube zunächst immer an das gute im Menschen bis ich vom Gegenteil überzeugt worden bin und deshalb schere ich nicht gleich alle über einen Kamm. Abends noch Tasche gepackt, denn schon zu Wochenbeginn wartet auf mich der Air Berlin Flieger. Neugierig geworden? Dann schaut wieder rein. * grins * Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Milkshake (09.-15.07.2007) 12 Stunden, also die Hälfte eines Tages verbrachte ich an diesem Montag im Büro. Alles easy, schließlich hatte ich ja 3 Tage Urlaub (auf dem Papier!!!). Als ich kurz nach 20 Uhr zu Hause war, hab ich na klar nicht mehr viel auf die Reihe bekommen. Am folgenden Tag habe ich mit 10 Stunden Anwesenheit in der Firma geglänzt. Lucie erzählte von ihrem Schnäppchenkauf am verlängerten Wochenende in Paris und hat es damit wieder in meine Kolumne geschafft. Herzlichen Glückwunsch. Wenn man so viel arbeitet wie ich, kriegt man auch mal Durst. Ein Milkshake wär jetzt gut. Doch bis runter zur Cafébar schaff ich es nicht. So musste ein Plan her. Telefonhörer in die Hand und Kollege René angerufen: Du, René Steffi möchte gern einen Vanillemilkshake und sie kann doch so schlecht laufen. Würdest du ihr einen holen?" Freundlich wie er ist, holte er sich das nötige Kleingeld und marschierte nach unten. Dort gab es kein Eis, also auch kein Milkshake. Jegliche Versuche des Kollegen mit der Bardame ne Lösung zu finden scheiterten. Er brachte uns nen Mokka Cafe mit. Iiiiiiiiiih. Sowas mag ich doch überhaupt nicht. Aber wofür sind ja Praktikanten da. Los trinken!!! Hi, hi. Abends gab es noch ein Belohnungsabendessen der Geschäftsführung. Gut, dass ich 3 Tage nix gegessen hatte. Sowas muss man ausnutzen. Tomatensuppe, Bratkartoffeln mit Spiegelei und Salat und als Dessert Vanilleeis mit Schokosoße. Leider waren all meine Kollegen super langweilig, sodass sich die Versammlung schon um 21.30 Uhr auflöste. Das kennen wa och anders. Witzig waren die Geschichten von Gruppenleiter Schubi. Der ist ja auch nicht ohne, nee. Legt beim Einkaufen im Supermarkt fremden Leuten einfach Dinge in den Wagen, die kriegen das nicht mit, legen es im Tran mit auf´s Band und staunen höchstens wenn das Produkt über den Scanner läuft. Doch die meisten sagen nix, ist denen wohl zu blöd. So eine Aktion könnte auch glatt von mir gewesen sein. Um den Kreislauf einigermaßen in Schwung zu halten, stieg ich heute nach Feierabend mal wieder auf mein Cube und wurde nass. Aber es störte mich überhaupt nicht. Die 2 Stunden die ich mir vorgenommen hatte, zog ich durch. Danach war ich ganz schön kaputt. Wer meine Kolumnen regelmäßig liest, weiß dass ich gerne Freitag arbeite, da gehen viele zeitig nach Hause und man (Frau) hat seine Ruhe. Kein Telefon klingelt mehr etc. Als ich vom Mittagessen kam, kam plötzlich ein Blumenbote ins Büro. Frau Gaffron? Ja? Blumen für Sie. Aber ich hab doch gar nicht Geburtstag?! Karte aufgemacht und kurz geschluckt. Ein kleines Dankeschön für meinen Arbeitseinsatz. Aber das ist doch mein Job. Okay ist nicht alles immer Gold was glänzt, aber wer sagt, dass es woanders einfacher ist. Die Aufgaben die mir gestellt werden, versuche ich bestmöglich zu erledigen, auch wenn es manchmal einige Nerven kostet. Aber das Leben ist nun mal kein Kinderspiel. Meine Gegenleistung für den Blumenstrauß war die Zahlenspielerei bis 21 Uhr. Abendessen gab es bei MC D, da in meinem Kühlschrank gähnende Leere herrschte. Dann auf die Couch gehauen und bissl TV geschaut. Den Samstag pennte ich erst mal aus, ging einkaufen und ab Mittag zog ich mir die Tour rein und es lohnte sich. Sieg für Linus im Alleingang und wie der gekämpft hat. Das war wieder was für mich. Seine Aussagen anschließend zeugten sehr von Reife. Es machte einfach Spaß ihm zuzuhören und sich mit ihm zu freuen, als er mit seinem Gesicht im gelben Trikot versank und seinen Erfolg genoss. Vor der Dunkelheit sprang ich dann noch 1,5 Stunden auf mein Gaul und kam fast nicht mehr gesund in Hilden an. Ne Mutti hatte wohl die Hitze an dem Tag nicht vertragen und fuhr mit Augen zu in den Kreisverkehr, in dem ich mich aber schon befand. Knappe Angelegenheit, aber noch mal gut gegangen. Was mach ich bei der Hitze am Sonntag? Radeln? An See? Ehe ich mich entschieden hatte, war Mittag und ich glotze wieder Tour. Heute waren ja noch paar mehr Berge drin. Am Ende doch nicht so interessant wie erwartet. Ich hoffte wieder auf ne Überraschung aber mit einem Etappensieg von Rasmussen konnte man schon fast rechnen. Bei MC Cafe holte ich mir nen Schokofrappee, damit ich ein bissl wenigstens von dem Wetter was abbekomme. Tja am Wochenende eher faul, aber ich will mal wieder Blumen. Und da muss ich Montag vor Energie strotzen. * grins * Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Herausforderung (02.-08.07.2007) Fast jeder würde sich freuen, wenn er nur 2 Tage arbeiten müsste und dann paar Tage Urlaub hat. Ich einerseits auch, weil ich mich auf die Herausforderung, die mich ab Mittwoch erwartete freute, doch wenn ich mir meinen Schreibtisch so angeschaut habe, wurde mir ganz anders. Den verschobenen Cafeklatsch mit Peg vom vergangenen Donnerstag holte ich Montag nach. Direkt aus dem Büro fuhr ich gegen 18 Uhr nach Kölle. Dort wurde ich schon erwartet. Weiber können sich ja immer nicht entscheiden und so dauerte es seine Zeit bis wir uns einig waren, in welcher Kneipe wir unsere Hintern platzierten. Die Wahl fiel auf einen Mexikaner. Lecker den Wanz gefüllt und dann Richtung Eiscafe am Rudolfsplatz. Kurz vor dem Platzen, es war mittlerweile 23 Uhr gings wieder ab in meine 4 Wände. Wie stand es noch in meinem Ziwschenzeugnis meiner alten Abteilung. Auch in stressigen Situationen behält Liane die Übersicht. Das sah ich in diesen Tagen anders. Was eigentlich nicht meine Art ist, aber heute leider unumgänglich war. Als mein Gruppenleiter zum Telefon gegen 18 Uhr griff, nutzte ich die Chance und ergriff die Flucht. Ich musste noch einiges erledigen und am nächsten Tag hieß es zeitig aufstehen. 5.30 Uhr klingelte der Wecker. Autsch. Auto packen, nix vergessen und ab nach Bochum. Die Tour de la Province du Luxembourg für Amateure und U 23 Mannschaften stand an und ich fungierte als sportliche Leiterin. Treffpunkt war der Harpener Hellweg und obwohl ich schon mal da war, fand ich es na klar nicht gleich auf Anhieb. Doch dafür bin ich ja rechtzeitig losgefahren. Dann gings weiter Richtung Ardennen. Zwischendurch wurden noch die Sydlik Zwillinge und Stephan eingesammelt. Das Wetter war miserabel, doch zuversichtlich wie ich nun mal bin, hoffte ich auf baldige Besserung. Um 11.30 Uhr erreichten wir unseren Zielpunkt Tenneville. Sofort ging es zur Mannschaftsleiterbesprechung. Als Unterstützung hatte ich mir Micha mitgenommen. Perfekt niederländisch spreche ich ja noch nicht und da waren die fließenden französischen Kenntnisse hilfreich. Um 14 Uhr fiel der Startschuss zur 1. Etappe über 130 Kilometer. Leider änderte sich das Wetter nicht und so war für unseren Mechaniker die Arbeit vorprogrammiert. Radio Tour war auf dieser Etappe nicht besonders hilfreich und so bekamen wir nicht mit, dass Robert, sich in einer Spitzengruppe befindend, Defekt hatte. Fast im selben Augenblick stürzte Stephan. Shit. Doch beide hängen lassen auf der 1. Etappe kam nicht in Frage und so fuhr ich zunächst Stephan ans Feld ran und zwang" unseren Mechaniker zum Wasserlassen, damit ich nen Grund habe, noch mal aus der Autokolonne auszuscheren. In der Zeit kam dann auch Robert mit seiner Gruppe. Auch ihn fuhr ich wieder zurück ins Feld, doch kostete das ganze super viel Körner. Später hatte Stephan auch noch nen Platten. Seine Formkurve zeigt jedoch im Moment nach oben und er schaffte noch einmal den Anschluss. Je länger das Rennen wurde, umso mehr fiel das Feld weiter auseinander. Durch das viele Pech, reichte es am Ende für die Jungs nicht zu den erhofften Ergebnissen. Also hieß es aufmuntern, doch erst mal suchte ich in der Nähe der Unterkunft ne Waschmaschine. Mit den versüfften Klamotten lass ich die Jungs nicht starten. Ich fand dann auch eine, doch konnte ich dort erst am folgenden Tage waschen. Nach Rückkehr ins Vacantiezentrum hieß es Besprechung, Auswertung und Planung des nächsten Tages. 3 Jungs noch massiert, Flaschen gewaschen, Etappenzettel fertig gemacht und gegen Mitternacht war ich in der Koje. Schon vor dem Frühstück führte mein Weg mich in die ca. 10 Kilometer entfernte Stadt. Auch Unibet.com war schon unterwegs. Ich suchte einen Radladen für Micha´s abgebrochenes Schaltauge, checkte die Öffnungszeiten für die Restaurants, damit die Jungs vor dem Start um 13.30 Uhr noch was zwischen die Kiemen bekommen. In einem Zeitungsladen holte ich mir beim Kauf einiger Postkarten die nötigen Infos und als ich noch nach Briefmarken fragte, meinte der Herr, ob ich die Karten in die Niederlande schicken möchte. Hui, da scheint mein Niederländisch ja gar nicht so schlecht zu sein. Auf dem Rückweg fuhr ich wieder an der Waschmaschine vorbei, doch wie es manchmal so ist, waren 2 Maschinen kaputt und die dritte wurde just in dem Moment wo ich eintraf, von 2 älteren Herrschaften in Beschlag genommen. Zu guter letzt verpasste ich auch noch das Frühstück, doch ich brauch ja nicht soviel Kalorien wie die Jungs. Nach einer kurzen Ruhephase ging es zum Startort der 2ten Etappe. Dort noch die Verpflegungsbeutel fertig gemacht, Flaschen gefüllt und pünktlich zum Start fing es wieder an zu schütten. Die Jury bat ich noch, ein wenig verständlicher über Radio Tour zu reden. Doch dass sie mich schon rufen, nachdem ich mit dem Begleitwagen über die Startlinie rollte, war damit nicht gemeint. Bochum - Achterwiel. Unserem Mechaniker wurde auch nicht langweilig. In Rallye Manier fuhr ich an den anderen Mannschaftswagen vorbei. Wieder hatte es Stephan getroffen. Kurze Zeit später dann auch Robert - Vorderwiel. Och man. Beide fuhren wieder zurück ins Feld. Dann Micha. Er fuhr auf dem Ersatzrad von Marius, da wir kein Schaltungsauge erstanden haben. Nun löste sich der Sattel und auch ansonsten kam er überhaupt nicht mit dem Rad zurecht. Wieder bildeten sich viele Gruppen und in der ersten war Robert vertreten. Nach dem Pech vom Vortag freute mich das für den Jungen besonders. Am Ende ein toller 6ter Platz. Sein Bruder Tobias kam in Gruppe 2 ins Ziel und konnte damit auch zufrieden sein. Auf der Rückfahrt wurde ich am Campingplatz ausgesetzt und endlich kam ich zum Wäsche waschen. Mittlerweile hatte sich ja einiges angesammelt. Als Maschine 1 fertig war und im Trockner landete, Maschine 2 angestellt, rief ich Uwe an, dass ich er mich zum Abendbrot abholte. Anschließend wieder kurze Besprechung und wieder zurück zur Waschmaschine. 2. Maschine in Trockner, 1. Ladung zusammenlegen. In Borzee wieder angekommen, war massieren angesagt. Kurz vor Mitternacht wünschte ich den Jungs gute Nacht und kümmerte mich um die Flaschen und Etappenzettelchen. In sauberen Klamotten und trockenem Wetter starteten die Jungs zur Etappe 3. Und wie schon an den Vortagen, bekamen wir alsbald Besuch von Stephan. Grund der vielen Platten war das nicht vorhandene Felgenband auf den Laufrädern, dass vom Verkäufer der Laufräder nicht montiert worden war. Sehr ärgerlich, wenn es dann bei solchen Rennen passiert. Bergankunft und alle 3 übriggebliebenen Sportler in Gruppe 1. Toll, toll. Platz 6 für Tob, Platz 8 für Rob und Platz 18 für Stephan. Nach der Rückkehr in die Teamunterkunft wieder das tägliche Prozedere. Eine Ladung Wäsche erledigte ich auch an diesem Tage und zog mir zwischenzeitlich das Kinderanimationsprogramm des Campingplatzes rein. Fast alle Teams waren im Vacantiezentrum Borzee untergebracht und mir als einzigste Frau machte es mit den vielen männlichen Kollegen Spaß. Bissl da die Jury anlächeln, bissl da mit den anderen Teams quaken, wer weiß für was es gut ist. Langsam machte sich bei mir Müdigkeit breit. Bis nach 23 Uhr wieder massieren, anschließend noch Karten für die Leute zu Hause schreiben und dann ab unter die Decke. Letzte Etappe. Rob konnte nicht mehr starten. Seine Gesundheit ließ es einfach nicht zu. Sichtlich enttäuscht nahm er auf dem Beifahrersitz Platz. Da waren es nur noch 2. Und als hätten wir nicht schon genug Pech in den Tagen gehabt, kam es nach einem tollen Ausreißversuch, der mit Euros für Tob belohnt wurde, 6 Kilometer vor dem Ziel zu einem Massensturz. Tob und Stephan dabei. Eine Ölspur wurde den Fahrern zum Verhängnis. Tob´s Rad kaputt, aus und vorbei. Stephan fuhr weiter und erreichte als 32igster das Ziel. Dann Radio Tour abgeben, dass ab Etappe 2 wirklich gut funktionierte und Dank an die Jury, dass die Jungs und ich den ein oder anderen Bonus hatten, Auto packen und zurück mit vielen Eindrücken ging es nach Deutschland. Gut, dass diesmal Uwe am Steuer saß. Meine Äuglein fielen desöfteren in dieser Zeit zu. So ein Tag von 7.30 Uhr bis Mitternacht kann nach 4 Tagen auch bei einer 29-jährigen schlauchen. Doch die Jungs waren es mir wert. Den Sonntag lümmelte ich nur rum. Ich schleppte mich mal zu Mc Café, da das Wetter ja zu schön war, um nicht den ganzen Tag in der Wohnung zu hängen, doch irgendwann fiel ich wieder ins Bett. Ein wenig noch die Homepage der Jungs auf Vordermann gebracht und die Woche ruhig ausklingen lassen. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Unkraut vergeht nicht (25.06.-01.07.2007) Für alle die mich oder meine Kolumne vermisst haben und auch für alle die gehofft haben, es gibt meine Kolumne oder mich nicht mehr - hier bin ich wieder. Denn wie schon die Überschrift verdeutlicht - Unkraut vergeht bekanntlich nicht. Also Leute erst mal sorry. Ich habe zwar zwischenzeitlich einen Antrag bei Frau Merkel gestellt, dass mein Tag auf 30 Stunden verlängert werden soll, aber dem wurde nicht stattgegben. Nach 24 Stunden beginnt auch für mich täglich ein neuer Tag. Nun gut. Damit muss ich wohl leben. Ich krieg auch kaum die Woche zusammen. Ein wenig müde betrat ich nach einer Woche Abwesenheit mein Büro. Im Moment geht es mit den Überstunden in großen Schritten wieder nach oben. Zum Sport treiben kam ich irgendwie auch nicht. Da auch die Woche drauf eine Etappenfahrt nach Belgien auf dem Programm stand, musste hier auch noch einiges vorbereitet werden. Immer wieder fielen mir Dinge ein, die ich besorgen wollte. Ach ja und dann ging es noch zum Fotografen für Passfotos. Eigentlich nur normale Passfotos. Doch irgendwie wollte die Fotografin ne Fotoorgie draus machen. 45 Minuten Fotoshooting und dann 3 bis 4 Tage auf die Fotos warten. Nee, man (Frau). So viel Zeit habe ich nicht. Also zum nächsten. Da ging alles ratz fatz inklusive stylen vom Fotoknipser. Am nächsten Tag wieder dahin, Geld da lassen und Bildchen einstecken. Irgendwie kann ich freitags immer am besten arbeiten. Vielleicht weil alle früh nach Hause watscheln? Ich blieb bis 18 Uhr, machte die Tür hinter mir zu und ließ nur noch die Empfangsmitarbeiter zurück. So ungefähr. Kann sein, dass mein Gruppenleiter noch da war. Da Manja und Aylin mir geraten haben, mal bissl zurückzuschrauben, habe ich mir das zu Herzen genommen. Ich hör auch mal auf jüngere, denn wo sie recht haben, haben se recht. Kein Problem. So gammelte ich den ganzen Tag rum. Tja Kolumne schreiben ging ja noch nicht, war ja erst Samstag. Am Sonntag fuhr ich dann vormittags an den Niederrhein und versuchte ein wenig abzuschalten. Als ich am Nachmittag wieder zurück war, hüpfte ich noch auf mein Bike und drehte ne 2-stündige Runde. Hey und ich brauchte nicht mal Stützräder. Es ging noch ohne. Hmmh. Ganz schön kurz, wenn ich mir das so anschaue. Aber mein Langzeitgedächtnis lässt mich im Stich und ich weiß aus der Woche nix weiter zu berichten. Also noch mal sorry. Nächste Woche gibbet mehr. Versprochen. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Strandurlaub (18.-24.06.2007) Endlich mal wieder was für die grauen Gehirnzellen tun. 1 Woche Bildungsurlaub. Schulbeginn 09:00 Uhr, Schulschluss 14:00 Uhr. 9 Schüler wurde 5 Tage von Emilia betreut und wir haben viel gelernt. Am 1. Tag musste ich den Unterricht 1 Stunde früher verlassen, da meine Migräne mich noch immer ärgerte. Zu Hause dann Tablette reingeschmissen und gepennt. Nach dem Gesundheitsschlaf fuhr ich noch mal nach Düsseldorf in die Firma. Ne Kollegin kam nicht zurecht und ich schaute nach dem Rechten. Am folgenden Tag fühlte ich mich wie neugeboren. In meinem Kurs war sogar ein richtiger Radfahrer. Der kam jeden Morgen aus Mühlheim an der Ruhr mit dem Rad. Respekt. Da ja im Wort Bildungsurlaub wie jeder erkennen kann, das Wort Urlaub vorhanden ist, zog ich es die Woche vor nach der Bildung Urlaub zu machen, also immer schön die Seele baumeln lassen und ich hatte das Gefühl es tat mir richtig gut. Auch der Mittwoch verlief ähnlich wie der Dienstag. Morgens was für den IQ tun und Nachmittag chillen. 2 Männer in meinem Kurs haben schon die ganze Woche gekränkelt und nun erwischte es auch mich. Donnerstag war es aber noch im Anflug. Bissl Halzkratzer und bissl laufende Nase. Kaum der Rede wert. Doch dies änderte sich am Freitag. Nase zu, Bronchien pfeifen. Doch die Schule zog ich durch. Dazu machte es viel zu viel Spaß. Am Ende gab es ein Zertifikat und noch ein paar Geschichten aus dem Leben von Emilia und dann gings ins Wochenende. Deutsche Zeitfahrmeisterschaften in Warnemünde. Nach über 10 Jahren erst mal ohne mich als Starterin. Schnief. Doch zunächst fuhr ich nach Ahlen. Dort fand nach einem Jahr Pause wieder ein Frauenrennen statt. Obwohl es ziemlich schwachsinnig war, sich dort an den Start zu stellen, tat ich es trotzdem. Anfangs ging es auch ganz gut, doch dann blieb mir die Luft weg. Quälen und irgendwas gesundheitlich riskieren wollte ich auch nicht und so stieg ich vorzeitig vom Rad. Nun ging es weiter nach Rostock. Die Straßen waren frei und so kam ich nach 4 Stunden in der Hansestadt an. Dort kamen mir auch meine Aufgabe für morgen und Teamkollegin entgegen. Meine alte Radkollegin Anke Wichmann von T-Mobile bat mich um Unterstützung. Das ließ ich mir natürlich nicht nehmen. Nach einer kurzen Besprechung des morgigen Tages fuhr ich noch nach Warnemünde rein zu den Vlassenroot Jungs. Dominik hatte zur Massage gerufen. Im Hotel angekommen, ging es erst mal die 300 Meter zur Ostsee. Ich bat den Jungs 50 Euro, wenn sie ins Wasser gehen und bis zur Boje schwimmen, aber Geld ist wohl nicht alles. In der Zwischenzeit kam noch ne Nachricht von Alex Gottfried Er hatte keinen Betreuer bei und bat mich ihm im Rennen zu begleiten. Da sag ich nicht nein, zumal ja bis zu Ankes Startzeit er längst im Ziel ist. Bis 23 Uhr hab ich dann noch Dominik die Beinchen locker geknetet und bin dann Richtung meinem Hotel. Meine Erkältung blieb mir hartnäckig die Nacht über erhalten. 8.30 Uhr Wecker und Telefon klingeln. Ob ich denn noch Michael hinterherfahren könnte. Kurz nachgerechnet und zugesagt. Kurz nach 10 Uhr machte ich mich auf zum Startbereich. Gut, dass ich ein Navigerät im Auto hatte. Die direkte Verbindung war ja aufgrund des Rennens gesperrt. Der Himmel öffnete auch seine Pforten, sodass die ersten Fahrer auch Michael bei Regen starten mussten. Doch nach ca. 5 Kilometer beruhigte sich die Lage. So konnte ich auch meinen Kopp aus dem Auto hängen und anfeuern. Oje. Durch die Rotzerei war schnell meine Stimme angeschlagen und dabei bin ich doch eigentlich wegen Anke hier. Nicht dass ich bei ihr nix mehr sagen kann. Hä wann kommt denn endlich die Wende? Ich war davon ausgegangen, dass die Jungs 30 Kilometer fahren mussten doch es waren derer 40 Kilometer. Jetzt wird es aber knapp mit Alex. Ins Ziel und Alex suchen. Gar nicht so einfach. Der Junge musste sich an dem Tag um alles selber kümmern und kam nun auch zu spät zum Start. Ich scheuchte ihm zum Start, nahm seinen Autoschlüssel und gab Gas. Wieder holte ich alles aus meinem Organ raus. Meine Bronchien schmerzten, doch jammern gilt nicht. Zu guter letzt wurde Alex auch noch disqualifiziert, da er vor dem Start nicht bei der Materialkontrolle war. Grrrrrrh. Jetzt ab zum T-Mobile Bus und Funk ausprobieren. Gott sei Dank. Da wird meine Stimme geschont. Ich lud noch Anke´s Bruder ein und ab ging die Post. Am Ende reichte es leider nicht zum angestrebten Podestplatz. Um 16 Uhr trat ich zusammen mit einer Mitfahrerin aus Duisburg die Heimreise an. Doch erst mal aus Warnemünde rauskommen. In Lübeck noch eine junge Frau aufgesammelt und schnurstracks ins Ruhrgebiet. Für meine Autofahrkünste wurde ich sogar gelobt. Uiiih. Um 23.30 Uhr lag ich in der Poofe und versuchte soviel Luft durch den Mund zu bekommen wie sonst durch Mund und Nase zusammen, um im Schlaf nicht zu ersticken. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Du stehst im Regen und du wirst nicht nass und es regnet an dir vorbei (11.-17.06.2007) Die Woche begann wie sie aufgehört hat, mit wenig Schlaf aber viel Erlebten. Eine Kollegin hatte kurzfristig noch 2 Karten für das Grönemeyer Konzert in Bochum übrig und so griffen Kollege Roland und ich zu. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg Richtung Ruhrstadion. Das Auto ließen wir bei unserem derzeitigen Praktikanten stehen, der uns dann bis vor das Tor des Stadions fuhr. Karten abgegeben und erst mal ne Currywurst und ne Cola. Um 20.30 Uhr kam Hörbi dann auf die Bühne und spielte ein Lieblingslied nach dem anderen von Rolando. Gut vorbereitet war ich in diesem Jahr nicht, da ich die neuen Lieder kaum auswendig konnte. Gut dass er dann doch noch viele alte spielte. Kurz nach 23 Uhr war mit einem Feuerwerk Schluss. Jetzt ging es mit der Bahn zurück zum Auto. Okay no problem. Die Station fanden wir aber dann. Ja dann ging das suchen los. Ich fing dann schon an zu jammern. Ich war kaputt, meine Beine schmerzten, ich war ein wenig müde. Ich hab nicht mitgestoppt, doch es waren mindestens 30 Minuten bis wir endlich an der Karre waren. Doch wo war nun die Autobahn A 40. Da hat man schon mal nen Kerl an seiner Seite und der ist genauso desorientiert wie ich. Ein Taxifahrer wies uns dann den Weg. Der neue Tag war schon 1,5 Stunden alt, da setzte ich Roland in Krefeld ab. 45 Minuten später war ich dann auch in Hilden. 10 Uhr - fast zeitgleich mit meiner Begleitung vom Vortag stiefelte ich ins Büro. Erstmal Cola und Café schlürfen. Irgendwie müssen die Augen aufbleiben. Es ging besser als gedacht. Nach Feierabend dann noch die üblichen Aktualisierungen der HP´s. Dann per Internet noch ne Einladung in die Altstadt nach Düsseldorf. Mag langweilig klingen, aber ich habe abgesagt, obwohl ich schon Lust gehabt hätte. Doch meine Müdigkeit überwiegte. So war ich mal bissl zeitiger im Land der Träume. Sonderprojekt in der Firma. Alles läuft rum wie aufgescheuchte Hühner. Immer cool bleiben. Oh es scheint mich nicht zu betreffen. Gut so, vor dem Urlaub muss das ja nicht immer sein. Nach dem Feierabend noch auf die Post ein Päckchen versenden und vor die Glotze gehauen. Der letzte Tag vor dem Urlaub. Die Mails bezüglich des Sonderprojektes schob ich immer schön fleißig in die Ablage bis ich den Tipp bekam, dass auch mein Name in einer dieser unzähligen Mails mal auftauchte. Oh shit. Also doch. Da viele Mundwinkel der Kollegen nach unten hingen, sah ich mich gezwungen, dieses zu ändern und so versuchte ich mit ein paar Sprüchen das Lächeln wiederherzustellen. Um 17.30 Uhr war soweit alles getan und ich verabschiedete mich in den Urlaub. Ich bereitete mich so auf meine Fahrt nach Hamburg am folgenden Tag vor, da klingelte das Telefon. Ein Teil der Einladenden vom Dienstag war in Düsseldorf unterwegs. So machte ich mich auf den Weg und traf die beiden im Hafen. Gemeinsam ging es auf den Fernsehturm. Jetzt leb ich schon über 6 Jahren hier und war noch nie dort oben. Also wurde es höchste Zeit. Um 23 Uhr verabschiedete ich mich und fuhr gen Hilden. Freitag morgen ging es dann nach Hamburg zur Deutschen Straßenmeisterschaft der weibl. Jugend und Juniorinnen. Ich war äußerst gespannt was mich da erwartet. Betreuung von 16 bis 18 jährigen Mädels. In Hamburg angekommen, regnete es aus Kübeln. Geplant war die Strecke für den nächsten Tag zu besichtigen, aber das war schier unmöglich. So hatten die Mädels Freizeit. Als der Himmel bissl aufriss, machte ich mich auf den Weg in die Stadt oder ins Dorf. Wir waren ja ein wenig außerhalb von Hamburg untergebracht. Am Ende des Dorfes angekommen, zog sich der Himmel wieder zu. Blitz, Donner alles dabei. Und. Genau ich hatte keinen Schirm dabei. Pitschnass kam ich wieder im Hotel an. Gut dass ich komplette Wechselsachen dabei hatte. Nach dem Abendessen noch kurze Lagebesprechung für den morgigen Tag. 9 Uhr Frühstück und draußen Regen. Mit dem sportl. Leiter fuhr ich nach Hamburg rein zur sportlichen Leiter Sitzung. Da wir uns mit der Distanz zum Wettkampfort etwas vertan hatten, kamen wir nicht pünktlich an. So stieg ich aus und Norbert fuhr zur Unterkunft zurück. Ich besorgte die Nummern, erkundigte mich was bei der Mannschaftsleitersitzung besprochen wurde und erwartete die weiblichen Jugendfahrerinnen. Nummern ans Trikot, Rahmennummern ran, Rennbesprechung und ab zum warmfahren. Zum Start waren dann auch die Juniorinnen eingetroffen. Der Regen ließ nun nach. Leider lief das Rennen nur für Anja nach Maß. Platz 9 am Ende, womit sie zufrieden sein konnte. Dann ging schon die Vorbereitung der Juniorinnen los. Startnummern antackern und Beine warmreiben. Oh Lilli hör nicht auf, das ist voll angenehm, du musst immer mitkommen." Doch leider kann ich mich ja nicht zweiteilen. Startschuss und irgendwie muss der Mann mit der Pistole den Himmel getroffen haben. Denn es goss vom allerfeinsten. Norbert wollte, dass ich im Begleitwagen mitfahre und so tat ich dies. Gut, dass ich ein Dach über den Kopp hatte. Vom Pech verfolgt waren dann die NRW Mädels. Defekte über Defekte und in den Stürzen waren die jungen Damen auch immer vertreten. Gekämpft haben se aber alle. Chapeau. Die Rückfahrt nach Dortmund war dann auch ganz nett, sodass ich ehrlich sagen muss. Es hat mir Spaß gemacht mit den Mädels!!! Tamara nahm ich dann noch bis Hilden mit, wo ich sie um 0.30 Uhr wohlbehalten ihrem Vater übergab. Sonntag morgen hat es mich dann niedergestreckt. Migräne. ¾ des Tages hab ich gepennt. Das war dann schon das 2te Mal in diesem Jahr. So was muss ich nicht unbedingt ständig haben. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Dicken Schädel (04.-10.06.2007) Montag ist Schontag, das traf heute auf keinen Fall beruflich zu. Monatsabschluss und da verfällt so manch einer schnell in Panik. Doch in der Ruhe liegt die Kraft und mit der Kraft zum Erfolg. Abends mal wieder mit Freundin Ina bissl gequakt. Sie gab mir zum wer weiß wievielten Male zu verstehen, dass ich aufhören soll, es immer allen 100 % gerecht zu machen. Das geht nicht und die heile Welt, die ich mir wünsche, gibt es nicht und wird es nicht geben. Warum muss sie mir immer meine Illusionen nehmen? Schnief. Sie hat ja irgendwie auch recht. Deadline 8.30 Uhr für den Monatsabschluss. Mit einem Lächeln verlängerte ich diese bis 9.30 Uhr in der Buchhaltung. Na klar alles geschafft. Nur keine Panik. Da ich kaum noch was durch meine Mähne sah, ließ ich mal kurz nach Feierabend die Spitzen schneiden und bissl durchstufen. Für färben und so ein Zeug hatte ich keine Zeit. Mittwoch war dann wieder bissl Ruhe eingekehrt im Büro. Obwohl ich im Moment wieder den Schreibtisch voll habe. Über den Nachmittag und die Begegnung mit ein paar Leuten an diesem Tage verliere ich mal hier kein Wort. Nur soviel: Ich musste mich ein paar Mal kneifen, da ich ständig der Meinung war ich träume. Wie sagte an diesem Abend noch ein Bekannter von mir: Sport ist auch Politik! Da muss ich wohl noch einiges dazulernen. Fronleichnam. Erstmal erholen. 45 Minuten radeln und ansonsten Seele baumeln lassen. An den Start der Westfalenmeisterschaft stellte ich mich nicht. Hab ja nix getan. So konnte ich zwar meinen Titel nicht verteidigen, aber egal. Gibt schlimmeres und wichtigeres!!! Ja ich war buckeln. Okay nicht lange, aber ich war da und ich habe in der herrschenden Ruhe sehr viel geschafft. Um 13.30 Uhr verließ ich mein Büro und wollte eigentlich in die Heimat juckeln. Die drückende Hitze ließ mich meinen Plan ändern und das Vorhaben auf den folgenden Tag verschieben. Um 4.30 rasselte der Wecker. Oh nein. Zähne putzen, anziehen und ab auf die Piste. Die Autobahn Richtung Wuppertal war frei, doch dann die Verkehrsnachrichten. Aufgrund eines Unfalls auf der A 1 im Kamener Kreuz ist die Autobahn bis 10 Uhr gesperrt. Gott sei Dank noch rechtzeitig gehört und über die A 44 und A 33 über Paderborn nach Bielefeld. Dann weiter Richtung Osten wie gewohnt. In einer Baustelle auf Höhe Berlin einer kurzer ganz heller Moment. Shit. Radarfalle. Na super. Den letzten Überweisungsträger für sowas hatte ich erst diese Woche im Briefkasten. Naja Trübsal blasen hilft jetzt auch nicht weiter. Noch 1 Stunden bis zum Zielort. Nach knapp 5 Stunden war es geschafft. Willkommen in Cottbus. Doch wo waren meine Eltern? Na klar beim Stadtteilfest oder so was. Also ging ich nach kurzer Verschnaufpause erst mal einkaufen. Wieder zurück war schick machen angesagt. Die Hochzeit von meiner Banknachbarin aus der Berufsschule stand nämlich an. Mit Aylin und Ehemann und Manja und noch nicht Ehemann machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Spremberg. Irgendwann als sich bei mir in den Beinen eine Thrombose anbahnte kamen sie dann. Anke und ihr Michael. Oh ist die Anke schön. Nach 13 Jahren gaben sie sich endlich das Ja-Wort. Ich habe kaum noch dran geglaubt. Beim Gruppenfoto durfte ich nicht mit in die 1. Reihe, obwohl ich noch darauf hinwies, dass doch die Banknachbarin mit den Eltern der Braut gleichzustellen ist. Schließlich hat Anke in Rechnungswesen immer von mir abschreiben dürfen - ich tat dies in Englisch, Sozi, Deutsch etc. * grins *. Irgendwann gab es dann die Torte. Mein Magen hatte ja schon 3 Tage nix mehr zu essen bekommen, weil ja bekannt ist, dass bei solchen Festen immer zuviel aufgetischt wird und ich es schade finde, wenn der Rest in der Tonne landet. So schlug ich kräftig zu, musste mir dann aber doch eingestehen, dass 3 Tage nicht ausreichen, um alles zu verputzen. Irgendwann floss dann auch der erste Alkohol. Manja und Aylin waren ja soooooooo langweilig und so musste ich mit Torsten und Sammy den Alk vertilgen. Der Pegel stieg, die Lachanfälle nahmen zu und die Füße wurden auf der Tanzfläche wund gedanct. Zwischendurch die Braut Entführung, ein paar Lockerungsspielchen und um 2 Uhr war das Spektakel vorbei. Ich wollte ja noch bleiben, aber die anderen, ne. 3 Uhr lag ich endlich unter der Decke. Da bei meinen Ellis keine Rollos vorhanden sind, öffnete ich mit den ersten Sonnenstrahlen schon die Augen. Aua. Dann pennte ich ein paar Mal wieder ein und raffte mich gegen 9 Uhr auf. Nützt ja alles nicht. Wo ist der Alk???? Mein Kopp brummte. Kurzes Mittagessen und wieder Richtung Westen. Noch eine Mitfahrerin am Hauptbahnhof eingeladen und ab. In Hannover schmiss ich meine Begleiterin raus und ab da ging es mehr als genug Stopp and Go. Gegen 20 Uhr erreichte ich Hilden, packte das Auto aus und schaffte den Mietwagen wieder zur Station. Dann hieß es Teig einrühren. Nen Kuchen musste ich auch noch backen. Der Praktikant hatte Geburtstag und alle Kollegen sind so gestresst, dass sie keine Zeit am Wochenende haben, einen Kuchen zu fertigen. Da mir aber immer langweilig ist, hab ich den Job übernommen. Der E-Mail Eingang war proppevoll mit Rennberichten und wollte eigentlich noch online gestellt werden. Doch das muss warten. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Kreislauf ade (28.05.-03.06.2007) Fahr ich das Radrennen in Borsum bei Hildesheim oder fahr ich es nicht. Alle 5 Minuten wechselte ich meine Meinung. Von wem ich das wohl habe? Draußen regnete es in Strömen. Als Alternative kam noch das Zuschauen bei der Cologne Classic in Köln-Longerich in Frage. Doch nach Oberhausen wieder im Regen rumstehen. Hmmh. Ich entschied mich nach Borsum zu fahren. Sollte mich die Lust auf der Reise verlassen, kann ich ja immer noch umdrehen. Doch ich tat es nicht. Der Regen hörte pünktlich zum Rennen auf und ein großes Feld bestehend aus weiblichen Jugendfahrerinnen, Juniorinnen und Frauen trat in die Pedale. Das ich meinen 4. Platz aus dem Vorjahr nicht verteidigen würde, war mir schon vorher klar, doch vielleicht kann ich ja an Erfahrung gewinnen. Spurtkraft habe ich ja überhaupt nicht mehr, merkte ich im Verlaufe des Wettkampfes, denn in den Wertungen ging ich immer leer aus. Ich versuchte mit einigen Attacken mich vom Feld abzusetzen, doch nur einmal hielt ich mich 2 Runden vorne, wo ich auch eine Prämie gewann. Ansonsten waren die anderen Mädels immer rechtzeitig zur Stelle um mich abzufangen. Im Endspurt rieß ich mich noch einmal zusammen und wurde Zehnte. Sachen wieder eingepackt und ab in die Itterstadt zurück. Wenn man so ein Radrennen fährt und 7 Tage lang vorher nicht auf dem Zweirad gesessen hat, braucht man erst mal Regeneration. Also war nach dem Aufenthalt im Büro Beine hoch legen angesagt. Und da ich mir für Mittwoch und Donnerstag auch keine Stichpunkte aufgeschrieben habe und meine Gehirnzellen auch immer grauer werden, gehe ich davon aus, dass an den beiden Tagen auch nicht viel in meinem Leben passiert ist. Ich hatte einiges an Arbeit im Büro, da die Kollegin noch in Frankreich-Urlaub weilte, doch irgendwie bekam ich alles gebacken. Freitag morgen fuhr ich gegen 7.30 Uhr mit dem Bus gen Düsseldorf. Hier ließ mich irgendwie mein Kreislauf im Stich. Im Bus wurde mir schlecht. Ich dachte bis zur 1. Haltestelle in Düsseldorf kommste, da steigste aus und schnappst Luft und fährst mit der Straßenbahn weiter. An der Haltestelle angekommen, entschloss ich mich noch eine Station weiter zu fahren. Fataler Fehler. Mir wurde immer schlechter, Schweißperlen liefen mir über´s Gesicht, ich sah Sterne, mir wurde schwarz vor Augen und meine Beine wackelten. Ich stupste eine Frau an und fragte nach dem Sitzplatz. Ich setzte mich, die Frau wollte das ich mich hinlegte und sie meine Beine hochnehmen konnte, doch da waren wir an der Haltestelle und ich stieg aus. Die Aufmerksamkeit der anderen Fahrgäste war mir sicher. Darauf hätte ich gut und gerne verzichten können. Auf der Bank ruhte ich mich 10 Minuten aus und fuhr mit der Bahn weiter. Da ich ein bissl Schiß vor der Heimfahrt mit dem Bus hatte, bat ich meinen Chef mich mit nach Hause zu nehmen, was dieser dann auch tat. Im Laufe des Tages ging es mir wieder einigermaßen gut. Keine Ahnung warum das passierte. Aber Unkraut vergeht ja bekanntlich nicht. Shoppen war mal wieder angesagt. Da mein Handy langsam aber sicher seinen Geist aufgibt, schaute ich mich nach einem neuen um. Aber hab noch keins gekauft. Also wenn ich mal nicht erreichbar bin, liegt es am Handy. Wenn ich nicht schon selber Rad fahre, dann schau ich wenigstens zu und so fuhr ich nach dem Mittagessen nach Elsdorf bei Bergheim und schaute mir die Landesmeisterschaften Einzelzeitfahren an. Wehmut war da nicht dabei. Obwohl das mal meine Stärke war. Meinem Ehrenamt als Mädelwartin im LV NRW wurde ich dann auch gerecht und führte die Siegerehrung der Schülerinnen U 15 und der weiblichen Jugend durch. Anschließend war es Zeit zu gehen. Ich hatte da ja noch ne Einladung zum grillen. Bei Chefe´s Family schlug ich mir den Magen voll, saß gemütlich auf der Terrasse und unterhielt mich angenehm bis zum nächsten Tag. Nu aber schnell in die Koje. Radrennen in Antwerpen. Natürlich nicht für mich. Ich bin doch nicht verrückt und starte in Belgien beim Rennen mit Null komma Null Trainingskilometer. Nee ich durfte mal meine sportliche Leiter Lizenz einsetzen und fuhr mit Oli an meiner Seite und 4 U 23 Burschen ins Nachbarland. 7 Uhr Treff in Bochum. Autsch. Nur 5 Stunden Schlaf. Überpünktlich kamen wir am Ort des Geschehens an, Oli und ich gingen zur Mannschaftsleiterbesprechung und schnorrten anschließend bei den Teams Kabelbinder und Sicherheitsnadeln. Lilli weiß eigentlich, dass es so was in Belgien nicht gibt und deshalb hab ich mich auch über mich geärgert, dass ich das nicht eingepackt hatte. Aber nobody is perfect. 188 Starter begaben sich auf die Strecke. Oli lenkte den Wagen und ich nahm auf dem Beifahrersitz Platz. 100 Kilometer lang war das Rennen langweilig, da kaum jemand abgefallen ist. Dann ging es los. Na klar hielten sich unsere Jungs tapfer im Feld. Sind ja keine Mimosen. Dann über Funk. Schaden Team Vlassenroot. Mein Puls stieg. Lausi mit Hinterradschaden. Er war die Ruhe selbst und musste mich noch beruhigen. Irgendwann hatte ich das neue Laufrad drin und ab ging die Post. Leider bildete sich in der Zeit vorne eine große Führungsgruppe. Zwar war anfangs einer von uns dabei, musste aber dem Tempo Tribut zollen und fiel zurück. So fuhren wir nicht in Platzierungsränge, dennoch bin ich der Meinung, dass die Jungs die 153 Kilometer Distanz toll gemeistert haben, obwohl ja andere behaupten, dass ich anderer Meinung war. Vielleicht hat da jemand geträumt? Der Rückweg ließ mich öfters mal tief durchatmen. Wenn junge Leute Auto fahren. Gegen 20 Uhr war ich wieder gesund und munter in meinen 4 Wänden. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das letzte Mal die 2 vorne (21.-27.05.2007) Diese Woche sollte ich mal wieder mein Überstundenkonto aufbessern. Grund hierfür war auch die Urlaubsvertretung einer Kollegin. Aber no problem für mich. Ich bin ja noch jung. Nach Feierabend musste ich noch auf dem Flughafen mein Auto holen. Und da fährt man einmal mit der Bahn von der Völklinger Straße los, da fallen gleich die Züge aus. Im rappelvollem Regioexpress nach Mettmann quetschte ich mich dann rein und fuhr bis zum Hauptbahnhof. Weiter gings mit der S-Bahn. Abfahrt Gleis 14. 2 Minuten vor der Abfahrt: Der Zug verkehrt heute von Gleis 15. Also wieder retour. Irgendwann gegen 18 Uhr erreichte ich den Parkplatz und mein Auto stand och noch da. Sprit hat och keiner abgezapft, also ab nach Hilden. Dienstag dann so ein Tag, wie ich ihn nicht ständig brauche. Regen, Regen, Regen. Es hörte überhaupt nicht mehr auf. Aaaaaaah. Meine Zimmerkollegin meldete sich auch krank. Da kehrt ja mal richtig Ruhe ein. Grins. Als Trainingseinheit konnte ich an diesem Tag mein Laufpensum in der Firma eintragen. Besprechung und immer wurde irgendwas benötigt. Zwischendurch noch paar Telefonate geführt unter anderem mit dem Chefe des Team Vlassenroot. War super witzig, weil auf einmal meinte er: Ich habe morgen Geburtstag. Ich dachte er wolle mich veräppeln. Doch er meinte es stimmt. Er erzählt so was sonst eigentlich nicht, aber irgendwas hat ihm gesagt, er solle es mir erzählen. Und als er mich fragte warum ich ihn nicht glaubte und ich sagte, na weil ich auch morgen meinen Ehrentag habe, da verstand er mich. Mein Chefe hat ma heute auch nur geärgert mit Sprüchen: So jung wie heute sehen wa uns nie wieder. Aber ich kann ja so was ab. Abends fuhr ich noch in Baumarkt und kaufte paar Kleiderhaken. Meine waren nämlich zu Bruch gegangen. Ausschlafen. Schließlich bin ja nu wieder 1 Jahr älter. Aber von wegen. 6 Uhr klingelt das Telefon. Das können doch nur meine Eltern sein. Und wisst ihr was? Ich habe sie ganz einfach ignoriert und weiter geschlafen. Kurz vor 8 Uhr erwischte mich dann doch mein Dad. Biste noch nicht auf Arbeit? Nee. Geht in meinem Alter nicht so schnell und außerdem muss ich meinen Kollegen die Möglichkeit geben, die Geschenke ordentlich auf meinem Platz zu verteilen. Mein Dad meinte dann, der Spruch könne nur von mir kommen, gratulierte und ich schleppte mich so langsam ins Büro. Da kam auch schon Chefe mit nem super tollen Blumenstrauß daher. Meine Augen leuchteten. Als mein Gruppenleiter mit einer großen Kiste kam, dachte ich zunächst da seien belegte Brötchen drin. Doch als er sagte, ich solle mal reinschauen, war ich total von den Socken. Eine riesengroße Torte mit einem Foto von mir aus Zuckerguss und Sahnerand. Oh Gott. Hab ich das verdient? Als meine Kollegen dann meinten, da kannste mal sehen, was du deinem Gruppenleiter bedeutest, sie bekommen so was nicht, musste ich schlucken. Dabei mach ich doch nur meine Arbeit. Aus meiner alten Abteilung kam dann noch mein Rosenkavalier mit na klar Rosen. Alte Liebe rostet halt nicht. Am Nachmittag wurde die Torte dann geschlachtet. Gut das keine Radfahrer mit dabei waren, sonst hätte ich keine 5 Minuten was von dem Kuchen gehabt. Und sogar von einem T-Mobile Profi bekam ich aus Frankreich per sms Glückwünsche. Daaaaaanke an alle die an mich gedacht haben. Nachträglich bekam ich heute bestimmt noch mal so viele Glückwünsche wie am Vortag. Und weil der letzte Tag vor dem langen Wochenende ist, entschloss ich mich bissl länger zu schuften. So verließ ich erst kurz vor 20 Uhr das Büro und ich war noch nicht mal die letzte. So richtig faul war ich am Samstag. Nix aber auch gar nix habe ich bis 19 Uhr getan. Eigentlich wollte ich nach Hürth beim Radrennen zuschauen, doch Wetter und Müdigkeit hielten mich davon ab. Um 20 Uhr fuhr ich nach Kölle zu Peg´s Party. Sie hat nämlich jetzt schon die 3 vorne. Boa hab ich viel gequakt mit den Leuten dort. Am Ende hatte ich kaum noch ne Stimme. Zwischendurch bekamen wa mal Besuch von der Polizei, weil die Musi zu laut war, aber die waren ganz human. Um 1 Uhr machte ich die Fliege. Und wieder Regen. Kurz nach 10 Uhr setzte ich mich ins Auto und fuhr nach Oberhausen. Dort blieb ich zunächst im Auto sitzen, so schüttete es. Nachdem die C-Klasse gestartet war, ging ich mit Fotograf Jörg Stichert und Tochter den Rundkurs ab. Gott sei Dank ließ der Regen nach. Während das Schülerrennen lief, bereitete ich die A und B-Fahrer auf das Rennen vor. Beine einölen etc. Das Rennen war super besetzt und man traf auch den ein oder anderen, den man schon ne zeitlang nicht gesehen hat. Vor dem Start hielt ich noch ein Pläuschen mit Alex Gottfried, der später auch siegte, grüßte kurz nen alten Cottbuser Trainingskollegen und machte mich abermals auf, den Rundkurs per Fuß zurückzulegen. Am höchsten Punkt traf ich Papa Ivo, übernahm mit ihm die Verpflegung der Fahrer, bettelte zwischendurch bei Anwohner nach Wasser und kletterte pünktlich zum Zieleinlauf bei mittlerweile Sonnenschein zum Ziel hinab. Alsbald verabschiedete ich mich auch und trat die Heimreise an. Schnell noch Rennbericht getippt und online gesetzt und den Rest des Tages relaxt. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bei meinen Sonnenscheinen (14.-20.05.2007) Da es mir Montag noch nicht so gut ging, blieb ich noch einen Tag zu Hause. Ich nahm zur Abwechslung mal mein Valentinstagsgeschenk meines Gruppenleiters zur Hand und las das Buch Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" zu Ende. Da hat der Schubi ein goldenes Händchen gehabt. Mit offenen Armen wurde ich nun wieder im Büro empfangen. Schönes Gefühl. Nur nicht überanstrengen. Bissl Papier von einer zur anderen Seite schieben und schnell wieder nach Hause auf die Couch. Zwischendurch Wäsche gewaschen und telefoniert. Nach der Arbeit fuhr ich 40 min Rolle. Mehr Zeit blieb mir leider nicht. Tasche packen, Rad putzen und nicht allzu spät ins Bett. 6 Uhr klingelte der Wecker am Himmelfahrtstag. Andere nutzen solche Tage zum ausschlafen, doch ich hatte andere Dinge im Terminkalender stehen. Auto packen und ab nach Dortmund-Brakel zum Radrennen. Okay den Ortsteil fand ich gleich, doch wo war Start und Ziel. Der nette" THW Mann wollte einen auf oberschlau machen, aber nicht mit mir. 2 Minuten vor dem Start der C-Klasse stellte ich mein Auto ab. Im Regen schaute ich mir das Rennen an, lernte den Trainer von Tim Klinger kennen und freute mich mit Fabi über seinen 3. Platz. Ärgerlich war der Sturz von Dominik, der sich in der Spitzengruppe befand, aber dann Bekanntschaft mit dem Asphalt machte. Nachdem 2 Runden der A / B Klasse vorbei waren, es war so gegen 10.45 Uhr, machte ich mich auf den Weg nach Refrath, kurz hinter Köln. Hier bestritt ich selbst ein Rennen. Irgendwie habe ich dieses Jahr das Gefühl, dass die alle super schnell Rad fahren oder bin ich einfach nur schlecht??? Ab Mitte des Rennens war ich dann einigermaßen warmgefahren, stopfte das ein oder andere Loch und ordnete dann unseren Mädels an, den Sprint für Caro anzufahren. 3,5 Runden vor Schluss fuhr Melli noch mal vorne raus, als sie eingefangen war, setzte ich mich an die Spitze. Boa was hatte ich für brennende Oberschenkel. Ne halbe Runde vor dem Ziel scherte ich aus. Peg war dran. Alles klappte perfekt und Caro gewann und gab den Bundesligateams Coogee Saar und Koga Miyata das Nachsehen. Klasse. Nummer abgeben, Rad in Karton einpacken und schnell nach Hilden duschen. Wieder ins Auto und auf den Flughafen. Einchecken und Flug nach Dresden. Empfangen wurde ich von meinem Cousin nebst Freundin. Wie soll denn die Radkiste in das Auto? Dabei hatte ich doch extra gesagt, ich hab nen Karton dabei. Aber wo ein Wille, da ein Weg und was nicht passt wird passend gemacht. Ich verrate hier jetzt mal nicht, wie wir die 50 Kilometer nach Bautzen zurückgelegt haben, falls die Polizei mitliest. * grins * Im Smokroer Weg erwarteten mich meine beiden Sonnenscheine Tim und Jann. Boa Jann du wirst auch immer schwerer. Wie immer gab es lecker Abendessen und nach langem Quaken ging es irgendwann auch ins Bett. Als ich erwachte, war das Haus leer. Alle schon auf Achse. Zum Mittag gab es dann zwar nicht die versprochenen lecker Kohlrouladen, doch ich wurde auch so satt. Puh was war ich danach müde. Kannst du auf Tim aufpassen?" Klar kann ich. Ich nehm ihn mit raus in den Garten zum Mittagsschlaf. Rein in Kinderwagen, ich daneben im Liegestuhl und schnarch. Bis der Bäckerwagen klingelte. So da werden wir mal die Wirtschaft ankurbeln und die Kuchentheke leer räumen. Nach dem Cafe trinken nahm ich mein Rad und fuhr in die Stadt um bei SIXT einen Mietwagen zu holen. Ich hatte da ja mal ein SIXT Schild in der Stadt gesehen und da ist dann bestimmt auch die Station. Doch weit gefehlt. Andere Richtung. Zunächst wurde ja von Einheimischen behauptet, es gäbe SIXT hier gar nicht. Mit einer halben Stunde Verspätung wie bei der Buchung angegeben, war ich endlich am Ziel. Guten Tag, ich hatte ein Auto reserviert. Joh ich habe da den Mini Cooper für sie. Hääää? Wie soll ich denn da mein Rad und die Kiste und überhaupt reinbekommen? Was ist mit dem Van? Vermietet. Und der BMW? Ist teurer. Wenn ich jetzt den Dialog mit Herrn SIXT hier niederschreibe, bin ich morgen noch nicht fertig. Aber es war sehr amüsant. Solche Art Männer mag ich ja. Och wenn er bestimmt 35 Jahre älter war. Ich nahm dann also den 3er BMW getreu dem Motto was kostet die Welt und fuhr, nachdem ich noch 6 Döner besorgt hatte, ins Dorf zurück. Den Abend verbrachte ich bei meinem Onkel und bei meiner Oma. Kurz Mails checken und die Reise ging nach Schenkendöbern. Gut, dass der BMW Navi hat. Hier, kurz vor Guben, fand ein Radrennen statt und ich weiß nicht wie lange ich nicht mehr auf den Straßen meiner radsportlichen Anfänge war. Meine alten Trainer, Trainingskameraden, Betreuer, meinen Fahrschullehrer, Papas alten Chef, Mamas Arbeitskollegen, alle sah ich wieder. Erinnerungen kamen hoch. Unbeschreiblich. Doch dann musste ich mich für das Radrennen vorbereiten. 15 Kilometer Runde 4 Mal. In der 1. Runde haben se mich gleich am Anstieg abgehangen, doch ich kämpfe und schaffe den Anschluss. Nur noch 9 Mann (Frauen) vorne. Wir kreiseln, manchmal mehr, manchmal weniger. In Runde 4 bekomm ich Hunger und Durst und lasse ein paar Führungen aus. Die anderen denken ich will mich für den Spurt schonen. Mädels, ihr habt ne Rundfahrt und 3 Bundesligarennen in den Beinen, ihr werdet doch wohl keine Angst vor mir haben. Berghoch wird attackiert. Ich falle ab. Doch dank der Teamleistung der Berliner, die zu viert vorne vertreten waren und sich gegenseitig die Löcher zufahren, schaffe ich vor dem Ziel den Anschluss. Man versucht mich einzubauen. Da eine Lücke. Zwar ist es noch ein ganzes Stück bis ins Ziel aber no risk, no fun. Ich kann die Ziellinie schon greifen, doch was ist das? Rechts eine vorbei, links eine vorbei. 3ter Platz. Völlig okay. Von Schenkendöbern ging es nach kurzem Quaken nach Cottbus zu Mom und Dad. Dort noch 20 Minuten ausgefahren, geduscht, TV geschaut und um 22 Uhr ins Bett. 6.45 Uhr weckt mich das Handy. Puh. Frühstücken, zwischendurch Bilder vom Rennen in Mettmann bestellt und ab geht die Post nach Bielefeld. Am Dreieck Nuthetal in Berlin Vollsperrung wegen Brückenbauarbeiten. Nach 30 Minuten geht es weiter. Dank der PS schaffe ich es pünktlich zum Radrennen in Brackwede. Zusammen mit der Jugend wurden wir auf die Runde geschickt. Bei mir ging null komma nix. Nach 4 Runden streiche ich die Segel. Hach und Lästerspezialist war noch nicht da, jedenfalls hatte ich ihn noch nicht gesichtet. Nun musste er sich ein anderes Opfer an diesem Tage suchen. Aber im Männerfeld gibt es da bestimmt noch einige. Umziehen, Ende des Frauenrennens anschauen und ab nach Hilden. Da gab es noch einiges zu tun, erst recht als mich die Nachricht erreicht, dass Dominik am Wochenende mit 2 Siegen abgeräumt hat. Ich bringe den Mietwagen noch schnell weg und packe die Taschen aus. Schnell noch um das Geschenk für Peg gekümmert, sie wird nämlich 30!!!! am Dienstag und ab ins Schlummerland. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Eine Woche der ruhigerer Sorte (07.-13.05.2007) Nach einem normalen Arbeitstag erwies ich Chefe und Kumpel Jürgen nen Freundschaftsdienst und fuhr seinen BMW zum Reifenwechsel. In der halben Stunde, die ich da verweilte, erhielt ich über TV die Nachricht, dass Kollege Basso geredet hat. Aber viel kam dabei nicht rum. Es ist also weiterhin kein Ende bei der Thematik Doping in Sicht. Als Belohnung für meine Zeitopferung durfte ich mit dem Dienstwagen nach Hause fahren. Man fühlte ich mich wichtig. Dienstag morgen fuhr ich nun endlich mal zu Hanseline und holte das Budget Putzmittel für unsere kleine Mädels RG ab. Anschließend fuhr ich zum BMW Autohaus und lud Chefe ein. Sein neuer BMW, er hat nämlich paar Tage 2 Stück von der Sorte, war defekt. Gemeinsam ging es dann ins Büro. Unterwegs endlich mal bissl wieder miteinander gequakt. Dafür blieb in letzter Zeit sehr wenig Zeit. Für ne gemeinsame Radlrunde hat es in diesem Jahr auch noch nicht gereicht. Ansonsten war es ein eher ruhiger Tag für mich. Zum vorletzten Mal spielte ich Chauffeur und fuhr mit meinem Vorgesetzten nach dem Feierabend ins Autohaus. Wir waren sogar noch pünktlich. Ich dachte immer Frauen trödeln, aber es gibt auch einige männliche Konsorten. Chefe rausgeworfen und ab in die City. Musste für meinen Kollegen und Sportler Irfan noch ein Birthday Geschenk besorgen. Irfan ist seit einigen Wochen begeisterter Läufer und da ist doch ein Laufbuch nicht schlecht. Ein paar Traubenzuckerlutscher dazu und heimwärts. Mein Gruppenleiter war auf Dienstreise und irgendwie war ich heute nicht gerade motiviert. Da kam es mir gerade recht, dass ich noch mal J. T. bei der DEKRA abholen sollte. Wieder zurück, machte ich Feierabend. Und dies nicht nur dienstlich. Rauf auf die Couch und Seele baumeln lassen. Ganz anders war aus dienstlicher Sicht der Freitag. Als vorletzte auf dem Flur ging ich um 17.30 Uhr ins Wochenende. Nur der Gruppenleiter hielt noch die Stellung. Ich überlegte noch ne Runde zu radeln, denn auf meinem zweirädrigem Gefährt saß ich diese Woche überhaupt noch nicht. Es blieb beim überlegen. Frühjahrsputz. Draußen Land unter, übrigens schon die ganze Woche. Also nahm ich Staublappen und Wischeimer und machte mich an die Arbeit. Zwischendurch Kühlschrank füllen und Mittagsschlaf halten. Ganz schön anstrengend so eine Putzorgie. Ob ihr es glaubt oder nicht, ich hüpfte noch auf die Rolle. 1 Stunde Beine kurbeln lassen und dann stand nur noch TV auf dem Tagesablaufplan. Radrennen auf der Kö, doch ohne Lilli. Meine Gesundheit spielte nicht mit und so blieb ich schön zu Hause. Bissl nachgetrauert aber nicht allzu doll, da das Wetter auch mal wieder nicht berauschend war. So geht die Woche in die Kategorie - wenig geschehen, wenig passiert, wenig erlebt - meines Lebens ein. Doch nach einer ruhigen Woche folgt meistens eine weniger ruhigere Woche. Also dranbleiben!!! Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Lang nicht gesehen und doch wieder erkannt (30.04.-06.05.2007) Brückentag - gähnende Leere im Büro. Aber Lilli war fleißig. Also ich war körperlich anwesend, geistig das ist bei mir immer so ein Ding. Hi, hi. Heute fühlte ich mich wie in einem Callcenter. Ich hatte glaube ich 7 oder 8 Telefone zu betreuen. Um 17 Uhr machte ich die Biege. Ich war hundemüde. Eigentlich wollte ich heute noch ne kleine Runde radeln und schauen wie meine Glieder reagieren. Doch es blieb bei dem eigentlich. Boa ist die Gaffron in letzter Zeit faul. Ja, ja ihr habt ja recht. Aufstehen und radeln. Mal kurz 40 Minuten die Beine angetestet und sie waren ganz gut. Also werde ich das Rennen in Herford aufnehmen. Peg packte mich ein und gemeinsam fuhren wir nach Ostwestfalen. Neue Runde, neues Glück. Und damit es auch nicht langweilig war, fanden auch die Geschwister Becker und Tanja Hennes den Weg hierher. Das Peg und ich gut angekommen sind, war nicht vorhersehbar. Da war das knackende Lenkrad, die defekte Scheibe und noch so paar Kleinigkeiten. Nach dem Warmfahren, Melli gab das Tempo vor - aua - stellte ich mich zusammen mit den Favoriten in die letzte Reihe, tauschte noch paar Infos aus und los gings. Wat machen die denn hier schon wieder? Kann man das alles nicht mal gemütlich angehen? Meine Beine brannten und irgendeine Position machte ich nicht wirklich gut. Einmal, wirklich einmal gelang es mir nach vorne zu fahren, doch so schnell wie ich vorne war, war ich auch wieder hinten. Nee, das ist nicht mein Rennen. Aber die grauste war ich nicht. Ich hab wenigstens noch gesehen wo ich hinfahre, die ein oder andere Starterin nicht und so fanden sie sich auf dem Boden der Tatsachen, auch Asphalt genannt, wieder. 3 Runden vor Schluss, nachdem eine Fahrerin des AGC Teams keine Lust mehr hatte und das Hinterrad ihrer Vorderfrau verließ, bekam ich das Loch nicht mehr zu und beendete das Rennen. Nur den Ort des Ausstiegs wählte ich nicht ideal. Meine Jungs standen an der Stelle. Nun gut. Egal. Schade nur für meine Fans an der Rennstrecke. Der Weg zur Dusche wurde zu einer stundenlangen Wanderung. Melli und ich vertrauten Peg und gingen zu Fuß, doch warum direkt wenn es auch indirekt geht. Nach gefühlten 15 Kilometer Fußmarsch kamen endlich die heiß ersehnten Wasserstrahlen aus dem Hahn. Peg und ich schauten uns bei Cafe und Kuchen noch bissl das Männerrennen an und traten dann die Heimreise an. Zum Abschluss gab es in Hilden bei MC Cafe noch was zu schlürfen und der Tag der Arbeit neigte sich dem Ende. Ich weiß nicht wie lange ich Franzi - Rippe - Verstehsde nicht gesehen habe, aber ich habe sie wiedererkannt. Vorgenannte war auf einem mehrtägigen Seminar in Düsseldorf und so verabredeten wir uns an einem dieser Tage zum Abendessen in der Düsseldorfer Altstadt. Es gab einiges zu erzählen. Interessant fand ich die Storys von den Thüringen Rundfahrten Männer und Frauen und der 3 Länder Tour, wo sie mitgewirkt hat. Aber es ging na klar nicht nur um den Radsport. Die Zeit hielt leider nicht an und so kam es dann auch zur Verabschiedung. Gegen 22.00 Uhr war ich dann wieder in meiner Buchte. Damit ich nicht noch dicker und runder werde, nahm ich mal mein Rad mit zur Arbeit. Um kurz nach 15 Uhr schlüpfte ich in das langsam kneifende Trikot und die noch passende Hose und machte mich auf dem Weg zu einer Tour. Okay am Ende waren es stolze 42 Kilometer. Welche Altersklasse fährt eigentlich solche Distanzen? U 11 wa? Da ich die Woche über nicht allzu viel geschafft habe, versuchte ich Freitag die Woche zu retten. Als schon fast alle ausgeflogen waren, packte ich um 17.30 Uhr meine 7 Sachen und machte mich auf ins Wochenende. Dieses begann dann vor dem TV. Zunächst mal bissl Haushalt, einkaufen, Post und dann schaffte ich es noch auf die Fiets. Und wie schon am Donnerstag hatte ich am Ende 42 Kilometer auf dem Tacho. 5 Kilometerchen hab ich auch mal kräftig in die Pedale getreten. 6 Uhr klingelte der Wecker. Ich weiß nicht warum, aber ich bin aufgestanden und habe echt den Weg nach Remscheid zur Landesmeisterschaft angetreten. Man hier braucht man ja lange Handschuhe. 8 Uhr fiel der Startschuss und umgeben von Teenagern und Anfang 20-jährigen Fahrerinnen nahm ich den Wettkampf in Angriff. Gina suchte schon bei Kilometer 0 die Vorentscheidung. Doch irgendwie ging der Schuss nach hinten los. Angestachelt davon machten die Mädels Ballett wie man es gar nicht kannte. Am Zielanstieg war meine Hoffnung auf die Goldmedaille dahin. Lacht nicht. Man / Frau muss ja Ziele haben. Grins. Wär ich doch mal lieber im Bett geblieben. Aufgeben gibbet aber nicht und so fand ich mich in einer größeren Gruppe, auch Hauptfeld genannt wieder. 6 Kilometer lief hier gar nix aber am Berg drückten se jedes Mal hoch, dass ich dachte ich habe 100 Muskelfaserrisse. Obwohl besitze ich soviel Muskelfasern überhaupt noch? Die letzte Runde ließ ich alle noch mal sprinten und fuhr gemächlich ins Ziel, damit mein Fotograf noch ein Einzelfoto von mir schießen konnte. Am Ende wurde ich irgendwas um Platz 20 rum. Das Ergebnis soll ja wieder mal nicht richtig gewesen sein. Nun gut da müssen die Jungs mal wieder zeigen was in denen steckt. Nach dem Duschen war also gleich wieder Betreuerjob angesagt. Diesmal klappte es auch mit der Flaschenangabe. Bin ja lernfähig. Und dann der Hammer. Platz 1, 2, 5, 6, 8, 9 und 10. Die Zwillinge unschlagbar Besser geht es nicht. Chefe Uwe war auch mächtig stolz. Und ich erst, nachdem Robert mir seine Blumen schenkte. Tolle Geste. Da hieß es anschließend schnell heme und HP aktualisieren. Als das geschafft war, war auch die Woche geschafft. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ein Stein im Brett 23.04.-29.04.2007) Morgens erst im Bett und gleich auch wieder raus und ins Büro. Lange konnte ich leider nicht bleiben. Termine, Termine. Und die Reise ging mal wieder nach Bochum. Fotossession. Alles lief ein wenig durcheinander, aber ist nun mal passiert und das Leben geht weiter. Anschließend noch gemeinsam Abendessen und dann noch bis nach 23 Uhr mit Uwe gequakt. Mit dem kann ich ja immer Stundenlang Gespräche führen. Wann ich dann im Bett war, könnt ihr euch ja denken. Dienstag hab ich dann außer bissl arbeiten nixe getan. Akku leer. War ja auch nicht wirklich erholsam das verlängerte Wochenende, obwohl es mehr oder weniger Spaß gemacht hat. Bissl Hausarbeit noch erledigt und ab in die Falle. Das Wetter war so genial, also probierte ich mal die Vlassenroot Klamotten aus. Meine Beine waren gut und so pedalierte ich 70 Kilometer durch die Gegend - Standardrunde. Zwischendurch bekam ich eine sms, die mir Gänsehaut bescherte. Meine Freundin Jacqui ist heute von Cottbus nach Weißwasser ins Krankenhaus zu Jakob gefahren und hat ihm nen Besuch abgestattet und sie kam natürlich nicht mit leeren Händen. Ohne meines Wissens und nicht wissend, ob Jakob überhaupt noch dort liegt, war es für sie eine Selbstverständlichkeit dies zu tun. Dazu muss ich sagen, die beiden kannten sich nur flüchtig von der Unfallstelle. Für diese Aktion bin ich ihr unendlich dankbar und rechne ihr das hoch an. Ich bin stolz, so eine Freundin zu haben. Donnerstag nahm ich mein Rad gleich mit in die Firma. Nicht, dass ich mich vielleicht doch noch vor einer Trainingsrunde drücke. So fuhr ich von Düsseldorf über Dormagen nach Köln und auf der anderen Rheinseite zurück. Normal wollte ich 20 Kilometer mehr als am Vortag schaffen, doch meine Beine wollten heute überhaupt nicht. Kleiner Zwischenstopp an der Tanke, Flasche auffüllen und wieder nach Hilden. Wieder nur 70 Kilometer, aber wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Eigentlich wollte ich bissl länger arbeiten und mal wieder was für mein Stundenkonto tun, doch Rolando überredete mich zu einem zeitigen Feierabend. Bei dem Wetter Freitags lange im Büro, das geht überhaupt nicht. Ich kaufte mir noch schnell die Procycling und genoß das Wetter. Ich hatte mich schon auf eine Zugfahrt nach Bochum eingestellt, da fragte Tobi, ob sie mich mitnehmen sollen, sie fahren ja eh in Hilden vorbei. Supi, dann kann ich länger schlafen, aber nicht viel länger. Um 7.15 Uhr ging es mal wieder on Tour. Die Reise ging nach Nieuw Amsterdam, Nähe Emmen (Holland). PWZ Tour = 180 Kilometer über größtenteils Wirtschaftswege. Nummern abholen, Funk besorgen, Jungs einölen und ab zum Start. Ich hatte den Mechanikerjob während des Rennens. Die Mannschaftswagen fuhren hinter dem Feld ihr eigenes Rennen. Durch die Wirtschaftswege, kam es das ein oder andere Mal auch zu heiklen Situationen, doch Lothar hatte alles im Griff. Radio Tour funktionierte zunächst nicht, doch die Organisatoren kamen alsbald mit einem Ersatzgerät. Konzentriert lauschte ich dem Funk, ob ne Zahl zwischen 67 und 72 fällt. Da war sie. Robert attackiert und dann wieder. Die Jungs hatten Durst. Flaschen aufgefüllt und weiter geht's. Oje jetzt wird es ernst. Tobi hat Schaden und auch noch Hinterrad. Mächtig aufgeregt, ob ich mich nicht zu dämlich anstelle, sprang ich mit einem neuen Laufrad aus dem Auto. Rein damit und ab. Perfekt. Am Ende schafften es 2 von uns auch noch unter die Top Ten. Platz 5 und 8 für Robert und Michael. Klasse. Dann wieder Auto packen, Nummern abgeben, Funk wegbringen und Abreise Richtung Deutschland. Heute war chillen angesagt. Ich war völlig platt und hundemüde. Zwar sind die Jungs in Krefeld gefahren aber da haben mich keine 10 Pferde hinbekommen. Da die CD mit den Fotos vom Shooting im Briefkasten lag, hatte ich ja zu tun, nebenbei noch Radrennen im TV geschaut und den Tag mit grillen abgeschlossen. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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10 Jahre älter (16.-22.04.2007) Nach dieser Woche fühle ich mich 10 Jahre älter. Puh. Montag hatte der Postmann in der Firma allerhand zu tun. Gleich 2 Pakete erreichten mich. Ein gaaaanz großes von Löffler und ein nicht so großes von Mama. Das Paket von Mama lieferte ich gleich im Nachbarbüro ab. Das waren die heiß ersehnten Osterkekse. Löffler schickte Socken, Poloshirts und Funktionsunterhemden. Abend wollte ich eigentlich mit Kollege und Kumpel Roland Kartoffeln und Quark kochen, doch da sich mein Wochenplan, wie ihr später lest, kurzfristig geändert hat, sagte ich den Termin schweren Herzens ab. Doch Roland weiß um mein schwaches Herz und so machte er mir an diesem Tag den Bürotag kaum erträglich. Zum Feierabend fanden wir dann aber eine akzeptable Lösung. Mit 55 Kilometern auf dem Fiets beendete ich den Tag. Nun habe ich ein Feind mehr in meinem Leben und für die Aktion die ich mir heute geleistet habe, gehöre ich eigentlich an den Pranger. Ich habe einen Briefumschlag 2 mal verwendet. Die 1. Adresse vorne hatte ich dabei vergessen durchzustreichen - es war unsere Firmenadresse. Hinten drauf schrieb ich den Namen eines Kollegen verteilt über den ganzen Umschlag, welcher in einer anderen Etage sitzt. Durch die 2 Adressen auf dem Umschlag überforderte ich unseren Postverteiler. Ich bin doch echt davon ausgegangen, dass jemand Zeit hätte, den Briefumschlag zu drehen. Man bin ich blöd. Erst auf Nachfragen des Hauspostmannes bei meinem Gruppenleiter, warum denn der Brief nun im Fach andere Etagen liegt, wo er doch morgens noch im Fach meines Gruppenleiters reingelegt worden ist, habe ich meinen Fehler, der mich fast den Job gekostet hätte, bemerkt. Nur nicht zuviel verlangen. Zu Hause schlief ich dann fast vor dem PC ein, aber ich musste durchhalten. Der nächste Tag war noch nicht organisiert. Um 20 Uhr glaube ich, wusste ich wie ich nach Belgien komme, um meiner Tätigkeit als Betreuerin beim Amateurrennen im Rahmen des Scheldeprijs nachzukommen. Doch da gab es ja noch die Auslandsstartgenehmigung, die wir nicht hatten. Alle Ideen an diese zu gelangen missglückten. Egal. Ich bin dann ins Bett. Wird schon schief gehen. Urlaubstag. Ähm. Auf dem Papier. Die Reise ging nach Belgien zum Radrennen. Ich ließ die 5 bzw. 6 Jungs im Glauben, dass ich wegen der Betreuung mitfahre, aber mir war zu Ohren gekommen, dass Tom Boonen, zwar am Scheldeprijs nicht teilnahm, dass er aber vor Ort sein werde. Ich fuhr also um kurz nach 7 Uhr in Hilden los. Zunächst führte mein Weg nach Wassenberg zu Familie Sydlik. Ganz wach war ich wohl bis Ratheim nicht. Ich träumte vor mich und wurde plötzlich von Blitzlicht geweckt. Shit. Ich hatte das 30 Schild noch gesehen und als dann noch die Schule auftauchte hab ich mich tierisch über mich geärgert. Von Wassenberg ging es dann weiter nach Schoten, bei Antwerpen. Beim Nummern holen, konnte ich mal wieder bissl meine Niederländisch Kenntnisse aufbessern. Als die Jungs gestartet waren, suchte ich den kürzesten Weg zur Pommes Bude. Dann kamen die Jungs schon wieder um die Ecke geschossen. Tobi schon in Spitzengruppe. Mit vollem Mund schnell anfeuern, Fotos schießen und wieder ne Pommes reinschieben. Ganz schön anstrengend so was. Irgendwann zur Hälfte konnte ich Fabi nicht mehr im Feld entdecken. Oje da war wohl jemand mit den Kräften am Ende. Nur wo ist der Junge? Nix zu sehen im Start / Zielbereich. Als dann mal wieder das Feld kam, musste ich meine Äuglein reiben. Fabi ist ja noch drin und gaaaanz vorn. Man Lilli haste wieder den Jungs nix zugetraut. Am Ende hatten die Buben nen 45er Streifen. Puh gut dass ich nicht mitfahren musste. 2 sind auch noch in die Preisgelder gefahren. Wir machten uns also auf die Suche wo wir die Euros herbekommen. 1 Stunde dauerte das Prozedere und am Ende standen wir immer noch mit leeren Händen da. Die Preisverteilung war mittlerweile geschlossen. Nun konnten wir uns auch noch den Zieleinlauf von den Großen anschauen. Und Tom? Den verpasste ich. Heul, Schnief, Flenn. Auf der Rückfahrt nickte ich ein. Ich hatte doch fast gar nix getan und war kaputt. Ich werde alt. In Hilden angekommen, konnte ich schon fast wieder ins Bett gehen. Irgendwie hatte ich heute den ganzen Tag Hunger auf Kartoffel mit Quark und Leinöl. Um meinen Hunger zu befriedigen, fuhr ich nach dem Feierabend zu Kollege Roland nach Krefeld. Ich schälte die Kartoffeln und er machte den Quark. Ist wirklich lecker geworden. Nach dem Essen quakten wir noch über Gott und die Welt. Wurde auch mal wieder Zeit. Ich glaube gegen 22 Uhr verabschiedete ich mich und es war höchste Eisenbahn, denn zu Hause gab es noch einiges zu tun. Tasche und Rad packen, denn 3 Uhr schellte der Wecker im Handy. 3.55 Uhr ging die S-Bahn von Düsseldorf Benrath nach Düsseldorf HBF. Um 4.05 Uhr angekommen, kaufte ich mir erst mal Futter. 4.53 Uhr ging es dann weiter. Mit dem ICE ging es gen Heimat. Pennen war nur bis Dortmund möglich. Dann stiegen 2 Ehepaare zu und unterhielten das ganze Abteil. Borussen Fans die auf den Weg in die Hauptstadt waren. Am Ostbahnhof musste ich dann noch mal umsteigen. Aaaaaaarschkalt im Osten. 11.30 Uhr war ich endlich in der Lausitz. Mit dem Taxi fuhr ich zu Mama und Papa. Die Taxifahrerin war cool. Kann ich das knicken? Sie meinte die Radtasche. Äähm. Na wenn sie ein Rad schon mal geknickt haben. Zu Hause angekommen, hielt ich nach dem Mittagessen ein kurzes Schläfchen. Danach radelte ich durch den Spreewald. Da war ja das Wochenende jede Menge los. 80 Kilometer hab ich geschafft. Der Tag war noch lange nicht zu Ende. Ich traf mich mit Jaqui und ging ne Kleinigkeit essen und trinken. Um kurz nach Mitternacht trennten sich unsere Wege. Shoppen mit Mama und wer denkt in Cottbus kann man das nicht, der irrt. Jedenfalls war es an diesem Samstag so. Mit vollen Tüten und leeren Geldbörsen endete der Vormittag. Schnell nen Happen essen, Steuererklärung der Ellis noch komplett fertig machen und rauf auf´s Rad. 40 Kilometer, dann kurz Spreewaldgurken zu Hause abholen und zur Jugendherberge. Hier nahm ich meine Jungs in Empfang. Jeder bekam eine Gurke, manch einer auch zwei oder drei. Als sie in ihren weiß / grauen / blauen Outfit steckten nahm ich sie an mein Hinterrad und zeigte ihnen die ersten Startkilometer und die letzten Zielkilometer. Dann ab essen in Familie, denn mein Bruder war auch inzwischen eingetroffen. Rucksack packen und wieder Richtung Klosterweg. Massage. 3 Jungs trauten sich unter meine Finger. Bundesligarennen Cottbus-Görlitz-Cottbus. Ich rieb die Jungs vor dem Start ein und gab als Zielsetzung Top Ten Einzel und Top Ten Mannschaft aus. Unterstützung bei der Betreuung bekam ich von Jaqui. Nach dem Start fuhren wir mit dem Bulli zur Verpflegungsstelle. Hierher wollte auch mein Cousin kommen, doch leider haben wir uns zeitlich verpasst. Shit. Wir schlossen uns dann der Kolonne an mussten plötzlich in Rietschen vollbremsen. Sturz. Da auch nach Minuten sich nichts bewegte, stieg ich aus. Mist. Jakob mit Schlüsselbeinbruch. Ich versuchte ihn einigermaßen zu beruhigen, aber es gelang mir nicht wirklich. Am liebsten hätte ich in dem Moment getauscht. Ich versuchte die Ärzte zu überreden ihn nach Cottbus zu bringen, doch keine Chance. Weißwasser war das Ziel. Die Hoffnung ihn abends wieder mit nach Krefeld zu nehmen, wurde uns dann im Krankenhaus genommen. Das ganze trübte natürlich ein wenig die supi Leistungen der Jungs. Kurthchen wurde klasse 9ter und in der Mannschaft erhaschte man Platz 6. Zwischen Mallorca und dem Rennen in Cottbus scheinen die Buben viel gelernt und trainiert zu haben. Denn auf der Sonneninsel wurden sie vom sportl. Leiter des Team ISTA nur belächelt, die man aber in der Lausitz hinter sich ließ. Einfach mal nicht soweit den Mund aufreißen und immer auf dem Teppich bleiben, ne?! Irgendwann am Morgen erreichten wir Bochum. Die Sydlik Zwillinge hatten Erbarmen und brachten mich noch nach Hilden. Daaaaanke. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das Erfolgsrezept - Ostereier von Krabo (09.-15.04.2007) Zum Frühstück gab es wie schon die vergangenen 3 Tage 2 Eier oder auch 3 von Krabo. Irgendwie muss ich diese verdammte Palette ja alle bekommen und da mir keiner behilflich dabei sein wollte, haute ich mir damit den Wanz voll. Anschließend begab ich mich auf den Weg nach Ahrweiler. Dort angekommen hielt ich ein kleines Schwätzchen mit Frau Hennes, die am Vortag sich die Flandern Rundfahrt für Frauen angetan hat. Als Peggy dann eintraf, war ich immer noch nicht überzeugt, wirklich an den Start zu gehen und selber in die Pedale zu treten. Aber dann zog ich mich um und fuhr mich warm. Zweifel überkamen mich dann wieder kurz vor dem Start. Doch dann lief es besser als erwartet. Ich erreichte mit der Spitzengruppe das Ziel und hatte meine 1te Platzierung im Kasten. Platz 7. Mehr wäre doch unrealistisch gewesen. Den kompletten Rennbericht gibt es in einer anderen Rubrik der HP. Mein Trainingsrückstand machte mein bestens funktionierender Kopf weg und vielleicht waren auch Günter´s Eier dran schuld. Dank gilt hier auch noch einmal Dominik und Lukas, die mich am Vortag im Grunde überredeten, es zu versuchen. Nach meinem Rennen ging ich nahtlos in den Betreuerjob über. Kurz noch mit Paparazzi Jörg gequakt, der mir ebenfalls zu verstehen gab, dass man es kaum glauben mag, dass ich kaum trainiere, aber wer mich kennt, weiß dass ich nicht irgendeinen Mist erzähle. Mein Tag hat auch nur 24 Stunden. Die Jungs fuhren in ihren jeweiligen Rennen auch wieder supi Rennen und so war es ein rundum gelungener Ostermontag. Abend noch schnell die Buben HP aktualisiert und dann ab heia heia machen. Jetzt schmerzten doch die Beinchen ein wenig. Nach 4 freien Tagen war wieder Alltag eingekehrt. Die Arbeit rief. Bis 17.30 Uhr weilte ich im Büro. Heute war ja trainingsfrei nach dem Rennen. Ich war nämlich höchst motiviert, 3 bis 4 mal diese Woche auf das Rad zu steigen. Einmal hatte ich mit dem Rennen ja schon geschafft. * grins * Nach dem Feierabend bastelte ich an meiner Internetpräsentation, wusch Wäsche und erledigte andere Dinge. Mittwoch überkam mich dann ab Mittag eine Müdigkeit, sodass ich nach dem Brötchen verdienen den Weg in mein Bett suchte anstatt auf´s Rad. Da war mein Vorhaben schon wieder gescheitert. Aber ich habe mir gesagt, nur das zu machen wozu ich wirklich Lust habe und was mein Körper zulässt. Und heute ließ er halt nix zu. Auch der folgenden Tag brachte keine Besserung. Langsam macht sich auch wieder meine Pollenallergie bemerkbar. Nicht super schlimm, aber juckende Augen und bissl Nase laufen. Ich verschob meine Trainingseinheit noch einmal einen Tag nach hinten. 2, 5 Stunden hatte ich noch bis zur Dunkelheit und diese nutze ich dann auch. Mein Drahtesel sollte seinen Willen bekommen und frische Luft schnappen. Ich kurbelte 70 Standardkilometer und war nach Rückkehr ausgehungert. Mist 20 Uhr durch und Kühlschrank leer. Also musste der Pizza Man mir was vorbeibringen. Doch das dauerte über 1 Stunde. Kurz vor der Magersucht klingelte er dann. Ratz fatz alle. Das Wetter war bombastisch und eigentlich super Radlwetter. Doch als ich mir so meine Bude ansah, schrie die auch nach nem Staubsauger, ne Staublappen und ähnlichem. Also machte ich Frühjahrsputz. Nachmittag noch schnell die Vorbereitungen für den Sonntag treffen. Radrennen in Steinfurt. Aber nur für die Jungs. In der C-Klasse ging nur Fabi an den Start. Und der schlug sich klasse. Sitzt kaum 2 Jahre im Rennsattel und beweist schon so ne Übersicht. Als die Gruppe mit den Favoriten ging, war er dabei. Lohn der Mühen. Platz 5. Die älteren zeigten sich heute nicht von ihrer allerbesten Seite. Aber nicht jeder Tag läuft ideal. Bei fast 30 Grad rissen sie mir nach dem Rennen die gekühlten Getränke fast aus der Hand. Auf dem Rückweg schloss ich mich Micha und Lukas bis Bochum an. Den Hinweg hatte ich mit dem Zug absolviert, aber rückzu 3 Stunden dann bin ich wieder erst mitten in der Nacht zu Hause. In Bochum kam dann auch gleich der Zug nach Düsseldorf. Nur die S-Bahn in Düsseldorf verpasste ich durch ne Verspätung. In der Lodenheide angekommen, wurde die Homepage der Buben auf Vordermann gebracht. Irgendwann fiel ich dann schlafend vom Stuhl und hatte wieder ne Woche geschafft. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Osterhase hat mich vergessen (02.-08.04.2007) Es wurde mal wieder Zeit für neue Kollegen. Wird ja sonst langweilig. Also fingen an diesem Montag gleich 3 Frischlinge an. 2 Mädels und en Bub. Ich muss mir jetzt nur noch eine Mutprobe ausdenken, damit die 3 auch verdient haben, in unser Team aufgenommen zu werden. Kurz vor 18 Uhr machte ich dann die Biege und haute mich zu Hause auf´s Sofa. Richtig faul war ich dann am Dienstag bzw. kann ich mich nicht daran erinnern, irgendetwas sinnvolles getan zu haben, außer natürlich meinen Job 1 A erledigt. Muuuah. Umzugstag in der Firma. Bis dato hatte ich ja immer nen Praktikanten oder Auszubildenen bei mir am Schreibtisch, doch nun gibt sich Kollegin Fritz die Ehre. Fritzchen ist auch gerade in der Rauchen Abgewöhnungsphase. Na da bin ich mal gespannt. Nach dem Feierabend war ich mal in Hilden´s City shoppen. Neue Schuhe für die Arbeit mussten her. Und wo ich schon mal dabei bin, hab ich gleich noch den Ostereinkauf erledigt. Eigentlich wollte ich noch bissl radeln, aber das habe ich auf einen der folgenden Tage verschoben. Der letzte Tag vor dem langen Osterwochenende. Um 15.30 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Bochum zu Krabo. Hier gab ich meine Massagebank ab, die dann in ein paar Wochen hoffentlich den Weg nach Cottbus findet, quakte mit Günter ne dreiviertel Stunde über diverse Themen und fuhr um 17.30 Uhr zu Karin mit 25 bunten Eiern im Gepäck. Ich wehrte mich zwar, diese mitzunehmen, doch Günter zwang mich dazu. Also jut. Bei Karin angekommen, bissl gequakt und dann ging die Reise weiter. Wir hatten ne besondere Einladung, die wir na klar nicht ausschlagen konnten. 2 mal verfuhr Lilli sich zwar wieder kurz, doch wir kamen pünktlich an. Hier sei zu erwähnen: Ich habe im Mai Geburtstag. Vielleicht könnten die Leser meiner Kolumne für ein Navigationsgerät zusammenlegen??? Um 1 Uhr lieferte ich Karin wieder in der Bartmannstraße ab und fuhr mit immer kleiner werdenden Augen nach Hilden. Den Karfreitag begann ich nach meinen Eierschnitten sportlich. 70 Kilometer legte ich zurück. Meine Beinchen kurbelten die Standardrunde über Leichlingen. Ich überlegte noch, doch noch nach Bautzen zur Verwandtschaft zu fahren. Meine Cousine hatte mir im Laufe der Woche noch ein schlechtes Gewissen eingeredet, als ich für das Wochenende 14./15.4. nun auch noch die Jugendweihe einer anderen Cousine abgesagt hatte. Was soll ich denn Jann jetzt sagen, der ist schon ganz traurig, dass Ostern keiner kommt." Doch es wär purer Streß geworden, denn ich hätte am Sonntag ja schon zurück gemusst. Okay vielleicht nicht gemusst, aber Montag in den Megastau stellen, darauf hatte ich auch keinen Bock. Nicht ins Sachsenland zu fahren, war also eine Verstandsentscheidung, keine Bauchentscheidung wie ich sie sonst so oft treffe. Aber die nächsten Wochenenden sind terminlich ausgebucht und irgendwie muss ich auch mal Luft schnappen. Dies tat ich dann auch an diesem Nachmittag. Heute kam mir die Idee Campingstühle für die Vlassenroot Jungs für die Rennen zu besorgen. Doch ich fand im Internet nicht die richtige Adresse, wer das in Hilden haben könnte. Ich fuhr in den örtlichen Baumarkt - Fehlanzeige. Der Weg dahin war schon die Hölle. Ich hatte das Gefühl alle wollten an diesem Tage in die Stadt und nur eine Straße führt dorthin. Eine Blechlawine zog sich durch die Itterstadt. Wieder zurück überlegte ich was ich mit meinen 25 Eiern mache. Senfeier, na klar. Die Soße hab ich ja noch nie selber gemacht, also Premiere. Sie schmeckte. Jipi. Mein Gott war ich proppevoll. Ich verrate hier mal nicht, wie viel Eier ich verschlungen habe. Puh. Den Sonntagvormittag verbrachte ich am PC und vor dem TV. Der Hoppelhase hatte mich vergessen. Keine Schoki gefunden oder ähnliches oder muss ich zu Ostern och einen Wunschzettel schreiben? Dit habe ich nämlich nicht getan. Dann kochte ich Gulasch mit Klößen und Rotkohl. Ab Mittag schaute ich die Flandern Rundfahrt, wo in der Frauenversion Freundin Trixi undankbare Vierte wurde (welche leider nicht mal kurz übertragen wurde), aber ich bleib trotzdem Fan und bin stolz auf die Kleene, an und überlegte anschließend ob ich mir morgen das Rennen in Ahrweiler antun sollte. Bammel hatte ich ganz schön. 70 Kilometer Training, nur das kleine Rennen in Lohne und nu um die Ecken sprinten? Ich glaub das kommt zu früh. Doch dann war da noch Herr Ivo. Los, du fährst morgen." Aaaaber, dann kann ich doch euch nicht richtig betreuen, ihr seit doch gleich nach mir dran." Egal. Fahr." Aber die Spritzigkeit fehlt doch." Die kriegste erst, wenn de Rennen fährst." Ich entschloss mich, mich umzuziehen und Vorbelastung zu fahren. Bis Monheim war auch alles okay. Dann 5 Kilometer EB. Mein Gott können 5 Kilometer Belastung lange sein. Auf dem Rückweg dann noch 2 Antritte. Da fährt mein Dad ja noch schneller, war mein Gefühl. Und schlecht war mir. Der Gulasch war noch nicht verarbeitet. Hola die Waldfee. Ich berichtete Herrn Ivo und Herrn Scheffler von meinem schlechten Gefühl, doch beide waren weiterhin der Meinung ich solle es versuchen. Also packte ich meine Sachen für den folgenden Tag. Ich kann ja vor Ort immer noch kneifen. Fährt sie oder fährt sie nicht, das ist hier die Frage. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das Problem - der Kopf (26.03.-01.04.2007) Der Tag begann eigentlich ziemlich normal. Doch das hielt nur bis zum Mittag an. Ich saß an meinem Schreibtisch und auf einmal fing mein Schädel an zu brummen. Dieses Brummen wurde von Minute zu Minute unerträglicher. Dazu gesellte sich dann auch noch Übelkeit. Besonders gut schien ich auch nicht ausgesehen zu haben, denn die Kollegen wollten mich nach Hause fahren, ich jedoch war der festen Überzeugung, dass ich das alleine schaffe. Irgendwie war das keine so gute Idee. Es ging mir immer schlechter. Ich pfiff mir noch Tabletten hinter und schlief irgendwann für 3 Stunden ein. Besser ging es mir danach aber noch nicht. Also fuhr ich zur Bereitschaft ins Krankenhaus. Boa was ist hier denn los? Irgendwie überlebte ich dann die Nacht. Dienstag morgen ging ich erst mal zum Hausarzt. Die Schwester bedankte sich bei mir, dass ich erst heute komme. Häääääh? Gestern durften die Patienten bis zu 4 Stunden warten. Mein Doc konnte sich dann nicht wirklich erklären was mit mir los ist. Er gab mir ne Überweisung zum Neurologen, da ich ja ähnliche Symptome schon 2 Mal auf Mallorca hatte. Ich bin dann also wieder nach Hause und tätigte nen Anruf in der Firma. Danach wollte ich mir halt den Termin beim Neurologen besorgen. Die nette Stimme am anderen Ende der Leitung auf meine Nachfrage zwecks eines Termins: Für neue Patientinnen haben wir ab Juli Termine. *Ah ja. Und wenn ich jetzt nen Tumor im Kopp habe und im Juni sterbe, wer nimmt dann meinen Termin im Juli wahr???* Ich versuchte mich so gut es ging noch zu erholen, damit meine Arbeitskraft am nächsten Tag wieder zur Verfügung steht. Ist ja auch blöd, gleich nach dem Urlaub zu fehlen. Aber ich kann es leider nicht ändern. Gegen 09:30 Uhr war ich wieder an meinem Schreibtisch. Alle erkundigten sich nach meinem Befinden, ich sah wohl Montag wie der Tod auf Latschen aus. Um nicht gleich zu übertreiben, machte ich auch nicht all zu lange. Ob es richtig war oder nicht, aber mir war heute nach einer Runde radeln. Dabei traf ich Chefe mit Begleitung, der ebenfalls mit dem Fiets unterwegs war und smste dies gleich seinen Staffelkollegen des Düsseldorfer Marathons. Nicht das die auf der Couch liegen und Chefe alles rausreißen muss, damit Tower 1 nicht letzter wird. Nach 2 lockeren Stündchen war ich pünktlich zur Dunkelheit wieder in meinen Gemäuern. Und dann war da schon wieder Donnerstag. Morgens musste ich zum Blut abnehmen. Anschließend folgte ein ganz normaler Arbeitstag. Keine Überstunden an diesem Tag und nach Feierabend nix besonderes erlebt oder getan. Nun war schon wieder das Wochenende dran. Den Abend verbrachte ich mit Uwe und Sportsfreund Lausberg im Duisburger Innenhafen im Mongos. Sehr schöne Gegend. Gut, dass das Zielgebiet gleich an der Autobahn lag. Nach langer Parkplatzsuche, war ich trotzdem noch die Erste am Treffpunkt. Ich nahm dann schon mal Platz und studierte die Karte. Obwohl da ja nur Getränke und Marinaden aufgeführt sind. Als die beiden Herren eintrudelten, ging es endlich los. Run auf das Buffet. Ich nahm etwas vom Putenfleisch, etwas vom Kängeruh und ein wenig Straußenfleisch. An das Krokodilfleisch hab ich mich nicht getraut. Wir quakten über Gott und die Welt und verließen Mitternacht das Restaurant. Um 0.30 Uhr war ich dann schon unter meiner Kuscheldecke. 8 Uhr aufstehen, frühstücken, Rad einpacken und ab nach Lohne, genauer gesagt Wietmarschen-Lohne. Dies ist wichtig, denn Lilli fuhr zunächst nach Lohne bei Vechta. Da auf der Autobahn schon nicht alles so schnell ging, wie ich es mir vorgestellt hatte, war ich dann heilfroh endlich in Lohne zu sein und da war dann gleich mal Stau. Klar, wegen der Absperrungen für das Radrennen. Doch da war am Ende kein Radrennen, sondern einfach nur ne Baustelle. Hä? Ich beschloss mich mal zu erkundigen, wo denn der Ortsteil Wietmarschen sei. In der Taxizentrale dann die ernüchternde Nachricht. Wietmarschen-Lohne ist bei Lingen. Fahren se einfach auf die Autobahn wieder Richtung Osnabrück und die nächste Abfahrt runter. Dann Richtung Lingen und vor Lingen auf die Umgehungsstraße Richtung Nordhorn." Gesagt, getan. Kann ja nicht weit sein, wenn ich die nächste Abfahrt schon wieder runter muss. Guten Mutes machte ich mich auf den Weg. Die Auffahrt rauf, die nächste runter. Was steht da auf dem Schild???? Lingen 60 Kilometer? Ich glaub ich steh im Wald. Das darf doch alles nicht wahr sein. 60 Kilometer Landstraße. Aber nicht das ich da 70 km/h bei erlaubten 70 km/h oder 100 km/h bei erlaubten 100 km/h fahren konnte. Nö. Opa, Mama und all diejenigen die da unterwegs waren, dachten gar nicht daran, das Gaspedal so weit runterzutreten, dass sie die erlaubten km/h fahren. Von Minute zu Minute wurde ich in meinem Auto aggressiver. Gut, dass ich alleine unterwegs war. Um kurz nach 13 Uhr, ich war seit 9 Uhr unterwegs, hatte ich es endlich geschafft. Lohne bei Lingen. 30 Minuten bis zu meinem Start. Bock hatte ich jetzt eigentlich keinen mehr. Doch ich zog mich um, heftete mir eine Nummer auf den Rücken und stellte mich an den Start des 36 Kilometer Rennens. Die ersten 3 Runden á 6 Kilometer schaute ich mir von hinten an bis ich zum Angriff blies. Links mit Schwung vorbei. Doch nicht die zahlreichen Holländerinnen fuhren mir das Loch zu, nö die Deutschen Fahrerinnen ließen sich nicht lumpen. Nach der Aktion stieg mein Motivationspegel wieder gen Null. In der letzten Runde raffte ich mich noch mal auf und fuhr ca. 2 Kilometer vor dem Ziel auf Position 5 hinter vier Niederländerinnen. Gute Ausgangssituation. Als wir auf den Landwirtschaftsweg bogen, hakten die Mädels wieder mit ihren Lenkern ein, kreischten und fuhren ihre Ellebogen aus. Ich hatte jetzt endlich die Nase gestrichen voll und kullerte nur noch ins Ziel. Anschließend schaute ich mir noch das Männerrennen an, wo ja meine beiden Schützlinge Lukas und René noch fuhren. Die beiden zeigten mal wieder großen Sport. Immer vorne dabei, obwohl da Radsportler aus 1 bis 2 Kategorien über den beiden en masse am Start waren. Um 17 Uhr machte ich mich auf den Nachhauseweg. Diesmal direkt. Von 19 Uhr bis 22 Uhr bastelte ich noch an der HP und schloss dann die Äuglein, denn ... Um 5.30 Uhr klingelte der Wecker. Duschen, ne Schnitte hinter die Kiemen geschoben und ab zum S-Bahnhof. Dann ging es mit der S-Bahn nach Düsseldorf. Hier stieg ich in den Niers-Express um und fuhr nach Weeze, mit dabei hatte ich mein Rad. Von Weeze radelte ich ins 7 Kilometer entfernte Uedem. Bei kühlen Temperaturen war ich um 8.30 Uhr angekommen. Um 9 Uhr schaute ich mir das Senioren Rennen an, anschließend das Jugend Rennen. Während des Juniorenrennens trafen auch die jüngsten des Team Vlassenroot RSV Bochum ein. Dominik ölte ich die muskulösen Beinchen ein und dann war ich ganz aufgeregt als der Startschuss für die Jungs fiel. Aber wie am Vortag zeigten in Uedem Dominik, Stephan und Fabi eine super starke Leistung. Ich fuhr zwischenzeitlich die Runde ab, machte Bekanntschaft mit dem Fotografen in der Kurve, der in den vergangenen Jahren immer supi Fotos von mir schoß, unterhielt mich sehr nett mit ihm und empfing nach 71 Kilometern die Jungs im Ziel. Robert startete im letzten Rennen in der Hauptklasse. Da sein Vater vor Ort war, zog ich mich gegen 16 Uhr um, um den Rückweg mit dem Rad in Angriff zu nehmen. Rückenwind und ca. 80 Kilometer wurden mir gesagt, erwarten mich. Doch das war gelogen! Gegen- und Seitenwind und ganze 100 Kilometer. Aaaah. Pünktlich zur Dunkelheit erreichte ich Hilden. Damit war mein Tag noch nicht zu Ende. Aus Melle erreichte mich die Meldung Sieg und Platz 2 für den anderen Teil des Team Vlassenroot RSV Bochum. Also musste noch die Homepage gemacht werden. Bilder aus Uedem flogen auch noch auf meinem Bildschirm, sodass ich gut zu tun hatte. Um 23.30 Uhr hatte ich den Zeitungsartikel für die WAZ fertig und konnte meinen 18 Stunden Tag ausklingen lassen. Bis nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Zurück in die Wirklichkeit (19.-25.03.2007) Warum hat nur alles schöne mal ein Ende? Warum ist die Wirklichkeit manchmal so hart? Aber bis dahin sind es ja noch ein paar Tage. Genaugenommen derer 3. Montag spielte ich mal wieder Tourenguide und das nach einer Nacht, die ich mehr auf der Toilette als im Bett verbrachte. Zusammen mit ein paar Herren der Fa. Siemens kurbelte ich über die Insel. Auch die Frankfurter waren dabei. Leider war es ein wenig kühl und die Frankfurter & Peg beschlossen keine Cafépause in Felantix einzulegen und fuhren durch. Ich brauchte aber diese Pause. Mit einer Cola gestärkt, ging es weiter. Es blies ein heftiger Wind und meine Begleiter hatten erste Probleme. Einer zog so heftig am Horn, dass sein Lenker sich lockerte. Nur Rudi, der älteste der Truppe pedalierte locker über die Wellen nach Llucmajor. Am Ende wollte ich die Homepage der Jungs aus Bochum aktualisieren, was mir mit Hilfe von 2 Spezialisten gelang. Ich war endlich mal über W-Lan im Internet. Danke Thomas, danke Christian. Die Leute im Hotel bekamen die DVD "100 Jahre Tour de France" zu sehen und somit hatte ich auch meinen Animationsjob an diesem Abend erledigt. Auch heute nahm ich die Siemensjaner an mein Hinterrad. Nach dieser Einheit hat sich wohl endlich mein Oberschenkel wieder vergrößert. Boa war das stürmisch. Kurze Cafépause in Petra und bei Gegenwind vom feinsten zurück. Den letzten Tag auf der Insel nutzte ich zu einer Shoppingtour nach Palma. Anschließend packte ich mein Rad ein und meine Tasche. Bloß nicht wieder Übergepäck. Also alles mögliche in den Radkarton. Man was Weiber immer so an Klamotten mitschleppen. Nach dem Abendessen ging die Abschiedszeremonie los. Ich hasse so was. Tschau Peter, tschau Horst, tschau ihr Hessenbuben, tschau Peg. Nach der Henkersmahlzeit ging es um 8 Uhr zum Flughafen. Vorher musste ich noch das Hotel bezahlen. Da von meiner Kreditkarte aber nur 1.500 Euro abgingen und die Rechnung sich auf über 2.900 Euro belief, musste die EC Karte herhalten. Doch da gab es ein Problem. Wie war noch mal die PIN? Mit Puls 200 erinnerte ich mich dann doch schließlich. Puh. Nach dem Einchecken ging es noch schnell in den Duty Free. Schlappes brauchte wieder Drogen. Doch es gab seine Lieblingsmarke nicht. Kurzer Anruf und kurze Entscheidung mal was anderes zu probieren. Oh. Nur noch 30 Minuten bis zum Abflug. Jetzt aber Beeilung. Da fliegt man mal alleine und ist auf dem Flug gar nicht alleine. Ich habe noch nicht mal gesessen, da hatte ich schon nen Steward an meiner Seite. Der ließ dann auch nicht locker. Fragen über Fragen und dann wollte er auch noch nen Trainingsplan um mal an einem Triathlon teilzunehmen. Als er dann mal arbeiten musste, hab ich schnell die Äuglein geschlossen. Nachdem der Start echt ruppelig war, war die Landung nach etwas mehr als 2 Stunden sehr sanft. Ich war als erste aus dem Flieger raus, aber als letzte dann vom Band weg. Ich betrat die Außenwelt und wurde mit Regen empfangen. Supi. Bis ich bei meinem Auto angelangt war, war mein Karton fast aufgeweicht. Auf der Autobahn kam es dann noch schlimmer. Schneeeeeeee. Zuhause angekommen, erst mal die Post gesichtet und Wäsche gewaschen. Dann überall wieder angemeldet und zeitig pennen gegangen. Am nächsten Tag war ja da noch was. Arbeit!!! Okay meine Kollegen begrüßten mich ganz lieb, aber doch fiel es mir sehr schwer wieder in den Alltag zurückzukehren. Ich sichtete meinen Schreibtisch, erzählte ein wenig vom Urlaub und machte nach 8 Stunden Feierabend. Wochenende. Endlich. Hi, hi. Ab zur Post, meine Kärtchen einlösen. Oje ein Brief war nicht mehr da und das war auch noch meine Lizenz. Auf Nachfrage bei meinem Verein, ist da aber kein Einschreiben zurück gekommen. Lizenzen verschwunden. Danke Post. Und das bei einem Einschreiben. Betreuereinsatz bei Köln-Schuld-Frechen. Kaum angekommen, hatte ich schon die 1. Aufgabe an der Backe. René war nicht gemeldet und die maximale Anzahl von 200 Startern war bereits erreicht. Aber Lilli ist ja nicht Lilli, wenn sie nicht bis zum bitteren Ende dafür kämpft. Auch die Herren, die sich da vordrängeln wollten, ließ sie keine Chance. Und dank einiger Abmeldungen, konnte Sportsfreund Lausberg dann starten. Hat er sich auch verdient nach seinem Sieg in Nienburg. Leider blieb mir keine Zeit mehr, die Jungs die Beine locker zu machen. Ich machte am Start ein paar Fotos, traf noch die Mama von einer U 13 Fahrerin aus Bocholt und quakte bissl mit ihr und verbrachte die anschließenden Stunden mit den Eltern von René. Dann kamen endlich die Jungs. 150 Meter vor dem Ziel haben se unseren Patrick eingeholt. Shit. Kurthchen wurde dann Vierter, Micha 6ter und Tobias 10ter. Ist doch klasse, 3 unter den Top Ten. Da meine Paparazzis wieder gute Arbeit geleistet haben, konnte ich nach Rückkehr in mein Kellerloch gleich die Internetseite auf den neusten Stand bringen. Schnell noch den Pressebericht für die WAZ geschrieben und der Sonntag neigte sich dem Ende. Ich plane jetzt mal meinen nächsten Urlaub. Man muss ja Ziele im Leben haben. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Sonnenstich??? (12.-18.03.2007) Heute schloss ich mich mal einer netten Männertruppe an. Da diese aber über den Orient fuhr, nahm ich mit 2 Männern, die sich diese Quälerei auch nicht antun wollten, den einfachen Weg nach Bunyola. Dort trafen wir uns auf einen Café und traten gemeinsam die Heimreise an. Abends gönnte ich mir bei Peter eine Massage. Er hatte aber nicht viel zu tun. Keine Muskeln mehr vorhanden oder nix drin. Mit Freundin Karin und Anna begleitete ich die Truppe vom Vortag auf ihrer Königsetappe mit dem Auto. Nachdem ich dank meiner nicht funktionierenden Orientierung den Weg nach Inca nicht auf Anhieb fand, fuhr ich zum Kloster Lluc, da wir davon ausgingen, die Jungs seien längst vorbei. Doch wir fanden sie nicht. Also wieder runter. Da kamen sie. Wenden in 3 Zügen mitten in den Serpentinen. Karin flanzte sich auf den Rücksitz, wir machten die Kofferraumklappe auf und fingen an zu filmen. Am Kloster Lluc angekommen, ging es weiter zum Puig Major, dann 14 Kilometer bergab nach Soller. Hier hatten sich die Jungs eine Pause verdient. Doch keine Pause für mich. Oben hatte ein Radsportler seinen 3 Platten und kein Material mehr. Also wieder 14 Kilometer mit dem Auto bergauf, Radler in Auto eingeladen und wieder hinab ins Tal. Dort Karin und Anna wieder eingeladen. Die Jungs waren derweil schon wieder im Sattel und bezwangen den letzten Berg des Tages. Auf der Abfahrt gab es noch einen Sturz. Bis auf Prellungen und kleinen Abschürfungen ging dieser relativ glimpflich aus. Am Mittwoch begleitete ich Ulrich von GWR ein Stückchen auf seiner Fahrt nach Deija. Ulrich wollte dort einen Kumpel besuchen. In Soller trennten sich dann unsere Wege. Wieder in Playa de Palma angekommen, saßen Bettina, Peg und die Frankfurter schon im Casablanca. Man sind die alle faul. Oder sind die vielleicht alle nur bissl schneller als ich gefahren? Die Frankfurter erzählten mir von einer ruhigen Runde also schloss ich mich heute mal dieser an. Doch von ruhig konnte keine Rede sein. In Manacor ordnete ich eine Pause an. Meine Flaschen waren leer. War ich in den letzten Tagen an eine mindestens 1-stündige Pause gewöhnt, musste ich diesmal nach ein paar Minuten schon wieder in die Pedale treten. Kurz vor dem Trainingsende ärgerte ein Mitstreiter noch Peg. Sowas macht man nicht umsonst. Im Stammcafé Casablanca angekommen, knöpften wir uns den Typen mal bissl vor. Und schlau ist der Junge. Die, die Radrennen fahren, bilden keinen Laktat. Schon klar. Abends trafen wir uns zum Abendessen mit Klaus & Co., Karin, Anna und Peg zum Essen im 12 Apostel. Lecker Pizza und Nudeln. Hmmh. Nach einer bergigen Runde von knapp über 3 Stunden stand ein Fotoshooting auf dem Programm. Hobbyfilmerin und -fotografin Karin managte das ganze. Für die Hotelgäste bereitete ich ein Radsportquiz vor. Anschließend gab es noch eine Tombola. Leider gewann ich den Satz Lightweightlaufräder nicht. Boa was bin ich müde. Heute ließ ich mein Rad im Keller. Mittag watschelte ich ins 12 Apostel, aß ne Tomatensuppe und ne fette Pizza und traf dort auch auf die Jungs aus Hannover. Es war ihre Henkersmahlzeit. Schnief. Auch sie verabschiedeten sich wieder gen Deutschland. Mit dem Bus fuhr ich zum Hotel zurück und gönnte mir ein Mittagsschläfchen. Irgendwie war mit mir nix anzufangen an diesem Samstag. Ich bekam kaum meine Äuglein auf. So war ich auch um 20 Uhr schon im Bett, schaute teilweise DSDS und pennte irgendwann dabei ein. Der Sonntag sollte nicht viel besser sein. Ich hatte morgens kaum Hunger. Eigentlich wollte ich mich heute auf dem Weg zum Puig Major machen. Doch nach dem Frühstück pennte ich wieder in meinem Bett ein. Mittag raffte ich mich zu 1 Stunde radeln auf. Und dabei machte ich noch einem deutschen Vater glücklich. Der hielt mich auf dem Boulevard an und bat mich, seine 4-jährige Tochter mit zu suchen. Diese war mit dem Fahrrad verschwunden. Selbstverständlich nahm ich die Spur auf und nach einiger Zeit war das Mädchen auch gefunden. Überglücklich waren Daddy und Tochter wieder vereint. Ich setzte meine Kullerrunde fort und putzte nach Rückkehr mein Gaul. Ich schaffte es auch noch zu einem Café. Man was war ich stolz. *grins* Das Wetter soll in den nächsten Tagen nicht mehr so schön sein. Vielleicht ist das auch besser für mein Wohlbefinden? Vielleicht habe ich zuviel Sonne getankt? Vielleicht brühte ich aber auch was aus? Mal abwarten. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Uuuuuuuurlaub (05.-11.03.2007) 17 Tage Mallorca warten auf mich. Und wie schon angekündigt, wird es bestimmt ein besonderer 18ter Aufenthalt. Montag in aller Frühe ging es zum Flughafen. Frau Easyjet hatte wohl keinen so guten Tag erwischt und stand mit grimmiger Miene am Check-In. Reisen Sie alleine?" Ja, wieso?" Sie haben 1,5 kg zuviel Gepäck." Jetzt mach mal hier nicht den Aufstand dachte ich bei mir. War ihr dann aber doch bissl blöd und so ließ sie mich kostenfrei einchecken. Die gleiche Dame wollte dann noch mal beim Einsteigen in die Maschine stenkern, aber sie konnte meine Urlaubslaune nicht beeinflussen. Mit etwas Verspätung, die Handgepäckkontrolle zog sich extrem in die Länge, hob der Flieger ab. 2,5 h später war ich wieder da. Auf der Sonneninsel. Rad zusammengepackt und ne Einrollrunde zurückgelegt. Bettina war nu och nicht mehr alleine im Hotel. Wieder stieg ich auf´s Radl und fuhr mit Bettina gemächlich los. Doch schon bald zogen die Wolfsburger an uns vorbei. Da wollte Bettina dann unbedingt hinterher. Puh ist das schnell. Das haut mich glatt aus den Schuhen. An einem Hügel lass ich auch reißen. Ey ich habe keine 5.000 Kilometer seit November in den Beinen. Nehmt mal ne 0 hinten weg. Nach dem Abendessen war ich schnell in der Kiste. Da Bettina heute Ruhetag hatte, traf ich mich mit Caro, die auch auf der Insel weilte, aber ein anderes Hotel wählte. Das Tempo war völlig okay, doch was war das? Orient? Oh nee. Und auf einmal knackten die Jungs los und Caro hinterher. Und tschüss. Ich gondelte alleine Serpentine für Serpentine hinauf und kam noch vor der Dunkelheit oben an. Nach meiner Rückkehr stellte ich zu meiner Freude fest, dass die Jungs aus Hannover nun auch da sind. Regen = Ruhetag. Gegen Mittag hörte der Regen auf, aber es stürmte a la Kyrill. Am Nachmittag mietete ich mir ein Auto und fuhr zu den Bochumer Jungs nach Alcudia. Dort traf ich auch Uwe. Wir tranken Cafe und quakten über die letzten Tage. Ich aß mit zu Abend und fuhr gegen 21 Uhr wieder zurück in mein Hotel. Toller Abend. Jetzt kam auch Peg. Ich holte sie vom Flughafen ab. Da Peg die ganze Woche krank war, konnten wir leider nicht zusammen trainieren. Also fuhr ich alleine ne kleine Runde. Um 14 Uhr musste ich nämlich den nächsten Gast abholen. Ulrich vom SV GWR betrat spanisches Land. Am Samstag brachte ich es nur zu einer klitzekleinen Runde. Dem Sturm sei Dank. Gut, dass ich nicht nur 40 kg wiege. Und da Peg noch kränkelte, hatte ich keine Lust alleine rumzueiern. Nachmittag holte ich dann noch Udo und Friedhelm ebenfalls vom SV GWR ab. Freundin Karin ist jetzt auch da und somit sind wir tuto completo. Mit den Hannoveranern, Bettina, Kumpel Klaus, David von Lightweight und noch weiteren langsamen Radfahrern fuhren wir heute nach Petra. Dort machten wir eine laaaaaaaange Cafepause und pedalierten Richtung Playa de Palma zurück. Hier gingen wir noch allesamt ins Cafe Casablanca und weilten bis zur Abendbrotzeit. Das Wetter ist bombastisch. Die Stimmung genial. Aber warum ist schon die 1. Woche um? Haltet die Zeit an! Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Alte Gewohnheiten aufleben lassen (26.02.-04.03.2007) Montag bin ich ein wenig schwerfällig aus dem Bett gekommen. Geh ich noch ne Runde laufen vor der Arbeit? Och nee. Also ab zur Arbeit. Um 11 Uhr kurzen Zwischenstopp eingelegt. Ich zog mir in der Raucher Lounge die Pressekonferenz von Ulle rein. Persönlich finde ich es schade. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Fast jeder hat ja dazu eine andere Meinung. Für die Zukunft wünsche ich ihm alles Gute. Um 17.30 Uhr fuhr ich gen Hilden, um die Joggingrunde nachzuholen. Doch mein Popo wollte lieber auf der Couch sitzen. So fuhr ich zu 20.30 Uhr wiederrum nach Düsseldorf. Hier bin ich nach langer, langer Zeit mal wieder mit Mandy und Frankyboy ins Kino gegangen. Beim letzten gemeinsamen Auftritt waren beide noch ledig - es ist 1 Jahr her -, mittlerweile haben beide ihren Partner fürs Leben das Ja Wort gegeben. Mandy kam dann auch mit ihrer besseren Hälfte. So gingen wir zu viert in die Überraschungspremiere. Was für eine Überraschung der Film? Titel? Ääääähm. Blackout. Tztztz. Um 23 Uhr pünktlich zur Talkshow Beckmann war ich in meinen 4 Wänden. Heute war mal wieder ein Besuch in Bochum bei Karin angesagt. Gut, dass ich soviel Geduld habe. 1,5 Stunden tuckelte ich durch´s Ruhrgebiet. Endlich angekommen, gab es lecker Abendessen. Bis 22.30 Uhr gequasselt und angefangen unsere Reise Ich bin dann mal weg" im Juli zu planen. Die Rückfahrt erforderte höchste Konzentration. Es goß aus Eimern, Aquaplaning ohne Ende. Doch ich kam heil an. Mittwoch Abend war ich eigentlich mit Peg in Kölle verabredet. Doch daraus wurde nix. Mit meinem Gruppenleiter saß ich bis 20.15 Uhr zusammen und strickte an einer Arbeitsanweisung. Und wehe es passt dem Auftraggeber nicht. Dann gibbet nicht nur Ärger mit mir sondern auch mit Peg und wenn Peg mal in Rage ist - Achtung. Da diese Woche schon viele Kollegen - genauer gesagt alle bis auf Urs und mich Urlaub haben, dachte sich unser Gruppenleiter, er könne sich wenigstens einen Tag anschließen. Es sei ihm gegönnt. Wir bekamen nun auch noch einen neuen Praktikanten. Aber wir bekamen irgendwie alles gebacken. Dies sollte mein letzter Arbeitstag vor meinem Urlaub werden. Mittag ging ich wie so oft mit den alten Kollegen aus meiner ehemaligen Abteilung zu Tisch und nahm noch meinen Gruppenleiter mit. Läufchen bekam dann von mir mal wieder ein Spruch reingedrückt und Silke meinte doch echt: Boa wenn ich mit Lilli zusammenarbeiten müsste, würde ich bestimmt depressiv werden. Nach dieser Aussage sah ich Schubi an und fragte ob dem so wär. Er sah das ganz anders und meinte wer bei Liane depressiv wird, dem ist nicht zu helfen. Eher müsste Liane depressiv werden. Danke für das Kompliment. Um 18.45 Uhr war mein Schreibtisch noch mit diversen Dingen belagert. Also noch ein Tag dranhängen. Chefe nahm mich mit nach Hause und ich erzählte noch was von einer Runde laufen, doch wieder einmal wurde es daraus nix. Ich werde das doch mal mit der Läufergruppe gründen in Angriff nehmen. Ich bin nämlich nicht die einzigste, die sich ständig vornimmt, mal bissl was für die Gesundheit zu tun. Schließlich wollen im Mai ja einige am Staffel-Marathon in Düsseldorf teilnehmen. Mal sehen ob ich dabei bin?! Um 10 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Dortmund. Ich wollte zur Teamvorstellung des neuen Juniorinnen Bundesliga Teams. Meine Orientierung ließ mich im Stich und nachdem ich stundenlang durch Dortmund geeiert bin, gab ich auf und fuhr ins Büro. Unterwegs meldete sich mein Bruder noch aus Sibirien. Er hatte einen Marathon über den Baikalsee hinter sich gebracht. Chapeau. Nach 5 Stunden hatte ich soweit alles erledigt, dass ich beruhigt 2,5 Wochen Urlaub machen kann. Dann ging es ans Tasche packen und Rad verpacken. Anschließend schaute ich mir Wetten, dass ..." an. Gut, dass Deutschland sucht den Superstar Auszeit hatte, sonst wäre die Entscheidung sehr schwer gefallen. Um kurz nach 8 Uhr weckte mich eine sms aus Mallorca. Uwe kündigte seine heutige Tour über den Puig an. Ob ich den in den nächsten Tagen auch in Angriff nehme oder ob es beim Randa bleibt? Ich machte mich an das Bude schrubben. Nicht das mein Postmann einen Infarkt bekommt, wenn er meine 4 Wände betritt. Das könnte bedeuten ich bekomme nen neuen Chef, neeeeeeeee lieber nicht, dazu würde ich noch einen sehr guten Freund verlieren. Den brauch ich doch noch, wenn ich meine eigene Firma aufmache als Chauffeur. Besonders gefreut habe ich mich an diesem Tag über den Gästebucheintrag meines Bruders. Ich freu mich über jeden Eintrag, aber von seinem besten Freund nen Eintrag zu bekommen, ist doch was besonderes. Ich verabschiede mich jetzt in den Urlaub, der ich glaube ein besonderer Urlaub wird. Ich werde bissl Rad fahren, aber nur nicht zuviel tun. Vielmehr geht es mir darum, dass ich Leute dort treffe, die ich u. a. schon lange nicht gesehen habe (die Hannoveraner, Klaus & Co., die Frankfurter). In der einen Woche sind wir glaube ich knapp 30 Leute. Aber ich werde berichten, wenn diesmal WLAN funktionobelt. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu blöd dafür. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ein Auto besitzen ist Luxus (19.-25.02.2007) Rosenmontag - im Sachsenland war davon nix zu spüren. Nach dem Frühstück fuhr ich zum shoppen nach Bautzen und kurbelte die Wirtschaft an. Unter anderem musste ich auch noch meinen großen" Lottogewinn von Weihnachten einlösen. Also glich sich das mit dem Ankurbeln der Wirtschaft wieder aus. Mit einer Stunde Verspätung kam ich zum Mittagessen. Sowas findet ja mein Onkel überhaupt nicht gut. Heute feierte er auch noch seinen 55igsten Geburtstag und ich dachte, überlegst dir mal ne Überraschung und bringst ihm ne Bildzeitung mit. Voller Stolz überreichte ich ihm also die Zeitung und meine Cousine lachte sich halb schrott. Nr. 3 mittlerweile. Morgens beim Brötchen holen, hatte mein Onkel sich schon selbst eine geholt und meine Cousine, also seine Tochter hatte dieselbe Idee und brachte auch eine vom Einkauf mit. Einige Zeit später betrat mein Cousin das Haus und was hatte er mitgebracht? Richtig, eine Bild Zeitung. Okay dann gibt es halt die nächsten 4 Tage keine mehr. Um 15 Uhr war großes Geburtstagskaffeetrinken angesagt. Anschließend hatte ich wieder die Aufgabe mit den jüngsten zu basteln, verstecke zu spielen und ich sehe was, was du nicht siehst". Fast hätte ich es vergessen. Da war ja noch was. Als ich von meiner Tante zu meiner Cousine nach dem Mittagessen fuhr, leuchtete im Auto eine dieser Lampen, die normal nach dem Starten des Motors nicht mehr leuchtet. Keine Panik, mal schauen wie es bei der nächsten Fahrt aussieht. Doch auch auf der Fahrt zum Kaffee trinken, änderte sich dieser Zustand nicht. Mein Cousin schaute sich die Sache an, konnte nix erkennen und schickte mich zu ATU. Diese weiter zur Ford Werkstatt, weil das Auto ja nagelneu ist. Dort angekommen, wusste der Servicemann, was geschehen ist. Der Marder war da. Oh nein. Dieses Vieh hat die Sonde durchgeknappert. Das Auto musste hierbleiben. Flicken unmöglich. Ich rief also meinen Cousin an und ließ mich abholen. Abend habe ich dann noch mit Uwe 40 Minuten telefoniert um mich auf den neuesten Stand zu bringen. Dienstag morgen fuhr ich mit meinem Onkel zum Autohaus. Mein Auto war fertig. Das Ersatzteil kam also pünktlich aus Dresden. Vielen lieben Dank an die schnelle Hilfe. Rechnungsbetrag: 226 Euro. Da kann ich wieder nur sagen: Was kostet die Welt? Locker, leicht und flockig zog ich die Scheinchen aus meiner Geldbörse. Nach dem Mittagessen machte ich mich auf um wieder gen Hilden zu düsen. In Bautzen nahm ich dann noch ein Mädel aus Zittau mit, die seit einiger Zeit bei ihrem Freund in Nettetal lebt. Diesmal fuhr ich über Kassel. Auch nicht schlecht, aber sehr bergig. Wir sind gut durchgekommen und so war ich relativ früh in meinen Katakomben. Das verlängerte Wochenende hat auch irgendwann ein Ende. Also ging ich Mittwoch wieder in den Tower. An diesem Tag ist nix weiter passiert und somit ist dieser Absatz auch schon zu Ende. Der Donnerstag war eigentlich mit Kino verplant. Doch manchmal kommt es anders als man denkt. Aber no problem. Bin ja flexibel. Also ging ich mit meiner Begleitung im Subway zu Abend essen und anschließend machten wir es uns im Starbucks gemütlich. Eigentlich sollte das Wochenende mit einem kleinen Umtrunk bei Klaus eingeläutet werden. Doch ich war so was von müde, dass ich mich dagegen entschied. Da hat es bei mir mal mit den Terminen hingehauen und da lässt mich der Körper im Stich. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben und außerdem wird Klaus mir auf Malle ja Gesellschaft leisten. Samstag morgen fuhr ich noch etwas für meinen leeren Kühlschrank holen und beschäftigte mich mit dem Einpacken des Birthday Geschenkes für Kollege und Kumpel Roland. Gegen 20 Uhr machte ich mich dann auch auf den Weg nach Krefeld. Als ich ankam, sah ich fast nur Mädels. Aaaaaaah. Doch da kam Urs mit unserer ehemaligen Kollegin Sarah des Weges. Später gesellte sich firmenmäßig Sandra noch dazu. Rolands Mama habe ich fast nicht wiedererkannt, aber als sie mich so herzte, machte es in meinem Hirn klick. Den Papa kannte ich bis dato auch nur vom Erzählen, aber nun sah ich ihn leibhaftig. Mit den beiden verstand ich mich bestens. Eigentlich sollte an diesem Abend Karaoke Singen sein, doch irgendwie fehlten da Kabel. Um Mitternacht ging es dann los. Jeder wollte sein Geschenk als erstes loswerden. Aber darauf kommt es ja nicht an. Meins ist eh das schönste. * grins * Ein großer Präsentkorb mit Ostprodukten. Gegen 2.30 Uhr verließ ich mit Rolands Mama die Wohnung und fuhr in meine 4 Gefilde. Aber mit Auto, denn jeder fragte mich dort, ob ich mit Fahrrad gekommen bin. Ich konnte zwar an diesem Abend dadurch nur nicht alkoholische Getränke zu mir nehmen, aber ist auch so ganz witzig gewesen, die weiblichen Wesen Anfang 20 zu beobachten und sich zu amüsieren. War ich in dem Alter auch so????? Auspennen. So ein langer Abend in meinem Alter schlaucht. Das was ich mir für diesen Tag vorgenommen habe, bissl Sport treiben, Bude aufräumen, etc. - alles füt die Tonne. Nix aber auch gar nix habe ich gemacht. Na ja wer weiß was nächste Woche auf mich zukommt und da ist es vielleicht nicht schlecht, ausgeruht zu sein. Hi, hi. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Glück (12.-18.02.2007) Die Arbeitswoche begann mit einem langen Bürotag. Die Dinge, die ich am Wochenende in meinem Kurs neu erlernt hatte, wendete ich zum Leidwesen einiger Kollegen gleich mal an und versuchte das ein oder andere neue über sie zu erfahren. Um 18.30 Uhr fuhr ich meinen PC und meinen Geist herunter und beendete den montäglichen Arbeitstag. Zu Hause dann nur noch bissl Haushalt gemacht und TV geschaut. Heute sollte der Autotausch stattfinden. Mein altes hatte ich nun schon 1 Jahr und 1 Monat. Zunächst also erst mal Staubsaugen. Okay das war schnell erledigt. Dann noch durch die Autowäsche und ab nach Mönchengladbach. Hier angekommen, warteten schon mehrere Leutchen vor mir. Der Mann von der DEKRA fing bei einer Frau so Mitte 40, schätze ich, an. Er ging 3 mal ums Auto und fand nix, was er in seinen Schadensbericht aufnehmen hätte können. Also ging er noch ein 4tes Mal herum. Aaah. Ein Kratzer an der Fahrertür. Tja das macht 280 Euro. Boa. Die Frau war sichtlich wütend. Meine Gedanken waren: Ach Liane du hast bei so was auch immer Glück. Mal sehen, um wie viel ärmer deine Geldbörse gleich wird. Die Frau sah aus als wollte sie dem Typen gleich ins Gesicht springen. 280 Euro für nen Kratzer. Wahnsinn. Doch der Wahnsinn nahm seinen Lauf. Während ich nicht ganz mitbekommen hatte, ob das Pärchen danach ungeschoren davonkam, da ich im Auto saß - es war schweinekalt - erlebte ich dann meinen eigenen Autotausch. So wer ist jetzt dran?" Ich." Autokennzeichen bitte. Irgendwelche Unfallschäden?" Kofferraum auf, Motorhaube auf, alles in Ordnung. Doch was haben wir denn da? 2 Kratzer auf dem Dach. Ich dachte mir okay, die sind nur oberflächlich, das geht ratz fatz, 50 Euro oder so, mit Lackstift drüber und fertig. Doch Herr DEKRA sah das ganz anders. Schauen Sie mal Frau Gaffron was das eigentlich kostet." Schooooock. 565 Euro. Mein Atem stockte. Doch alles halb so schlimm. Frau Gaffron, ich will Ihnen ja nix böses und deshalb für Sie heute 400 Euro." Na bitte. Geht doch. 400 Euro. Was kostet die Welt? Dat zahl ich doch aus der Portokasse. Meine Faust ballte sich in meiner Jackentasche und ich musste immer wieder auf mich selbst einreden, dass diese Faust nicht den Gang aus meiner Tasche direkt in das Gesicht des Typen fand. Für 400 Euro kauf ich ein neues Dach. Der Gnom bekommt bestimmt Provision für´s Geldeintreiben. Aufregung schadet meinem Herzen, also nahm ich mein neues Auto und fuhr vom Gelände mit den Gedanken: Jeder bekommt im Leben, dass was er verdient. Und so wird auch Herr DEKRA seine gerechte Strafe bekommen. 11.30 Uhr war ich dann endlich im Büro. Erstmal Mittag essen. Dann bis 19 Uhr arbeiten und anschließend Nebenjob suchen. Muss ja im nächsten Monat wieder meine Miete zahlen. Um meine Agression abzubauen, zog ich mir um 20.30 Uhr die Turnschuhe an und ging 12 Kilometer joggen. Danach ging es schon wesentlich besser. Mittwochmorgen wurde ich von Lucie zur Arbeit abgeholt. Außerdem hatten wir noch Valentinstag heute. Wer war eigentlich Valentin? Ich habs morgens im TV gesehen, aber schon wieder vergessen. Aber die Manja, die weiß das. Zum Feierabend bekam ich dann von unserem Gruppenleiter auch noch ein Geschenk. Lektüre. Hectors Reise - oder die Suche nach dem Glück." Ich schreib jetzt hier nicht die Einzelheiten des Inhaltes nieder, danach könnt ihr googlen, aber es hatte wohl einen Grund, dass ich gerade dieses Buch bekam. Glück ist auch das Stichwort dieser Kolumne, für einige Leute vielleicht nicht nachzuvollziehen, aber allein das Geschenk, nicht mal dessen Inhalt, war für mich pures Glück. Die Aufmerksamkeit alleine hat mir ein Lächeln auf´s Gesicht gezaubert. Da hätte sonst was drin sein können. Lucie und ich gingen dann bei Subway zu Abend essen. Und da der Tag schon von Glück geprägt war, wollten wir ihn auch mit dem Film Das Streben nach Glück" ausklingen lassen. Anschauen!!!! Altweiber durfte ich zu Hause arbeiten. Gott sei Dank. Ich bin ja Karnevalsbanause. Ich sollte ne Präsentation vorbereiten, doch zunächst ging ich mal zum Friseur. Wurde auch höchste Zeit. Nach 2 Stunden war ich ein neuer Mensch - rein äußerlich - und machte mich an die Arbeit. Zwischendurch ein kleines Mittagsschläfchen und Tasche für´s Wochenende packen. Denn es ging wieder auf Reisen. Freitag war für mich dann nur ein halber Arbeitstag. Ich ging um 13.00 Uhr mit meinem Chef zu Tisch und verabschiedete mich anschließend ins verlängerte Wochenende. Schnell zu Hause die Tasche holen und weiter zur Waldkaserne in Hilden. Hier sammelte ich Mike aus Cottbus ein und los ging es. Doch wir kamen nicht weit. Schon auf der A 46 Stau. Dann ging es zäh weiter. Auf die A 1 sind wir nicht mal draufgekommen, also Wende und zurück und auf die A 43 bis Recklinghausen. Von da an ging es ganz gut. Mike hatte indes seine Äuglein geschlossen. Nach knapp 7 Stunden - was für einen Freitag Nachmittag / Abend völlig okay ist - erreichten wir die Lausitzmetropole. Bissl rumgequakt mit den Ellis und dann auf der Gästecouch friedlich eingeschlummert. Um 9.30 Uhr entschloss ich mich ne Runde durch den Spreewald zu radeln. Und wen traf ich. Zunächst Luischen, die ja beim holländischen Profi-Team Flexpoint in die Pedale tritt und später auch noch die Vize-Weltmeisterin Trixi. Und wieder war es da. Das Gefühl von Glück. Da trifft man einfach nur ne Freundin und Bekannte und kann schon behaupten, dieser Tag war lebenswert. Komisch oder? Ich quakte mit Trixi über ihre anstehenden Termine (Australien, Teamvorstellung, Kroatien etc.) und verabredete mich für den Sonntag auf eine erneute Runde mit ihr. Zu Hause gab es dann was für den leeren Magen. Nach dem Mittagsschlaf machte ich mich an die Steuererklärung für meine Eltern. Mich hat es schon seit Jahren gestört, dass sie so was von der Steuerberaterin machen lassen und immense Kohle dabei verschwenden. Dann musste ich schon wieder los. Pizza essen bei Ina. Im Kino haben wir uns dann gemeinsam Blood Diamant" angeschaut. Komischer Film, aber gut. Der Tag war damit nicht beendet. Nachdem ich mich von Ina verabschiedet habe, fuhr ich zu Jaqui. Sie feierte in ihren Geburtstag rein. Einige bekannte Gesichter, einige unbekannte Gesichter, aber alle ganz nett. Um 2.30 Uhr war dann für mich Schluss. 7.45 Uhr klingelte der Wecker. Aaaaaah. Aber nützt alles nix. Versprochen ist versprochen. Ich fuhr also zu 8.30 Uhr zum Sportzentrum und da waren dann auch die ganzen Junioren, doch wo war Trixi? Sie kam uns unterwegs entgegen. Wir quakten und quakten und kämpften die letzten Kilometer wie schon am Vortag gegen den blöden Wind. Doch aufgeben gilt nicht. Bei Mama und Papa schnell noch was gegessen und dann ging meine Reise nach Bautzen weiter. Während der Autofahrt ging es mir wieder durch den Kopf. Es gibt so tolle Menschen in meinem Leben, klasse. Nach 1,5 h war ich dann im Sachsenland. Bissl müde, aber immer noch für ein Schwätzchen mit meiner Cousine bereit. Bissl mit Timi geschmust und um 22 Uhr war diese doch überwiegend tolle Woche zu Ende. Die Autogeschichte rückte da total in den Hintergrund. Es ist ärgerlich, aber wenn man soviel anderes Glück erlebt, ist das schnell vergessen. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ups (05.-11.02.2007) In der Firma angekommen, wurde erst mal noch der Weltmeistertitel ausgewertet. Meine Stimmung war bestens, nur bissl müde wurde ich je länger der Tag andauerte. An was das wohl lag? Zu Hause fand ich im Briefkasten eine Nachricht von UPS. Sie wollten mir 9 Pakete zustellen, aber keiner zu Hause. Da der braune Lieferwagen garantiert wieder in der Lodenheide hält, während ich fleißig in die Tasten im Büro haue, rief ich gleich mal in der Niederlassung an und erklärte den Mitarbeitern, dass ich mir meine Pakete selbst abhole. Gesagt, getan. Um 19 Uhr watschelte ich also bei UPS rein und ups ich glaube die großen Kartons da sind meine. Aaaaaaber ich habe doch nur nen Fiesta. 10 Minuten überlegen. Nee. Dat geht beim besten Willen nicht. Also doch wieder zu Hause anliefern lassen mit dem Vermerk ab 15 Uhr. Die Fahrt und die Vorfreude waren also umsonst. Ohne Geschenke trat ich die Heimreise an. Morgens teilte ich sofort mit, dass ich um 14.30 Uhr weg bin, nicht dass die Kollegen noch auf dumme Gedanken kommen. Das klappte auch ganz gut. Ich saß also pünktlich um 15 Uhr zu Hause und wartete auf meine Lieferung und wartete und wartete. Um 17.30 Uhr klingelte es und der Fahrer war super glücklich endlich den Wagen leer zu bekommen. Jammerte noch was von Pakete auspacken, weil Kundin selber abholt, Pakete einpacken, weil Kundin zu kleines Auto und so weiter und so fort. Tja wo jetzt hin in meiner Bude damit? Doch wo ein Wille da ein Weg. Eins packte ich dann klar schon aus. Was in den Paketen drin war? Koffer jede Menge großer Koffer. Was ich mit sovielen Koffern will? Na verreisen. J Am Donnerstag schickte ich dann die Bestellung der Trikots und Hosen für die Jungs endlich raus. Die 1te Teillieferung soll dann bis zum 16.3. kommen. Das haben se mir versprochen. Ich hab da vollstes Vertrauen. Ein gestern angeliefertes Paket schickte ich per DHL ins Münsterland. Damit es sich auch lohnt, hab ich den Koffer gleich mal vollgepackt. Die Empfängerin wird´s freuen. Ich hatte das Gefühl ich bin im öffentlichen Dienst beschäftigt. Da gehen doch echt schon mittags Kollegen ins Wochenende. Ich hielt mal wieder bis 18 Uhr die Stellung. Anschließend fuhr ich noch nach Büttgen. Die Schüler und Schülerinnen U 15 hatten einen Lehrgang und ich wollte mal meinem Ehrenamt als Mädelwartin gerecht werden und schaute was die 5 Mädels so trieben. 2 waren ja das 1. Mal auf der Bahn und eine von denen wollte nach einiger Zeit gar nicht mehr runter. Das andere Mädchen erwischte nicht gerade ihren besten Tag und stürzte gleich 3fach. Da war trösten angesagt. Gegen 21 Uhr verabschiedete ich mich und läutete das Wochenende ein. Ausruhen stand dieses Wochenende nicht auf der Tagesordnung. Um 10 Uhr war mal wieder ein ASG Kurs angesetzt. Psychologie. Joh ich bilde mich in allen Belangen des Lebens weiter. Der Tag hat viele neue Erkenntnisse gebracht und ging super schnell vorbei. 6,5 Stunden vergingen wie im Flug. Aber es gibt ja noch Tag 2. Mit dem 2. Teil des Kurses wurde es bei mir nix. Ich fühlte mich nicht so gut, mein Kopf brummte, meine Glieder taten weh. Also blieb ich den größten Teil im Bett und lag auf dem Sofa. Uih. Nur eine A 4 Seite Kolumne. Kurz und knapp und am Ende noch ein Insider. Steffi stell dich mal nicht so an. Wenn de bei mir im Büro sitz, brechen sowieso neue Zeiten an!!! Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Deutschland - Ein Wintermärchen (30.01.-04.02.2007) Das war eine Woche, die ein Leben lang in Erinnerung bleiben wird. Ereignisse, die das Leben so genial machen. Und weil ich noch wie im Rausch bin, kommt diese Kolumne auch pünktlich. Den Montag ließ ich noch ruhig angehen, ich ahnte was noch kommen sollte. Meine Kollegen haben bestimmt mal wieder gedacht, man ist die durchgeknallt. Aber ist mir doch egal. Viertelfinale Handball WM in der Kölnarena. Deutschland gegen Spanien. Und wer durfte da nicht fehlen? Genau. Ich. Also packte ich um 14.30 Uhr die Sachen und machte mich auf nach Köln. Kurz noch ein Abstecher zu Peg´s Kindergarten und dann völlig aufgeregt in die Arena. Ein Hexenkessel. Gigantisch, der helle Wahnsinn. 19.000 Zuschauer fieberten, brüllten die Deutschen ins Halbfinale. Man(n) / Frau kann das nicht in Worte fassen. Das muss man erlebt haben. So ein Tag so wunderschön wie heute, so ein Tag der dürfte nie vergehen. Das Erlebte musste ich natürlich erst mal am folgenden Tag den Kollegen mitteilen. Die verpassten Stunden vom Vortag holte ich zum Teil wieder auf und machte ansonsten auf Relaxen. Denn schon Donnerstag ging es weiter. Um 16.30 Uhr wollte ich pünktlich das Büro verlassen. 17.30 Uhr war Anwurf zum Halbfinale. Leider für mich diesmal nur vor dem Fernseher. Ich schaffte es nicht ganz pünktlich. Denn ich musste Chefe mitnehmen und der kam erst um 17 Uhr aus der Tür. Aaaaaaaah. Ich haute mich vor dem Fernseher und es wurde ein Spiel, wie ich es nicht alle Tage brauche. Ich meine meines Herzes wegen. Aber solche Leute braucht das Land. Kämpfen bis zum Umfallen. Chapeau. Da konnte mein Telefon noch so oft klingeln, meine Blase immer größer werden. Nix und niemand bekam mich vor der Glotze weg. Nach 2 Verlängerungen war es geschafft. Finale. Wenn an diesem Abend es noch an meiner Wohnungstür geklingelt hätte und der Mann mit der Zwangsjacke davor gestanden hätte, hätte dies wohl keinem im Haus gewundert. Hätte, hätte, hätte. J Und da war es auch schon wieder Freitag. Mein Gruppenleiter teilte mir heute mit, wenn man klonen könnte, dann würde er mich klonen. Um Gottes willen, wenn er meine 2. Seite verrückte Seite kennen würde, würde er diese Aussage bestimmt nicht tun. Nach dem Feierabend ging es zur Post, meine angesammelten Paketkarten einlösen, anschließend einkaufen, Wäsche waschen, abwaschen. Muss ja auch nebenbei noch erledigt werden. Um 21.15 Uhr war ich dann schon im Bett verschwunden. 7 Uhr war aufstehen angesagt. Puh. Tasche packen und ab ins Münsterland, genau gesagt nach Senden. Trainingswochenende mit dem Team Vlassenroot RSV Bochum. Pünktlich um 9.30 Uhr waren alle Mannen eingetroffen und um 10.30 Uhr hieß es aufsatteln und quer durch die Baumberge. Nach 5 Stunden hatten die Jungs es geschafft. Zur Belohnung ging es ins Café um die Ecke. Was Jungs so alles essen können. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurden dann noch einige Dinge besprochen und Deutschland sucht den Superstar" geschaut. 7 Stunden durch den Teutoburger Wald. Oje, ob die Rückkehr pünktlich zum Finale um 16.30 Uhr geschieht? Klar alles genau berechnet. Schnell geduscht und TV an. Ich war als einzigste gut vorbereitet im Speisesaal aufgetaucht. Deutschland Fahne und Deutschland Fähnchen im Gesicht. Nebenbei ne Pizza reingeschoben und nach 2 x 30 Minuten hatten wir es geschafft. Handballweltmeister. Aber danach wollte keiner mit mir feiern. Die Jungs verabschiedeten sich und machten sich auf den Heimweg. Wie langweilig. Aber mal ganz im Ernst. Ich hatte an diesen beiden Tagen die Möglichkeit die Jungs mal näher kennen zulernen und muss sagen, ich bin absolut positiv überrascht. Sehr homogen, sehr sympathisch. Die 2 Tage haben echt Spaß gemacht. Meine Arbeit als Masseurin konnte ich nicht nachgehen. Es war kein Öl vorhanden, sorry René oder doch Sören? * grins * Aber Jungs auf Malle gibbet eine Massage. Versprochen. Auf meinem Rückweg feierte ich im Auto einsam und alleine, überlegte noch kurz nach Kölle zur WM Party zu fahren, aber das war dann doch zuviel des Guten. Da kam mal mein Verstand durch. So schaute ich mir die Party im Fernsehen an - Jaijaijaio, jaio, jaiooooooh - und beendete die Woche glücklich und zufrieden. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Umweltbewusst (22.-29.01.2007) Da war er wieder. Der Montag. Frisch, fromm und frei ging es am Morgen mit dem Bus in die Landeshauptstadt NRW´s, nach Düsseldorf. PC hochfahren und ran an die Papierstapel. Das U 23 Team habe ich heute auch für die Bundesligaserie angemeldet. Abend fing ich mal an die Homepage www.radlgirls-nrw.de bissl umzubauen. Schon der 2te Tag an dem ich umweltbewusst handle und den Bus zur Arbeit benutze. Nach dem Feierabend wurde ich ein Teil meines Heimweges von Kollege Andreas und Rolf begleitet. Mittwoch fuhr ich? Na? Ja mit den öffentlichen Verkehrsmittel zum 3ten! Diesmal hatte ich auf dem Rückweg Roland an meiner Seite. Für die nächsten Tage war auch Winterwetter angesagt, also bloß nix mit meinen Sommerreifen riskieren. In der Heimat hatte die weiße Pracht sich schon breitgemacht. 20.15 Uhr war DSDS auf dem Tagesablaufplan, dann Einsatz in 4 Wänden und Stern TV. Die 782 des VRR nahm mich auch am Donnerstag mit und so sparte ich viiiiiiel Benzin diese Woche. Auf dem Rückweg nahm mich Lucie mit. Ich ging dann noch paar Nahrungsmittel einkaufen. Anschließend haute ich mich auf´s Sofa. Überstundenabbau. Keine Arbeit, faulenzen, Seele baumeln lassen. Und da war er, der Schnee. Leider reichte es zum Schneemann bauen nicht ganz. Ich ging ein wenig shoppen, fand aber nichts tolles, sodass mein in der Börse blieb. Die Straßen waren zeitweise noch mit Schneematch bedeckt und so wurde meine Runde mit dem Rad zu einer kurzen. Nach 1 h hatte ich nasse und eiskalte Füsse und fuhr auf dem kürzesten Weg nach Hilden zurück. Läuft also im Moment alles auf eine RTF Karte für die Kurzstrecke von 45 Kilometer in diesem Jahr hinaus. Obwohl ich dafür wohl auch noch ne Weile trainieren muss. Mann muss ja mehr Kilometer trainieren am Stück, wie dann das Rennen ist. So wird es doch auch bei einer RTF sein oder? Naja wenn ich schon nicht sportel, dann schau ich mir das halt im TV an. Vielleicht verbrennt das ja auch Kalorien und macht fit. Jahreshauptversammlung der Radsportjugend in Dortmund. Meine Orientierung zeigte sich von der besten Seite und so fand ich das Sportlerheim des veranstalteten Vereinsheim schnell. Ich verteilte meines Jahresbericht als Mädelwartin und lauschte dem Geschehen. Am Ende hatten wir einen neuen Jugendleiter, da der alte in das Präsidium von NRW gewechselt ist. Ein neuer Beisitzer Rennsport und Breitensport kamen ebenfalls noch dazu. Um 13 Uhr wurde die Versammlung aufgelöst. Ich fuhr dann noch ne Stunde Rad. Fleißig wa? Die Handballweltmeisterschaft ist auch im Gange. Erleben wir Deutschland - Ein Wintermärchen"? Wir werden es erfahren. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Arbeiten um zu Leben, oder Leben um zu arbeiten? (15.-21.01.2007) Mit einem schlechten Gewissen ging es in die Firma. Hoffentlich nimmt mir das Läufchen es nicht übel, dass ich nicht mehr auf seiner Fete war. Er tat es nicht. Glück gehabt. Heute waren wir auch mal wieder vollständig. Alle kranken und Urlauber wieder zu Hause". Leute ich muss euch echt enttäuschen diese Woche. Das wird wohl eine eher kurze Kolumne. Bis auf Arbeiten, HP von den Jungs www.team-vlassenroot.de basteln, schlafen, essen und telefonieren hab ich nichts auf die Reihe gebracht. Das ging schon soweit, dass Melli eine Vermisstenanzeige aufgeben wollte, weil nicht mal ne Mail oder sms kam. Ihr gebe ich am besten mal die Nummer von Uwe. Der weiß im Moment am ehesten ob ich noch existiere. J Donnerstag ist vielleicht noch erwähnenswert. Die Stadtverwaltungen schickten ihr Personal gleich morgens wieder nach Hause. Auch die Schulkinder durften um 12 Uhr den Gang zu Mutti und Vati antreten. Und ich? Die Fenster klapperten, die Bäume wankten. Ständig neue Horrormeldungen. Gibt es gleich Katastrophenalarm? Ah das Telefon klingelt. Bestimmt die Geschäftsführung. Hmmh. Doch nicht. Mittlerweile wurde die Fleher Brücke gesperrt. Gut für mich. Meine Autobahnauffahrt war die erste, die wieder offen war und so hatte ich freie Fahrt. Gegen 19 Uhr wagte ich mich noch einmal ans Tageslicht, ähm Laternenlicht eher. Im Supermarkt war gähnende Leere. Hat auch was. Meiner Cousine deckte es das halbe Dach ab. Unerklärlich, war da nicht der Mann an ihrer Seite Dachdecker? Ich würde ja bei so einem Vorfall sofort die Scheidung einreichen. J Am Freitag rettete ich noch einmal die Woche und vergass mal wieder mein Vorhaben, arbeiten um zu leben und nicht leben um zu arbeiten. Um 19.30 Uhr trat ich die Reise in meinen Bunker an. Samstag morgen ging es dann schon wieder nach Krefeld. Bei einem U 23 Fahrer des Bochumer Teams gab ich die Mustertrikots und -hosen ab. Die Jungs sollten sich am Sonntag zur Anprobe treffen. Ich fuhr zurück und schaffte es nur noch zum einkaufen. Abends zog ich mir Wetten, dass...." rein. Cool der Junge, der die Buchstaben der gleichnamigen Buchstabensuppe im Mund erkannte. Sonntag raffte ich mich zum schon traditionellen Training mit TEAM ME auf. Doch wo waren die? Sind doch nur ein paar Tropfen, die da vom Himmel fallen. Mit 20 Minuten Verspätung trudelten 4 weitere Leute ein. Letzte Woche waren es noch 12. So wird das nie was mit B- bzw. A-Klasse. Anschließend war ich noch ein Café schlürfen und versteckte mich unter der warmen Kuscheldecke vor dem Fernseher. Da ich ja wieder bissl mehr erleben will, werde ich in der kommenden Woche, versuchen, das Büro pünktlich zu verlassen. Auf Arbeit erlebt man auch einiges aber lange nicht so viel wie draußen auf der Straße. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Händeschütteln mit dem Bürgermeister (07.-14.01.2007) So da war er also wieder, der Montag. Ausgeruht fanden nun auch Roland und Gruppenleiter Schubi den Weg der Wege. Dafür blieb Lucie zu Hause. Und Schubi war eigentlich auch gar nicht bzw. gleich wieder weg - zur Mega-Besprechung. Mittags musste ich für die Runde ne Portion belegte Brötchen holen und konnte somit an diesem Tag nicht mehr zum Friseur. Nach 36 halben belegten Brötchen war meine Geldbörse leer. Um 16 Uhr dann noch Neujahrsempfang durch die Geschäftsführung. Um kurz vor 17 Uhr machte ich mich dann aus dem Staub. Nach der Arbeit fuhr ich zu meinem Freund Uwe. Hier eine Geschichte, da eine Story von seinem Skiurlaub in der Schweiz und über noch so einige Dinge ausgetauscht und um 23 Uhr war ich wieder in meinen heiligen 4 Wänden. Ich bin jetzt ne kleine SAP Expertin. Urs schulte mich heute im Crash Kurs und ich hab´s auch verstanden. Mit ihm bin ich den Rest der Woche alleine, da Rolando noch mal 3 Tage Urlaub eingelegt hat. Heute ging es mit Umweg in die Itterstadt. Besuch bei unserer kranken Kollegin Steffi. Faul rumliegen ist tabu. Da ja nur das Bein futsch ist und der Kopp janz, kann ja auch zu Hause gearbeitet werden. Also haute ich ihr einen Karton Akten hin und wünschte viel Spaß. Ich hatte zwar immer noch nicht mein Brötchengeld wieder, aber trotzdem fuhr ich heute zum Barbier. 1 Stunde vor Feierabend wollten die nur noch schneiden und nicht mehr färben. Naja beim letzten Mal haben sie ja nicht mal mehr geschnitten. Also Steigerung um ganze 50 %. Upps. Ich brauch ja noch ein Wichtelgeschenk für die Weihnachtsfeier. Ja Weihnachtsfeier. Bei uns läuft alles ein bisschen anders ab. Aber ich hatte da noch was in meinem Fundus. Hi, hi. Der Arbeitstag war heute wieder zum verrücktwerden. Am liebsten wäre ich anschließend nach Hause gegangen, aber ich hatte ja die 13,50 Euro für das Abendessen beim Koreaner schon bezahlt. Also stiefelte ich mal mit. 21 Uhr hau ich spätestens wieder ab, hatte ich mir geschworen. Das Essen war lecker, dann das Wichtelspiel und die ersten Leutchen gingen nach Hause. Wie langweilig die wieder sind. Mir fing es an, doch ganz gut zu gefallen und so blieben 3 Mädels und 3 Männer am Ende übrig. Da Chefe mir anbot, mich mit nach Hause zu nehmen, konnte ich mir nun nen Ramazotti genehmigen. Danach folgte ein Averna, anschließend ein Tequila. Gegen 23 Uhr wurden wir aus dem Restaurant rausgeworfen. Sie wollten schließen. Aber wir wollten doch noch nen Sozu, was auch immer das ist. Da die Bahn für 2 Kollegen noch auf sich warten ließ, gingen wir noch in ne Kneipe. Hier gab es für Lilli noch mal Schladerer Birne. Um kurz nach Mitternacht packte mich Chefe und noch ne Kollegin ins Auto und ab ging es Richtung Bette. Um 8 Uhr öffnete ich meine Äuglein und ich wunderte mich, dass ich schon so wach war. Ein Anruf zu Hause bei meinen Ellis und plötzlich war ich schlagartig wieder müde. Ich ging also noch mal 90 Minuten pennen, ehe ich mein Rad mir schnappte und mein Auto in Düsseldorf holte. Gegen 17 Uhr führte mich mein Weg dann nach Emsdetten. Sportlerehrung stand auf dem Programm. Oh wie aufregend. Mit einem Showprogramm wurde der Rahmen ganz nett. Ich schüttelte dem Bürgermeister die Hand, erhielt eine kleine Aufmerksamkeit für meine Leistungen in 2006 und setzte mich wieder zurück zu den anderen Sportstars von Emsdetten, die da waren. 14-jährige Kanuten, die sich eine Bierflasche nach der anderen hintergurgelten und die Chipstüten schlachteten. Bei der richtigen Sportlerwahl schaffte ich es nicht unter die Top 3. Ist auch nicht weiter tragisch. In Emsdetten läuft alles ein wenig anders ab. Da hat man noch lange nicht gewonnen, wenn man von den Lesern der Emsdettener Volkszeitung die meisten Stimmen hat. Da sitzt dann noch ein Gremium zusammen und die haben das letzte Wort. Tja und da habe ich ja schlechte Karten. Ich bin zwar Mitglied in einem Verein dieser Stadt, aber der Wohnort liegt ja einige Kilometer weit weg. Außerdem bin ich ja nur ein halbes Jahr Rennen gefahren. Lob bekam ich für mein Interview. Die Antworten von mir hörten sich an wie auswendig gelernt, aber ich wusste die Fragen ja gar nicht. Siegerin jedenfalls wurde eine Kanutin, zweite eine Rettungsschwimmerin! und Dritte eine Badminton Spielerin. Eigentlich wollte ich dann noch zur Geburtstagsfeier nach Ratingen zu einem Kollegen. Doch an der Autobahnabfahrt kam ich erst um 0.36 Uhr vorbei, sodass sich das nicht wirklich mehr lohnte. Schade eigentlich. Da wollte ich unbedingt dabei sein. Aber man kann nicht alles haben. Fahr ich heute ne Runde Rad oder doch nicht. Bissl müde war ich ja schon, aber das Wetter war wirklich supi. Also schloss ich mich TEAM ME wieder an. Am Ende quälten die mich auch noch durch das Neandertal. Oje. Die Lilli, die froh ist ohne Stützräder noch Rad fahren zu können, tut sich da wieder was an. Den Nachmittag verbrachte ich mit DSDS" und dem Restauranttester" vor der Glotze. Bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Happy Birthday - 1 Jahr Kolumne auf Lilli-on-tour Wo sind die Geschenke? (01.-07.01.2007) Zunächst noch Happy New Year. Den halben Tag hab ich erstmal geschlummert. Den Rest des Tages habe ich auf der Couch gelegen, telefoniert und mich seelisch und moralisch auf das neue Jahr vorbereitet. 1. Arbeitstag im Jahr 2007. Warum ist hier denn niemand? Ah ein Zettel auf meinem Schreibtisch. Bin im Urlaub". Hä? Wie jetzt? Mein Gruppenleiter hat sich kurzerhand für ne 1 Woche arbeitsfrei entschieden. Dann kam endlich Lucie. Bissl gequakt und kurze Zeit später gesellte sich Urs noch dazu. Das war es dann auch schon. Roland auch noch in Ferien und Steffi krank. Das hieß für uns doppelte Arbeit. Aber das sind wir ja gewöhnt. Abend habe ich dann für dieses Jahr schon den 1. Heimflug gebucht. Kostenpunkt 60 Euro hin und zurück. Dann noch Kühlschrank füllen und der Dienstag neigte sich dem Ende. An den restlichen 3 Arbeitstagen passierte nix weltbewegendes. Voller Schreibtisch und abends alltägliches wie Haushalt und andere sinnvolle und weniger sinnvolle Dinge getan. Am Samstag war ausschlafen angesagt und anschließend drehte ich ne kleine Runde im Nieselregen. Später noch bissl einkaufen. Um 11 Uhr schloss ich mich dem TEAM ME an. Mit dabei Ossi Falko. Mit ihm tauschte ich verschiedene Geschichten aus CB aus und am Ende gewann ich auch noch den Abschlusssprint am Ortseingang Hilden. J Ihr seht, besser ihr lest, eine eher ruhige 1. Woche. Eins von vielen Vorhaben. Versuchen meine Hummeln im Hintern ein wenig zu strotzen. Ob mir das gelingt? Ihr werdet es lesen. bis zur nächsten Woche Eure Lilli | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||